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Freitag, 30. Juni 2017

Tentakelgeschwader im OZEANEUM Stralsund Neue gläserne Staatsqualle in der Ausstellung


Foto: Romy Kiebel / OZEANEUM Stralsund Die Glaskünstlerin Susan Liebold aus Thüringen fertigte und installierte die gläserne Staatsqualle für das OZEANEUM Stralsund.

Tentakelgeschwader im OZEANEUM Stralsund


Neue gläserne Staatsqualle in der Ausstellung


(Stralsund) Im OZEANEUM Stralsund können Besucher seit heute eine neue gläserne Staatsqualle in der Dauerausstellung „Weltmeer“ entdecken. Das Modell einer Portugiesischen Galeere (Physalia physalis) ist zugleich ein Zeugnis echter Handwerkskunst aus der Werkstatt der Thüringer Glaskünstlerin Susan Liebold.

Portugiesische Galeeren sind Kolonien aus Hunderten Einzelindividuen und in den tropischen Meeren heimisch. Sie treiben mit einem blasenförmigen Auftriebskörper, der eine Art aufgestelltes Segel trägt, an der Wasseroberfläche. Unter sich her ziehen sie meterlange Fangtentakel mit hochwirksamen Nesselzellen. Portugiesische Galeeren zählen zu den giftigsten Tieren der Meere. Vollkommen ungefährlich lässt sich nun im OZEANEUM Stralsund das gut 1,50 Meter lange, aus mehreren Hundert Einzelteilen bestehende Glasmodell dieser fragilen Schönheit bestaunen.

„Die naturgetreue Gestaltung von Quallen ist eine große Herausforderung, da es dafür keine erprobten Verfahren gibt. In mühevoller Kleinarbeit haben wir verschiedene Glasmaterialien getestet, um die mundgeblasenen Formen dem natürlichen Vorbild anzunähern“, sagt Susan Liebold. „In Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Glasgestalter Cornelius Rèer ist so ein wunderschönes Exponat entstanden.“

„Wir sind stolz, dass wir unseren Besuchern diese weltweit einzigartigen, gläsernen Meerestiere präsentieren“, sagt Dr. Götz-Bodo Reinicke, Wissenschaftler am Deutschen Meeresmuseum. „Die feinhäutigen Körper von Quallen entfalten ihre schwerelose Anmutung nur unter Wasser. Werden die Tiere bei wissenschaftlichen Expeditionen gesammelt und konserviert, bleibt oft nur ein unansehnlicher Klumpen Gewebe.“

Bereits im späten 19. Jahrhundert verwendeten die böhmischen Glaskünstler Leopold und Rudolph Blaschka Glas zur Herstellung feingliederiger Schauobjekte. Heute werden meist Kunststoffe für solche Modelle genutzt. Angeregt von den historischen Arbeiten unternahmen Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums im Jahr 2010 den Versuch, ein Glasmodell herzustellen. Susan Liebold führte bereits damals die Arbeiten für die gläserne Staatsqualle Nanomia cara aus. Das Ergebnis entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten und lockte sogar Glaskunstliebhaber in das OZEANEUM Stralsund. Damit war klar, dass die gläserne Staatsqualle in der Ausstellung nicht alleine bleiben sollte.

Montag, 19. Juni 2017

Endlich Ruhe! Video-Dreh in Binz


Anneke Kim Sarnau und Hinnerk Schönemann beim Dreh in Binz - Foto: Kurverwaltung

Endlich Ruhe! Video-Dreh in Binz


Dreharbeiten für den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern


Ostseebad Binz, Juni 2017 (kv) Der Landestourismusverband hat in dieser Woche fünf besondere Werbevideos für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern gedreht. In den Hauptrollen: die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau und ihr Mecklenburger Kollege Hinnerk Schönemann. Sie haben eine besonders enge Bindung zum Nordosten und sich riesig gefreut, dass ein Clip auch auf der Insel Rügen gedreht wurde. Am Binzer Strand waren sie am Mittwoch anzutreffen – bei herrlichstem Sonnenschein. Welche Rolle ein im Binzer Strandsand festgefahrener Kleinwagen spielt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Unter der Motto „Endlich Ruhe“ werden die bedächtigen Mecklenburger und Vorpommern im Ostseebad Binz, in Plau am See, in Schwerin, Rostock und Ahrenshoop plötzlich und unerwartet aus ihrem Seelenfrieden gerissen. Diese „Störung“ lösen sie ganz ruhig. Und mit Witz. Mit einem gewissen Augenzwinkern werden diese fünf Geschichten erzählt. Sie sollen Lust machen, Mecklenburg-Vorpommern zu besuchen, so Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes MV. Die Populärfilm Media GmbH produziert diese Filme, die zwei Botschaften transportieren sollen. Da ist die touristische Botschaft, in der jeder Ort einzigartig und attraktiv präsentiert wird, ohne aufdringlich zu erscheinen. Die zweite Botschaft ist Emotion. Gezeigt werden Menschen im Norden – so, wie sie sind, manchmal wortkarg, dafür mit Herz und einem besonderen Humor. Die Videoclips werden noch in diesem Jahr im Internet zu sehen sein. Dann löst sich auch das Rätsel vom Kleinwagen auf, der sich im Strandsand von Binz festgefahren hat.

P.S.: Das Auto ist inzwischen verschwunden. Ein Traktor der Kurverwaltung hat es wieder auf festen Boden geschleppt.

Sonntag, 11. Juni 2017

„Vollwaschgang“ für Walknochen des Deutschen Meeresmuseums

Zentimeterarbeit: Präparator Volkhardt Heller „dirigiert“ den Kranfahrer, damit die Palette mit den Walknochen sicher im Waschcontainer landet. (Foto: Karin Hellmeier/Deutsches Meeresmuseum)
„Vollwaschgang“ für Walknochen des Deutschen Meeresmuseums


(Stralsund) Per Kran wurden die Knochen von einem der Pottwale, die Anfang 2016 an der Nordsee gestrandet waren, nun auf dem Gelände der REWA (Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft Stralsund mbH) in eine überdimensionale „Waschmaschine“ gehievt. Zuvor wurden die Walknochen bereits in dem Spezialcontainer mazeriert, um vorhandene Blut- und Gewebereste zu entfernen. Nun werden Schädel und Skelett zwecks Entfettung etwa acht Wochen in einer mit Waschpulver angesetzten Seifenlauge verbleiben und im vierzehntägigen Rhythmus mit einem Hochdruckreiniger durchgespült. Diese Prozedur erfolgt viermal. Im Anschluss wird die Seifenlauge gegen klares Wasser ausgetauscht und die nun entfetteten Knochen über vier Wochen durchgespült, um auch die Seifenlauge restlos aus den Knochen zu entfernen. Nach der abschließenden Trocknung stehen die Knochen dann für eine Montage zur Verfügung.

Freitag, 9. Juni 2017

Binzer Aktivsommer erfolgreich gestartet


Foto: KV BinzAnika Werbke und Torsten Kohlschmidt sind auf dem Rad, am Strand, im Wald und vor allem am
Ball, wenn es um den Aktivsommer im Ostseebad Binz geht.

Binzer Aktivsommer erfolgreich gestartet


Sportangebote für Jedermann & für Körper, Geist und Seele


Ostseebad Binz, Juni 2017 (kv). Der Aktivsommer im Ostseebad Binz ist erfolgreich gestartet. Vom 6. Juni bis 8. September bietet die Kurverwaltung den Gästen jeweils montags bis samstags ein umfangreiches Sport- und Aktivangebot an, ein Programm für Jedermann, für Jung und Alt, Einsteiger und Fortgeschrittene sowie Einzelkämpfer und Teamplayer.

„Für die Harmonie von Körper, Geist und Seele sorgen beispielsweise Yoga-Übungen, Fahrrad Touren, Pilates oder Ball-Spiele für die ganze Familie“, sagt Gesundheitsmanager Torsten Kohlschmidt, Jahrgang 1965. Dem Sportwissenschaftler und -therapeuten liegt Bewegung sehr am Herzen. Fahrradtouren, Morgengymnastik mit Wassertreten, Rückenfit oder Vorträge und Übungen zum Thema Schlaf stehen für diesen Sommer in seinem Terminkalender.

Sein Motto: Gehe bewusst mit dir und deinem Leben um. „Und genau das möchte ich unseren Gästen
vermitteln. So wirkt der Aktivurlaub auch im Alltag noch lange nach.“ Für Torsten Kohlschmidt war es ein Weg der Erkenntnis, dass Fitnesstraining mehr ist als Muskelaufbau. Der Mensch als Ganzes sei zu betrachten.

So sieht das auch seine Sportkollegin Anika Werbke, Jahrgang 1983. „„Wer sich in seiner Freizeit sportlich betätigen will, ist im Ostseebad Binz genau richtig – und herzlich willkommen. Hier haben wir die Natur direkt vor der Haustür: das Meer, den Strand, den Wald der Granitz, ideale Bedingungen für einen Aktivurlaub.“ Anika Werbe ist Active Guide und bietet unter anderem Barfußwandern, Wildkräuter-Entdeckungstouren oder Märchen am Lagerfeuer mit Stockbrot und Kinderpunsch an. Im „fitalParc“ am Schmachter See können sich die Kinder unter ihrer Anleitung sportlich betätigen. Auch Kneipptouren am Meer und Sonnenuntergangs-Yoga stehen auf ihrem Programm.

„Außerdem haben wir externe Anbieter mit ins Boot des Binzer Aktivsommers geholt“, betont Torsten Kohlschmidt. „Unter anderem werden unsere Gäste eingeladen zum Reflexzonentraining mit Tai-Chi-Elementen, zu Gesundheitsvorträgen, zur Klangmeditation, zum Thema „Atem in Bewegung“ oder zum Freiwasserschwimmen in Begleitung der DLRG.“

Witterungsbedingte Änderungen sind jederzeit möglich.


Foto: KV Binz
Bildtext: Anika Werbke und Torsten Kohlschmidt sind auf dem Rad, am Strand, im Wald und vor allem am
Ball, wenn es um den Aktivsommer im Ostseebad Binz geht.