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Mittwoch, 31. Mai 2017

PROGRAMM IM MIZ – JUNI 2017

PROGRAMM IM MIZ – JUNI 2017

Vorträge | Filmabend | Veranstaltungen für Kinder | Ausstellung

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Vorträge & Filmabend


Fr 9. Juni | 17.00 Uhr | Eintritt frei

FOTO-VORTRAG: VON RÜGEN NACH BRASILIEN – UNTERWEGS FÜR EIN KINDERLACHEN

Kinderlachen 009 Rügen e.V.



Do 15. Juni  | 20.00 Uhr | Eintritt 5 Euro

FILMABEND: CAPTAIN FANTASTIC

Tragikomödie über eine Aussteigerfamilie – gesellschaftskritisch und skurril


Di 27. Juni | 18.30 Uhr | Eintritt frei

WORTWECHSEL: UNSER TÄGLICH BROT - ÜBERS ESSEN

Eine offene Lese- und Gesprächsrunde mit Rainer Eggers und Ronald Prinz


Do 29. Juni | 18.00 Uhr | Eintritt frei

MEDIZINISCHER VORTRAG: GELENKVERSCHLEISS – WAS KÖNNEN WIR TUN

Im Rahmen der Vortragsreihe „Gesund auf Rügen“ vom SANA Krankenhaus Bergen auf Rügen


Veranstaltungen für Kinder


Di 13. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

DRUCK-WORKSHOP

Freies Drucken für alle Altersgruppen



Di 20. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

COMPUTERCLUB

Für IT-Cracks ab 7 Jahren –Programmieren, Scratchen, Netzwerken, PC-Innenansichten, Minicomputer und Linux



Di 20. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

PUPPENTHEATER: LUSTIG IST DAS PIRATENLEBEN

Das brandneue Stück vom Figurentheater Schnuppe



Fr 23. Juni | 15.00 Uhr | Eintritt frei

LESEFROSCH: NUR MUT – DER LÖWE IN DIR

Lesen und Basteln mit 5- bis 8-Jährigen



Do 29. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

VORLESESTUNDE: GESCHICHTEN AUS DEM KOFFER

Die Vorlesepaten des MIZs nehmen alle Kinder ab 7 Jahren mit auf eine Reise in die Welt der Bücher



Ausstellung


4. Mai bis 30. Juni 2017

AUSSTELLUNG: DIE WÜRDE DES MENSCHEN - STÉPHANE HESSEL

Initiiert und organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung



Dienstag, 30. Mai 2017

MEERESMUSEUM Stralsund erstmals bei Kunst:Offen dabei


Anita Riechert beim Gestalten des Angelspiels für den Kinderaktionsraum im MEERESMUSEUM Stralsund. (Foto: Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

MEERESMUSEUM Stralsund erstmals bei Kunst:Offen dabei

Drei Museumsmitarbeiter präsentieren „Die Maler und das Meer“


(Stralsund, 26.05.17) Traditionell zu Pfingsten findet in Vorpommern „Kunst:Offen“ statt. In diesem Jahr öffnen sich bereits zum 23. Mal Galerien, Werkstätten und Ateliers von Kunstschaffenden. Veranstalter ist der Tourismusverband Vorpommern e. V.

Erstmals beteiligt sich das Stralsunder MEERESMUSEUM mit drei Künstlern an der Aktion. Vom 3. bis 5. Juni geben die Museumsmitarbeiter jeweils von 10:00 bis 16:30 Uhr einen Einblick in ihre kreative Freizeit: Museumsgestalterin Anita Riechert präsentiert Grafiken sowie Aquarell-, Gouache- und Ölmalerei. Lena Müller und Martin Jost, die in der musealen Präparationswerkstatt arbeiten, stellen Plastiken, Aquarelle, Grafiken und wissenschaftliche Illustrationen vor.

Am langen Pfingstwochenende kann man den Akteuren im FORUM MEERESMUSEUM über die Schulter schauen, mit ihnen ins Gespräch kommen sowie Kaffee und Kuchen genießen. Der Eintritt ins FORUM ist frei.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Studientag - Kunst in Putbus Ein Bummel durch Putbusser Galerien


Studientag - Kunst in Putbus

Ein Bummel durch Putbusser Galerien

Putbus ist nicht nur die Stadt der weißen Häuser, Rosen und Baumriesen im Schlosspark. Neben der einzigartigen Natur und Architektur ist auch Kunst und Kultur in Putbus ein besonderes Erlebnis. In historischen Gebäuden befinden sich heute Galerien und stellen so eine wundervolle Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart dar. Lassen Sie sich in die Kulturstadt Putbus entführen. Wir wollen gemeinsamen durch die dortigen Galerien bummeln. Sie werden an diesem Tag sowohl Künstler treffen und mit ihnen über deren Arbeit und ihre Werke reden können, als auch viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt Putbus erfahren.

Kursleitung: Hannelore Sievert
Zeit: 13.05.2017
10 – 16 Uhr (einschl. 45 Min. Mittagspause)
Treffpunkt: Tourist-Info Putbus, Alleestr.2 (beim IT-College)
Kosten: 16 Euro zzgl. Kosten für kleinen Mittagsimbiss

Anmeldungen bitte unter Tel. 03838/200580 oder per E-Mail unter Kornelia.Hoertzsch@lk-vr.de

Mittwoch, 10. Mai 2017

Bergung eines Grindwals in Schweden durch Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums


Mit einem Kran wird der 5,28 Meter große Grindwal im Hafen von Vallhamn / Schweden aus dem Wasser gehoben. (Foto: Robert Köhn / Deutsches Meeresmuseum)

Bergung eines Grindwals in Schweden durch Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums

Walknochen in Stralsund eingetroffen


(Stralsund) Wissenschaftler und Präparatoren des Deutschen Meeresmuseums haben am 05.05.17 einen 5,28 m großen Langflossen-Grindwal (Globicephala melas) an der Küste der Insel Tjörn in Schweden geborgen. Das Tier war zuerst gestrandet und wurde lebend wieder ins Wasser geschoben. Am 01.05.17 strandete das Männchen dann tot im Kyrkesund.

Zeitgleich fand in Middelfart in Schweden vom 29.04. – 03.05.17 die Konferenz der europäischen Walforscher (European Cetacean Society) statt, bei der Dr. Michael Dähne (Deutschland) und Dr. Carl Christian Kinze (Dänemark) einen Workshop zum Thema „Citizen Cetology“ – Walforschung durch interessierte Bürger – abhielten. Die Forscher aus Deutschland, Schweden, Polen, Dänemark, Finnland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich diskutierten darüber, wie man in der Zukunft innerhalb eines neuen Projektes besser zusammenarbeiten kann. Besonders Walsichtungen, aber auch Walstrandungen, sollen zukünftig im Kooperationsprojekt „Cetobase“ (Cetaceans of the Baltic Sea – Wale der Ostsee) gemeinsam erhoben werden, so dass alle Ostseeanrainer gemeinschaftlich für den Walschutz arbeiten können. Zu diesem Zeitpunkt lebte der Wal noch.

Schon zwei Tage später zeigte die Zusammenarbeit erste Früchte. Der Grindwal strandete und sofort wurde abgestimmt, ob und wie das Tier geborgen werden kann. Da die beiden schwedischen naturkundlichen Museen in Göteborg und Stockholm nur an Proben der Tiere interessiert waren, sollte das Deutsche Meeresmuseum das Skelett bekommen. Erstmals wurde so eine Walsektion im schwedischen Vallhamn von deutschen Wissenschaftlern durchgeführt. Die Kommune Tjörn, die lokale Firma VBOT und der Hafen in Vallhamn, aber auch die naturkundlichen Museen unterstützten die Wissenschaftler dabei, die notwendigen Genehmigungen zu erlangen. „Es sind manchmal die Zufälle, die dafür entscheidend sind, ob Tiere geborgen werden können. In diesem Fall haben wir schnell von der Strandung erfahren. Aber es ist immer ein Wettlauf mit der Zeit – gute Proben können nur dann genommen werden, wenn das Tier noch in gutem Erhaltungszustand ist.“, sagt Dr. Michael Dähne vom Deutschen Meeresmuseum.

Das Tier war leider bereits in fortgeschrittener Verwesung, so dass eine Beurteilung der Todesursache nicht mehr möglich war. Obwohl der Magen etwa halbvoll mit Fisch gefüllt war, war das Tier etwas abgemagert. Parasiten wurden nur in der Fettschicht, dem sogenannten Blubber, gefunden. Die Knochen wurden abgeborgen und am 06.05.17 nach Stralsund verbracht. Der Grindwal wird sicherlich zukünftig viele spannende Geschichten am Deutschen Meeresmuseum erzählen können. Die Geschichte seiner Bergung ist aber sicherlich ein fantastisches Beispiel für die enge Zusammenarbeit der europäischen Walforscher und für das Engagement vieler Menschen zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles.

Donnerstag, 4. Mai 2017

NAUTINEUM im Mai mittwochs geöffnet – ab Juni täglich offen


Das Unterwasserlabor HELGOLAND im NAUTINEUM Stralsund kann sogar von innen erkundet werden; im Hintergrund die neue Rügenbrücke. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

NAUTINEUM im Mai mittwochs geöffnet – ab Juni täglich offen


(Stralsund) Der 3. Mai wird der erste Öffnungstag des Stralsunder NAUTINEUMs in der Saison 2017 sein. Von 10:00 bis 16:00 Uhr sind Gäste auf dem weitläufigen Ausstellungsgelände auf der Insel Kleiner Dänholm willkommen. Bis 31. Mai gilt diese Öffnungszeit jeden Mittwoch. Vom 1. Juni bis 31. Oktober werden sich die Museumspforten wieder täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr öffnen.

Originale Kutter und Fischerboote, historische Bootsmotoren und ein authentischer Fischerschuppen aus den 1980er Jahren sind Zeitzeugen der traditionellen vorpommerschen Küstenfischerei. Ein besonderes Schmuckstück, das Zeesboot STR 9, steht aufgetakelt in der  architektonisch originellen 14 Meter hohen Bootshalle.

Neben der Fischerei spielt die Meeresforschung eine große Rolle im NAUTINEUM. Zahlreiche Exponate, wie das begehbare Unterwasserlabor HELGOLAND, beeindrucken durch ihre Größe und vermitteln Forschergeist. Weitere Objekte, wie eine Unterwasser-Schweißkammer und Tauchgeräte, geben einen Einblick in die deutsche Meeresforschungstechnik.

Das NAUTINEUM ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie am Ufer des Strelasunds. Für Kinder können Bollerwagen ausgeliehen werden, und am Ende des Rundgangs wartet der maritime Abenteuerspielplatz. Zudem stehen leihweise Multimedia-Guides zur Verfügung mit wissenswerten Zusatzinfos. Auf dem Museumsareal sind Hunde angeleint willkommen. Mehr Details gibt es unter nautineum.de.   

Mittwoch, 3. Mai 2017

Premiere für den Bäderlauf Binz

Bäderlauf Binz: Finish im historischen Binzer Ortskern (Foto: Kurverwaltung Binz/Christian Thiele)

Premiere für den Bäderlauf Binz

Binz macht sich auf die (Lauf-)Socken


Ostseebad Binz (kv). Aktiv in allen Elementen – so das Rügener Jahresmotto 2017. Rund um Binz, das größte Ostseebad der Insel, bieten Wald- und Wanderwege durch die ausgedehnten Buchenwälder der Granitz im Biosphärenreservat Südost-Rügen perfekte Bedingungen für aktive Erholung im Grünen. Zum 1. Bäderlauf Binz am 13. Mai geben sie den Rahmen für alle Laufbegeisterten, die über zehn Kilometer oder bei einem Halbmarathon ihre Kondition testen wollen.

Die Granitz, das ehemalige Jagdgebiet des Fürsten zu Putbus, bietet mit anspruchsvollen Steigungen, malerischen Alleen und überraschenden Ausblicken auf Meer, Moor, See und Schloss ein abwechslungsreiches Terrain für Läufer. Die Zehn-Kilometer-Strecke des 1. Bäderlaufs Binz startet im Nachbarort Sellin. Martin Sorge, Projektverantwortlicher im Ostseebad Binz: „Ich freue mich auf einen tollen Wettkampf und darüber, dass wir das Ostseebad Sellin für einen Start oberhalb der berühmten Seebrücke begeistern konnten.“ Die Laufstrecke schlängelt sich einmal quer durch die Granitz im steten Auf und Ab vorbei am idyllisch gelegenen Schwarzen See sowie an der imposanten Kreuzeiche. Der Schlussspurt führt durch den historischen Binzer Ortskern zum Ziel an der Seebrücke.

Für die gut 21 Kilometer des Halbmarathons fällt der Startschuss vor der Binzer Seebrücke. Zu absolvieren sind zwei Runden. Sie verlaufen entlang der Strandpromenade Richtung Fischerstrand, vorbei am historischen Ortskern, hinein in die hügelige Granitz bis auf den 106 Meter hohen Tempelberg - hier thront das Jagdschloß Granitz. Immer im Fokus ist das Finish entlang der Hauptstraße Binz, wo die Läufer durch ein Spalier von begeisterten Zuschauern ins Ziel an der Seebrücke einlaufen.