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Dienstag, 25. Juli 2017

Museen übertreffen besucherstärksten Tag vom Vorjahr


Die von Regenschirmen überdachte Besucherschlange vor dem OZEANEUM Stralsund riss heute nicht ab. (Foto: Romy Kiebel / OZEANEUM Stralsund)

Regentief bringt Gästehoch für OZEANEUM und MEERESMUSEUM Stralsund

Museen übertreffen besucherstärksten Tag vom Vorjahr


(Stralsund, 25.07.17) Das regnerische Museumswetter am Dienstag brachte dem Deutschen Meeresmuseum volle Häuser. Bis zum Kassenschluss kamen 4.854 Gäste ins MEERESMUSEUM und (bis 16:35 Uhr) 8.124* Menschen ins OZEANEUM Stralsund. Mit der vorläufigen Gesamtzahl von 12.978 liegen beide Museen bereits über dem bestbesuchten Tag von 2016.

Zudem lockt das Jahresthema 2017 „Meereskinder“ mit neuen Ausstellungsstationen und Aquariennachwuchs in die Museumshäuser. Ferienkinder können im MEERESMUSEUM im Schildkrötenhospital Tierarzt spielen oder das neue virtuelle Korallenriff testen. Im OZEANEUM wurde das Kindermeer umgestaltet und erwartet nun die Jüngsten mit Kletterleuchtturm und Touchpool.

Noch bis zum 1. September gibt es für alle Besucher mit gültigem Museumsticket beim Familiensommer kostenfreie Kreativangebote, Familienführungen und Mitmachaktionen. Beliebt sind die kommentierten Fütterungen der Pinguine täglich um 12:00 Uhr im OZEANEUM sowie der Schildkröten Montag, Mittwoch und Freitag um 13:00 Uhr im MEERESMUSEUM.

Für weniger Wartezeit empfiehlt sich der Kauf von Kombitickets zunächst im MEERESMUSEUM, mit denen man dann im OZEANEUM direkt zum Einlass gehen kann. Weiterhin wird es am späteren Nachmittag in beiden Häusern meist etwas ruhiger. Eine gute Wahl sind auch Onlinetickets. Kinder erhalten zudem einen Familienrabatt auf den regulären Eintritt. Das MEERESMUSEUM hinter Klostermauern ist täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet; das OZEANEUM auf der Stralsunder Hafeninsel täglich von 9:30 bis 20:00 Uhr. Infos: kindermeer.de und deutsches-meeresmuseum.de

Montag, 17. Juli 2017

MEERESMUSEUM Stralsund beliebt bei Mutter, Vater, Kind(ern)


Das 350 000-Liter-Schildkrötenaquarium im MEERESMUSEUM Stralsund ist beliebt bei Groß und Klein. (Foto: Uli Kunz/Deutsches Meeresmuseum)

MEERESMUSEUM Stralsund beliebt bei Mutter, Vater, Kind(ern)

Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern bestätigt erneut Familienfreundlichkeit

(Stralsund, 13.07.17) Zum fünften Mal in Folge hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern das Stralsunder MEERESMUSEUM als familienfreundlich zertifiziert. Seit der ersten Bewerbung 2005 erfolgte alle drei Jahre die erneute Teilnahme am „Qualitätsmanagement Familienurlaub MV“. Auch in diesem Jahr wurde das Museum umfangreich per Fragenkatalog, per E-Mail-Anfrage sowie vor Ort von einer Testfamilie und durch eine Fachjury geprüft. Die Imageflyer und die Internetpräsenz wurden ebenfalls „unter die Lupe genommen“. Das aktuelle Zertifikat gilt nun bis zum Sommer 2020.

„Die wiederholte Zertifizierung ist eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit, insbesondere zu Beginn der Ferienzeit.“, freut sich der Kaufmännische Direktor des Deutschen Meeresmuseums Andreas Tanschus und ergänzt: „Diese Anerkennung zeigt auch, dass wir mit den Angeboten unseres Familiensommers genau richtig liegen“. Noch bis 1. September laden Schaufütterungen, Familienführungen sowie Kreativ- und Mitmachaktionen ins MEERESMUSEUM und OZEANEUM Stralsund ein. Diese Zusatzangebote sind kostenfrei für alle Besucher mit gültiger Eintrittskarte. Zudem vermittelt das aktuelle Jahresthema Meereskinder spannende und überraschende Details zum Familien- und Liebesleben unter Wasser.

Weitere Informationen zum Familiensommer 2017 und zu den Meereskindern gibt es unter deutsches-meeresmuseum.de sowie kindermeer.de

Mittwoch, 5. Juli 2017

Buchenwald und Kreideküste zum Anfassen - Start Sommerprogramm im Nationalpark-Zentrum KÖNI



Fotos: Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

Buchenwald und Kreideküste zum Anfassen - Start Sommerprogramm im Nationalpark-Zentrum KÖNI


(Sassnitz) Welche Tiere leben im Nationalpark? Wie sehen eigentlich Donnerkeile aus? Wie fühlt sich echte Kreide an? Große und kleine Entdecker können pünktlich zu den Sommerferien im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL ihre Neugierde befriedigen und kommen auch sonst auf ihre Kosten!

Von nun an ist ein großes Forscherzelt direkt am Nationalpark-Zentrum aufgebaut und lockt montags bis samstags von 11-16 Uhr mit vielen spannenden Experimenten, Exponaten und der Erlebnisrallye „Krax` Tagebuch“. Mit dem Raben „Krax“ können Familien aufregende Abenteuer in den alten, urigen Buchenwäldern erleben.

„Spannende Informationen aus erster Hand bietet der Ranger vor Ort. Ihn können alle Gäste immer dienstags mit Fragen löchern, denn er kennt den Nationalpark wie seine Westentasche und stellt sein Revier allen Interessierten vor!“, freut sich Cathleen Böhland vom Nationalpark-Zentrum über das neue Angebot.

Außerdem wird jeden Tag noch ein weiteres Familienprogramm angeboten:


In der Bernstein-Werkstatt kann fast jeden Montag fleißig geschliffen, poliert und ein ganz besonderes Schmuckstück mit nach Hause genommen werden.

Im Nationalpark-Theater sind von Dienstag bis Donnerstag nicht nur Kinder sondern auch Erwachsene ab 14Uhr herzlich willkommen: Alle Quizliebhaber können sich bei „1, 2 oder 3… im Welterbe dabei!“ bei kniffligen Fragen rund um das Welterbe Alten Buchenwälder messen. Was macht sie so besonders, wie können wir sie schützen und welche Wörter sind aus der Buche entstanden? Die Quizliebhaber können ihr Wissen bei solchen und weiteren Fragen unter Beweis stellen!

Wer dagegen freitags im Nationalpark-Zentrum vorbeischaut, darf entweder faszinierenden Märchen und Sagen rund um die Insel Rügen und geheimnisvollen Wäldern lauschen oder mit allen Sinnen an unserem Erlebnisbrettspiel „Kraxivity“ teilnehmen. Ohren, Nase und Hände kommen bei spannenden Aktionen zum Einsatz und lässt jeden Gast zu einem Nationalpark-Experten werden. Die beiden Angebote finden immer 14-tägig im Wechsel von 14.30-15.30 Uhr bzw. 11-16 Uhr auf der Wiese der Romantik statt.

Unabhängig von diesen tollen Sonderveranstaltungen stellt jeden Tag von 9 bis 19 Uhr die Erlebnisausstellung auf über 2.000 Quadratmeter die Lebensräume des Nationalparks vor und macht Unsichtbares sichtbar. Die spektakuläre und berühmte Aussicht vom Königsstuhl sollte man sich dabei genauso wenig entgehen lassen, wie den Besuch im Kino, in dem der bekannte Moderator und Journalist Dirk Steffens das Weltnaturerbe Alte Buchenwälder vorstellt.


Das Team des Nationalpark-Zentrums freut sich auf alle Gäste von Nah und Fern!

Montag, 3. Juli 2017

MIZ Bergen - PROGRAMM IM JULI 2017

MIZ Bergen - PROGRAMM IM JULI 2017


Di 4. Juli | 16.00 Uhr | Eintritt frei
Freies Drucken für alle Altersgruppen


Di 11. Juli | 16.00 Uhr | Eintritt frei
Für IT-Cracks ab 7 Jahren –Programmieren, Scratchen, Netzwerken, PC-Innenansichten, Minicomputer und Linux

Di 11. Juli | 19.30 Uhr | Eintritt frei
Abendsalon Sommerakademie zum Thema Vergänglichkeit: "Abschiedlich leben" Betrachtungen zu Sterben und Tod - Texte von R.M. Rilke, H. Domin u.a.
Referentin: Ines Hinz
Do 13. Juli | 20.00 Uhr
Komödie und Roadmovie durch Frankreich
Eintritt 5 Euro

Di 18. Juli 2017 | 19.30 Uhr | Eintritt frei
Abendsalon Sommerakademie zum Thema Vergänglichkeit: "Die Trauer an die Wurzeln unserer Lebensbäume legen"
Umgang mit Krisen / Trauerverläufe / Trauer und Tanz
Referentin: Ines Hinz
Do 20. Juli 2017 | 18.00 Uhr | Eintritt frei
Vortragsreihe „Gesund auf Rügen“ des Sana-Krankenhauses Bergen auf Rügen


Fr 28. Juli 2017 | 15.00 Uhr | Eintritt frei
Lesen und Kreatives für 5- bis 8-Jährige – mit Anmeldung

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SOMMERFERIENPROGRAMM

1. Ferienwoche
Di 25. Jul | 10 Uhr FOTOTRANSFER
Wir bringen ein cooles Schwarz-Weiß-Bild oder einen witzigen Spruch gedruckt aufs Holz | ab 7 Jahren
Do 27. Jul | 10 Uhr LAVENDELDRUCK
Wir zeigen euch den Lavendeldruck und drucken mit Euch ein Lieblingsmotiv auf Shirt oder Beutel | ab 6 Jahren
Do 27. Jul | 16 Uhr GESCHICHTEN AUS DEM KOFFER
Die Vorlesepaten lesen Geschichten vor und nehmen euch mit in eine Welt der Phantasie

Freitag, 30. Juni 2017

Tentakelgeschwader im OZEANEUM Stralsund Neue gläserne Staatsqualle in der Ausstellung


Foto: Romy Kiebel / OZEANEUM Stralsund Die Glaskünstlerin Susan Liebold aus Thüringen fertigte und installierte die gläserne Staatsqualle für das OZEANEUM Stralsund.

Tentakelgeschwader im OZEANEUM Stralsund


Neue gläserne Staatsqualle in der Ausstellung


(Stralsund) Im OZEANEUM Stralsund können Besucher seit heute eine neue gläserne Staatsqualle in der Dauerausstellung „Weltmeer“ entdecken. Das Modell einer Portugiesischen Galeere (Physalia physalis) ist zugleich ein Zeugnis echter Handwerkskunst aus der Werkstatt der Thüringer Glaskünstlerin Susan Liebold.

Portugiesische Galeeren sind Kolonien aus Hunderten Einzelindividuen und in den tropischen Meeren heimisch. Sie treiben mit einem blasenförmigen Auftriebskörper, der eine Art aufgestelltes Segel trägt, an der Wasseroberfläche. Unter sich her ziehen sie meterlange Fangtentakel mit hochwirksamen Nesselzellen. Portugiesische Galeeren zählen zu den giftigsten Tieren der Meere. Vollkommen ungefährlich lässt sich nun im OZEANEUM Stralsund das gut 1,50 Meter lange, aus mehreren Hundert Einzelteilen bestehende Glasmodell dieser fragilen Schönheit bestaunen.

„Die naturgetreue Gestaltung von Quallen ist eine große Herausforderung, da es dafür keine erprobten Verfahren gibt. In mühevoller Kleinarbeit haben wir verschiedene Glasmaterialien getestet, um die mundgeblasenen Formen dem natürlichen Vorbild anzunähern“, sagt Susan Liebold. „In Zusammenarbeit mit dem Nürnberger Glasgestalter Cornelius Rèer ist so ein wunderschönes Exponat entstanden.“

„Wir sind stolz, dass wir unseren Besuchern diese weltweit einzigartigen, gläsernen Meerestiere präsentieren“, sagt Dr. Götz-Bodo Reinicke, Wissenschaftler am Deutschen Meeresmuseum. „Die feinhäutigen Körper von Quallen entfalten ihre schwerelose Anmutung nur unter Wasser. Werden die Tiere bei wissenschaftlichen Expeditionen gesammelt und konserviert, bleibt oft nur ein unansehnlicher Klumpen Gewebe.“

Bereits im späten 19. Jahrhundert verwendeten die böhmischen Glaskünstler Leopold und Rudolph Blaschka Glas zur Herstellung feingliederiger Schauobjekte. Heute werden meist Kunststoffe für solche Modelle genutzt. Angeregt von den historischen Arbeiten unternahmen Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums im Jahr 2010 den Versuch, ein Glasmodell herzustellen. Susan Liebold führte bereits damals die Arbeiten für die gläserne Staatsqualle Nanomia cara aus. Das Ergebnis entwickelte sich zu einem Publikumsmagneten und lockte sogar Glaskunstliebhaber in das OZEANEUM Stralsund. Damit war klar, dass die gläserne Staatsqualle in der Ausstellung nicht alleine bleiben sollte.

Montag, 19. Juni 2017

Endlich Ruhe! Video-Dreh in Binz


Anneke Kim Sarnau und Hinnerk Schönemann beim Dreh in Binz - Foto: Kurverwaltung

Endlich Ruhe! Video-Dreh in Binz


Dreharbeiten für den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern


Ostseebad Binz, Juni 2017 (kv) Der Landestourismusverband hat in dieser Woche fünf besondere Werbevideos für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern gedreht. In den Hauptrollen: die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau und ihr Mecklenburger Kollege Hinnerk Schönemann. Sie haben eine besonders enge Bindung zum Nordosten und sich riesig gefreut, dass ein Clip auch auf der Insel Rügen gedreht wurde. Am Binzer Strand waren sie am Mittwoch anzutreffen – bei herrlichstem Sonnenschein. Welche Rolle ein im Binzer Strandsand festgefahrener Kleinwagen spielt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Unter der Motto „Endlich Ruhe“ werden die bedächtigen Mecklenburger und Vorpommern im Ostseebad Binz, in Plau am See, in Schwerin, Rostock und Ahrenshoop plötzlich und unerwartet aus ihrem Seelenfrieden gerissen. Diese „Störung“ lösen sie ganz ruhig. Und mit Witz. Mit einem gewissen Augenzwinkern werden diese fünf Geschichten erzählt. Sie sollen Lust machen, Mecklenburg-Vorpommern zu besuchen, so Bernd Fischer, Geschäftsführer des Landestourismusverbandes MV. Die Populärfilm Media GmbH produziert diese Filme, die zwei Botschaften transportieren sollen. Da ist die touristische Botschaft, in der jeder Ort einzigartig und attraktiv präsentiert wird, ohne aufdringlich zu erscheinen. Die zweite Botschaft ist Emotion. Gezeigt werden Menschen im Norden – so, wie sie sind, manchmal wortkarg, dafür mit Herz und einem besonderen Humor. Die Videoclips werden noch in diesem Jahr im Internet zu sehen sein. Dann löst sich auch das Rätsel vom Kleinwagen auf, der sich im Strandsand von Binz festgefahren hat.

P.S.: Das Auto ist inzwischen verschwunden. Ein Traktor der Kurverwaltung hat es wieder auf festen Boden geschleppt.

Sonntag, 11. Juni 2017

„Vollwaschgang“ für Walknochen des Deutschen Meeresmuseums

Zentimeterarbeit: Präparator Volkhardt Heller „dirigiert“ den Kranfahrer, damit die Palette mit den Walknochen sicher im Waschcontainer landet. (Foto: Karin Hellmeier/Deutsches Meeresmuseum)
„Vollwaschgang“ für Walknochen des Deutschen Meeresmuseums


(Stralsund) Per Kran wurden die Knochen von einem der Pottwale, die Anfang 2016 an der Nordsee gestrandet waren, nun auf dem Gelände der REWA (Regionale Wasser- und Abwassergesellschaft Stralsund mbH) in eine überdimensionale „Waschmaschine“ gehievt. Zuvor wurden die Walknochen bereits in dem Spezialcontainer mazeriert, um vorhandene Blut- und Gewebereste zu entfernen. Nun werden Schädel und Skelett zwecks Entfettung etwa acht Wochen in einer mit Waschpulver angesetzten Seifenlauge verbleiben und im vierzehntägigen Rhythmus mit einem Hochdruckreiniger durchgespült. Diese Prozedur erfolgt viermal. Im Anschluss wird die Seifenlauge gegen klares Wasser ausgetauscht und die nun entfetteten Knochen über vier Wochen durchgespült, um auch die Seifenlauge restlos aus den Knochen zu entfernen. Nach der abschließenden Trocknung stehen die Knochen dann für eine Montage zur Verfügung.

Freitag, 9. Juni 2017

Binzer Aktivsommer erfolgreich gestartet


Foto: KV BinzAnika Werbke und Torsten Kohlschmidt sind auf dem Rad, am Strand, im Wald und vor allem am
Ball, wenn es um den Aktivsommer im Ostseebad Binz geht.

Binzer Aktivsommer erfolgreich gestartet


Sportangebote für Jedermann & für Körper, Geist und Seele


Ostseebad Binz, Juni 2017 (kv). Der Aktivsommer im Ostseebad Binz ist erfolgreich gestartet. Vom 6. Juni bis 8. September bietet die Kurverwaltung den Gästen jeweils montags bis samstags ein umfangreiches Sport- und Aktivangebot an, ein Programm für Jedermann, für Jung und Alt, Einsteiger und Fortgeschrittene sowie Einzelkämpfer und Teamplayer.

„Für die Harmonie von Körper, Geist und Seele sorgen beispielsweise Yoga-Übungen, Fahrrad Touren, Pilates oder Ball-Spiele für die ganze Familie“, sagt Gesundheitsmanager Torsten Kohlschmidt, Jahrgang 1965. Dem Sportwissenschaftler und -therapeuten liegt Bewegung sehr am Herzen. Fahrradtouren, Morgengymnastik mit Wassertreten, Rückenfit oder Vorträge und Übungen zum Thema Schlaf stehen für diesen Sommer in seinem Terminkalender.

Sein Motto: Gehe bewusst mit dir und deinem Leben um. „Und genau das möchte ich unseren Gästen
vermitteln. So wirkt der Aktivurlaub auch im Alltag noch lange nach.“ Für Torsten Kohlschmidt war es ein Weg der Erkenntnis, dass Fitnesstraining mehr ist als Muskelaufbau. Der Mensch als Ganzes sei zu betrachten.

So sieht das auch seine Sportkollegin Anika Werbke, Jahrgang 1983. „„Wer sich in seiner Freizeit sportlich betätigen will, ist im Ostseebad Binz genau richtig – und herzlich willkommen. Hier haben wir die Natur direkt vor der Haustür: das Meer, den Strand, den Wald der Granitz, ideale Bedingungen für einen Aktivurlaub.“ Anika Werbe ist Active Guide und bietet unter anderem Barfußwandern, Wildkräuter-Entdeckungstouren oder Märchen am Lagerfeuer mit Stockbrot und Kinderpunsch an. Im „fitalParc“ am Schmachter See können sich die Kinder unter ihrer Anleitung sportlich betätigen. Auch Kneipptouren am Meer und Sonnenuntergangs-Yoga stehen auf ihrem Programm.

„Außerdem haben wir externe Anbieter mit ins Boot des Binzer Aktivsommers geholt“, betont Torsten Kohlschmidt. „Unter anderem werden unsere Gäste eingeladen zum Reflexzonentraining mit Tai-Chi-Elementen, zu Gesundheitsvorträgen, zur Klangmeditation, zum Thema „Atem in Bewegung“ oder zum Freiwasserschwimmen in Begleitung der DLRG.“

Witterungsbedingte Änderungen sind jederzeit möglich.


Foto: KV Binz
Bildtext: Anika Werbke und Torsten Kohlschmidt sind auf dem Rad, am Strand, im Wald und vor allem am
Ball, wenn es um den Aktivsommer im Ostseebad Binz geht.

Mittwoch, 31. Mai 2017

PROGRAMM IM MIZ – JUNI 2017

PROGRAMM IM MIZ – JUNI 2017

Vorträge | Filmabend | Veranstaltungen für Kinder | Ausstellung

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Vorträge & Filmabend


Fr 9. Juni | 17.00 Uhr | Eintritt frei

FOTO-VORTRAG: VON RÜGEN NACH BRASILIEN – UNTERWEGS FÜR EIN KINDERLACHEN

Kinderlachen 009 Rügen e.V.



Do 15. Juni  | 20.00 Uhr | Eintritt 5 Euro

FILMABEND: CAPTAIN FANTASTIC

Tragikomödie über eine Aussteigerfamilie – gesellschaftskritisch und skurril


Di 27. Juni | 18.30 Uhr | Eintritt frei

WORTWECHSEL: UNSER TÄGLICH BROT - ÜBERS ESSEN

Eine offene Lese- und Gesprächsrunde mit Rainer Eggers und Ronald Prinz


Do 29. Juni | 18.00 Uhr | Eintritt frei

MEDIZINISCHER VORTRAG: GELENKVERSCHLEISS – WAS KÖNNEN WIR TUN

Im Rahmen der Vortragsreihe „Gesund auf Rügen“ vom SANA Krankenhaus Bergen auf Rügen


Veranstaltungen für Kinder


Di 13. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

DRUCK-WORKSHOP

Freies Drucken für alle Altersgruppen



Di 20. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

COMPUTERCLUB

Für IT-Cracks ab 7 Jahren –Programmieren, Scratchen, Netzwerken, PC-Innenansichten, Minicomputer und Linux



Di 20. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

PUPPENTHEATER: LUSTIG IST DAS PIRATENLEBEN

Das brandneue Stück vom Figurentheater Schnuppe



Fr 23. Juni | 15.00 Uhr | Eintritt frei

LESEFROSCH: NUR MUT – DER LÖWE IN DIR

Lesen und Basteln mit 5- bis 8-Jährigen



Do 29. Juni | 16.00 Uhr | Eintritt frei

VORLESESTUNDE: GESCHICHTEN AUS DEM KOFFER

Die Vorlesepaten des MIZs nehmen alle Kinder ab 7 Jahren mit auf eine Reise in die Welt der Bücher



Ausstellung


4. Mai bis 30. Juni 2017

AUSSTELLUNG: DIE WÜRDE DES MENSCHEN - STÉPHANE HESSEL

Initiiert und organisiert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung



Dienstag, 30. Mai 2017

MEERESMUSEUM Stralsund erstmals bei Kunst:Offen dabei


Anita Riechert beim Gestalten des Angelspiels für den Kinderaktionsraum im MEERESMUSEUM Stralsund. (Foto: Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

MEERESMUSEUM Stralsund erstmals bei Kunst:Offen dabei

Drei Museumsmitarbeiter präsentieren „Die Maler und das Meer“


(Stralsund, 26.05.17) Traditionell zu Pfingsten findet in Vorpommern „Kunst:Offen“ statt. In diesem Jahr öffnen sich bereits zum 23. Mal Galerien, Werkstätten und Ateliers von Kunstschaffenden. Veranstalter ist der Tourismusverband Vorpommern e. V.

Erstmals beteiligt sich das Stralsunder MEERESMUSEUM mit drei Künstlern an der Aktion. Vom 3. bis 5. Juni geben die Museumsmitarbeiter jeweils von 10:00 bis 16:30 Uhr einen Einblick in ihre kreative Freizeit: Museumsgestalterin Anita Riechert präsentiert Grafiken sowie Aquarell-, Gouache- und Ölmalerei. Lena Müller und Martin Jost, die in der musealen Präparationswerkstatt arbeiten, stellen Plastiken, Aquarelle, Grafiken und wissenschaftliche Illustrationen vor.

Am langen Pfingstwochenende kann man den Akteuren im FORUM MEERESMUSEUM über die Schulter schauen, mit ihnen ins Gespräch kommen sowie Kaffee und Kuchen genießen. Der Eintritt ins FORUM ist frei.

Donnerstag, 11. Mai 2017

Studientag - Kunst in Putbus Ein Bummel durch Putbusser Galerien


Studientag - Kunst in Putbus

Ein Bummel durch Putbusser Galerien

Putbus ist nicht nur die Stadt der weißen Häuser, Rosen und Baumriesen im Schlosspark. Neben der einzigartigen Natur und Architektur ist auch Kunst und Kultur in Putbus ein besonderes Erlebnis. In historischen Gebäuden befinden sich heute Galerien und stellen so eine wundervolle Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart dar. Lassen Sie sich in die Kulturstadt Putbus entführen. Wir wollen gemeinsamen durch die dortigen Galerien bummeln. Sie werden an diesem Tag sowohl Künstler treffen und mit ihnen über deren Arbeit und ihre Werke reden können, als auch viel Wissenswertes über die Geschichte der Stadt Putbus erfahren.

Kursleitung: Hannelore Sievert
Zeit: 13.05.2017
10 – 16 Uhr (einschl. 45 Min. Mittagspause)
Treffpunkt: Tourist-Info Putbus, Alleestr.2 (beim IT-College)
Kosten: 16 Euro zzgl. Kosten für kleinen Mittagsimbiss

Anmeldungen bitte unter Tel. 03838/200580 oder per E-Mail unter Kornelia.Hoertzsch@lk-vr.de

Mittwoch, 10. Mai 2017

Bergung eines Grindwals in Schweden durch Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums


Mit einem Kran wird der 5,28 Meter große Grindwal im Hafen von Vallhamn / Schweden aus dem Wasser gehoben. (Foto: Robert Köhn / Deutsches Meeresmuseum)

Bergung eines Grindwals in Schweden durch Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums

Walknochen in Stralsund eingetroffen


(Stralsund) Wissenschaftler und Präparatoren des Deutschen Meeresmuseums haben am 05.05.17 einen 5,28 m großen Langflossen-Grindwal (Globicephala melas) an der Küste der Insel Tjörn in Schweden geborgen. Das Tier war zuerst gestrandet und wurde lebend wieder ins Wasser geschoben. Am 01.05.17 strandete das Männchen dann tot im Kyrkesund.

Zeitgleich fand in Middelfart in Schweden vom 29.04. – 03.05.17 die Konferenz der europäischen Walforscher (European Cetacean Society) statt, bei der Dr. Michael Dähne (Deutschland) und Dr. Carl Christian Kinze (Dänemark) einen Workshop zum Thema „Citizen Cetology“ – Walforschung durch interessierte Bürger – abhielten. Die Forscher aus Deutschland, Schweden, Polen, Dänemark, Finnland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich diskutierten darüber, wie man in der Zukunft innerhalb eines neuen Projektes besser zusammenarbeiten kann. Besonders Walsichtungen, aber auch Walstrandungen, sollen zukünftig im Kooperationsprojekt „Cetobase“ (Cetaceans of the Baltic Sea – Wale der Ostsee) gemeinsam erhoben werden, so dass alle Ostseeanrainer gemeinschaftlich für den Walschutz arbeiten können. Zu diesem Zeitpunkt lebte der Wal noch.

Schon zwei Tage später zeigte die Zusammenarbeit erste Früchte. Der Grindwal strandete und sofort wurde abgestimmt, ob und wie das Tier geborgen werden kann. Da die beiden schwedischen naturkundlichen Museen in Göteborg und Stockholm nur an Proben der Tiere interessiert waren, sollte das Deutsche Meeresmuseum das Skelett bekommen. Erstmals wurde so eine Walsektion im schwedischen Vallhamn von deutschen Wissenschaftlern durchgeführt. Die Kommune Tjörn, die lokale Firma VBOT und der Hafen in Vallhamn, aber auch die naturkundlichen Museen unterstützten die Wissenschaftler dabei, die notwendigen Genehmigungen zu erlangen. „Es sind manchmal die Zufälle, die dafür entscheidend sind, ob Tiere geborgen werden können. In diesem Fall haben wir schnell von der Strandung erfahren. Aber es ist immer ein Wettlauf mit der Zeit – gute Proben können nur dann genommen werden, wenn das Tier noch in gutem Erhaltungszustand ist.“, sagt Dr. Michael Dähne vom Deutschen Meeresmuseum.

Das Tier war leider bereits in fortgeschrittener Verwesung, so dass eine Beurteilung der Todesursache nicht mehr möglich war. Obwohl der Magen etwa halbvoll mit Fisch gefüllt war, war das Tier etwas abgemagert. Parasiten wurden nur in der Fettschicht, dem sogenannten Blubber, gefunden. Die Knochen wurden abgeborgen und am 06.05.17 nach Stralsund verbracht. Der Grindwal wird sicherlich zukünftig viele spannende Geschichten am Deutschen Meeresmuseum erzählen können. Die Geschichte seiner Bergung ist aber sicherlich ein fantastisches Beispiel für die enge Zusammenarbeit der europäischen Walforscher und für das Engagement vieler Menschen zur Erreichung eines gemeinsamen Zieles.

Donnerstag, 4. Mai 2017

NAUTINEUM im Mai mittwochs geöffnet – ab Juni täglich offen


Das Unterwasserlabor HELGOLAND im NAUTINEUM Stralsund kann sogar von innen erkundet werden; im Hintergrund die neue Rügenbrücke. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

NAUTINEUM im Mai mittwochs geöffnet – ab Juni täglich offen


(Stralsund) Der 3. Mai wird der erste Öffnungstag des Stralsunder NAUTINEUMs in der Saison 2017 sein. Von 10:00 bis 16:00 Uhr sind Gäste auf dem weitläufigen Ausstellungsgelände auf der Insel Kleiner Dänholm willkommen. Bis 31. Mai gilt diese Öffnungszeit jeden Mittwoch. Vom 1. Juni bis 31. Oktober werden sich die Museumspforten wieder täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr öffnen.

Originale Kutter und Fischerboote, historische Bootsmotoren und ein authentischer Fischerschuppen aus den 1980er Jahren sind Zeitzeugen der traditionellen vorpommerschen Küstenfischerei. Ein besonderes Schmuckstück, das Zeesboot STR 9, steht aufgetakelt in der  architektonisch originellen 14 Meter hohen Bootshalle.

Neben der Fischerei spielt die Meeresforschung eine große Rolle im NAUTINEUM. Zahlreiche Exponate, wie das begehbare Unterwasserlabor HELGOLAND, beeindrucken durch ihre Größe und vermitteln Forschergeist. Weitere Objekte, wie eine Unterwasser-Schweißkammer und Tauchgeräte, geben einen Einblick in die deutsche Meeresforschungstechnik.

Das NAUTINEUM ist ein Ausflugsziel für die ganze Familie am Ufer des Strelasunds. Für Kinder können Bollerwagen ausgeliehen werden, und am Ende des Rundgangs wartet der maritime Abenteuerspielplatz. Zudem stehen leihweise Multimedia-Guides zur Verfügung mit wissenswerten Zusatzinfos. Auf dem Museumsareal sind Hunde angeleint willkommen. Mehr Details gibt es unter nautineum.de.   

Mittwoch, 3. Mai 2017

Premiere für den Bäderlauf Binz

Bäderlauf Binz: Finish im historischen Binzer Ortskern (Foto: Kurverwaltung Binz/Christian Thiele)

Premiere für den Bäderlauf Binz

Binz macht sich auf die (Lauf-)Socken


Ostseebad Binz (kv). Aktiv in allen Elementen – so das Rügener Jahresmotto 2017. Rund um Binz, das größte Ostseebad der Insel, bieten Wald- und Wanderwege durch die ausgedehnten Buchenwälder der Granitz im Biosphärenreservat Südost-Rügen perfekte Bedingungen für aktive Erholung im Grünen. Zum 1. Bäderlauf Binz am 13. Mai geben sie den Rahmen für alle Laufbegeisterten, die über zehn Kilometer oder bei einem Halbmarathon ihre Kondition testen wollen.

Die Granitz, das ehemalige Jagdgebiet des Fürsten zu Putbus, bietet mit anspruchsvollen Steigungen, malerischen Alleen und überraschenden Ausblicken auf Meer, Moor, See und Schloss ein abwechslungsreiches Terrain für Läufer. Die Zehn-Kilometer-Strecke des 1. Bäderlaufs Binz startet im Nachbarort Sellin. Martin Sorge, Projektverantwortlicher im Ostseebad Binz: „Ich freue mich auf einen tollen Wettkampf und darüber, dass wir das Ostseebad Sellin für einen Start oberhalb der berühmten Seebrücke begeistern konnten.“ Die Laufstrecke schlängelt sich einmal quer durch die Granitz im steten Auf und Ab vorbei am idyllisch gelegenen Schwarzen See sowie an der imposanten Kreuzeiche. Der Schlussspurt führt durch den historischen Binzer Ortskern zum Ziel an der Seebrücke.

Für die gut 21 Kilometer des Halbmarathons fällt der Startschuss vor der Binzer Seebrücke. Zu absolvieren sind zwei Runden. Sie verlaufen entlang der Strandpromenade Richtung Fischerstrand, vorbei am historischen Ortskern, hinein in die hügelige Granitz bis auf den 106 Meter hohen Tempelberg - hier thront das Jagdschloß Granitz. Immer im Fokus ist das Finish entlang der Hauptstraße Binz, wo die Läufer durch ein Spalier von begeisterten Zuschauern ins Ziel an der Seebrücke einlaufen.

Freitag, 28. April 2017

Deutsches Meeresmuseum Stralsund zeigt Sonderschau in Jena


Schön durchsichtig: Hydrocynus – eine Gattung der Fische aus der Familie der Afrikanischen Salmler. (Foto:Dr. Timo Moritz/Deutsches Meeresmuseum

Deutsches Meeresmuseum Stralsund zeigt Sonderschau in Jena


INSIGHTFISH – ungewöhnliche Einblicke in die Anatomie der Fische



(Stralsund, 28.04.17) Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums unter Projektleitung von Dr. Timo Moritz, Kurator für Fische, beschäftigen sich intensiv mit den Verwandtschaftsverhältnissen von Fischen. Viele Merkmale, die helfen, die Systematik der Fische zu verstehen, sind Skelettmerkmale und lassen sich nicht einfach von außen betrachten. Doch die Aufhellmethode bietet einen Ausweg: hierbei werden Fische durchsichtig gemacht und die Skelettstrukturen angefärbt: Knorpel in blau und Knochen in rot. Dabei entstehen oftmals ästhetisch sehr anspruchsvolle Objekte, die auf den ersten Blick an Röntgenbilder erinnern.

Die Ausstellung INSIGHTFISH beschäftigt sich speziell mit solchen aufgehellten Fischen. Zahlreiche großformatige Drucke und Originalexponate zeigen ungewöhnliche Einblicke in das Innere von Fischen. Beispiele erläutern, an welchen Objektdetails man etwas über die Lebensweise oder die Verwandtschaft der jeweiligen Fischarten erfahren kann. Die Sonderschau INSIGHTFISH wurde gestern im Phyletischen Museum der Friedrich-Schiller-Universität Jena imBeisein von Dr. Timo Moritzeröffnet und wird dort bis 8. Oktober zu sehen sein. Ab November 2017 soll die Exposition im Stralsunder MEERESMUSEUM gezeigt werden.

INSIGHTFISH – gefördert von der VolkswagenStiftung – ist ein Gemeinschaftsprojekt des Phyletischen Museums Jena und des Deutschen Meeresmuseums Stralsund. Zudem verbindet beide Einrichtungen die Zusammenarbeit bei der Betreuung von Master- und Bachelorstudenten sowie Doktoranden, da die Universität Jena und das Deutsche Meeresmuseum eine ideale Kombination für die Forschung an musealen Sammlungen sind.

Sonntag, 23. April 2017

Tödlicher Absturz vom Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund


Tödlicher Absturz vom Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund LK VR

Neubrandenburg (ots) - Frau stürzt vom Kreidefelsen in die Tiefe und stirbt.

Ein tragischer Unfall ereignete sich am 22.04.2017 gegen 15.00 Uhr am Kreidefelsen. Über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurde der Absturz einer weiblichen Person von den Kreidefelsen im Bereich der "Ernst Moritz Arndt Sicht" im Nationalpark Jasmund gemeldet. Rettungsdienst und Polizei waren kurze Zeit später am Einsatzort. Durch die Beamten des Polizeireviers Sassnitz und der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz wurde die Absturzstelle auf dem Hochuferweg an der Ernst-Moritz-Sicht aufgesucht. Die Rettungskräfte konnten den ca. 60 Meter tieferen Uferbereich durch den Einsatz eines Rettungshubschraubers erreichen. Der Notarzt stellte nur noch den Tod der 21-jährigen Touristin aus Hamburg fest. Nach den bisherigen Erkenntnissen wird von einem tragischen Unglücksfall ausgegangen. Ein Ehepaar aus Hamburg machte einen Spaziergang am Hochuferweg. Die Frau befand sich unmittelbar an der Felskante. Sie kam ins straucheln, verlor das Gleichgewicht und fiel ca. 60 Meter in die Tiefe. Dort stürzte sie auf die felsige Küste. Die Bergung der Verstorbenen erfolgte mit Unterstützung eines Schiffes der Bundespolizei.

Freitag, 21. April 2017

Wieder-Eröffnung des Binz-Museums


Die Ausstellung des Binz-Museums im Kleinbahnhof; Foto: Kurverwaltung Binz/ Christian Thiele

Wieder-Eröffnung des Binz-Museums


Start des Museumsbetriebs im Binzer Kleinbahnhof zum Osterfest


Ostseebad Binz, April 2017 (kv) „Wie Binz wurde, was es ist“, unter diesem Motto steht die kleine, aber feine Ausstellung des Binz-Museums, die zum Osterfest wieder für Besucher öffnet.

Nach dem Um- und Ausbau des Besucherzentrums im Binzer Kleinbahnhof mit Touristinformation, Bibliothek, Leseecke und Vortragsraum vervollständigt nun das Museum das Angebot für die Besucher des historischen Bahnhofsgebäudes.

Schwerpunktthemen der Ausstellung sind das Badewesen, das Leben der Fischer und Bauern, das Beherbergungswesen und das Leben der Einwohner zur Gründerzeit. Federführend für die inhaltliche Gestaltung der Museumsflächen ist der Förderverein Museum Ostseebad Binz e.V., in dem sich derzeit 32 Personen engagieren. „Es handelt sich um einen sehr kleinen Verein mit einem sehr kleinen Kreis an aktiven Mitgliedern. Diese sind alle ehrenamtlich tätig, mit dem Ziel, den Urlaubern die Geschichte unseres schönen Ortes ‚bildlich‘ näher zu bringen“, so Vereinsvorsitzender Peter Schwarz. Und Jürgen Runge, zweiter Vorsitzender, ergänzt: „Ein weiteres sehr gutes Beispiel für unsere Vereinsarbeit ist die ganzjährige Pflege des Lapidariums auf dem Friedhof Binz, wo die Grabsteine bedeutender Binzer Persönlichkeiten gesammelt und ihre Geschichten erhalten werden.“ Doch nun freuen sich beide, dass in den Ausstellungsräumen am Kleinbahnhof wieder Leben einzieht. Konzeptionelle Neuerung nach der Wieder-Eröffnung ist der Betrieb des Museums durch die Kurverwaltung Binz. Sehr zum Vorteil der Gäste, die künftig besucherfreundliche Öffnungszeiten und mit ihrer Kurkarte kostenfreien Eintritt haben werden.

Peter Schwarz und Jürgen Runge sind zuversichtlich, dass die Besucherzahlen steigen und siehen die Modernisierung und thematische Weiterentwicklung der Ausstellung als gemeinsame Aufgabe des Fördervereins und der Kurverwaltung. Das Binz-Museum ist über das Besucherzentrum zu erreichen, das über die Osterfeiertage und am Wochenende von 9 bis 16:30 Uhr und ansonsten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet hat.

Info: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393-148 148, Fax 038393-148 145.

Dienstag, 4. April 2017

Greenpeace-Aktionstage zu Mikroplastik im Ozeaneum


"Greenpeace-Protest gegen Mikroplastik in Kosmetikprodukten. Vier von Fünf Deutschen sprechen sich für ein Verbot von Plastik in Kosmetika aus."

Copyright: (c) Daniel Müller/Greenpeace

Welle machen für Meere ohne Plastikmüll


Greenpeace-Aktionstage zu Mikroplastik im Ozeaneum



Stralsund  – Plastikmüll verschmutzt weltweit Flüsse und Meere – mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Umwelt. Winzige Plastikteilchen finden sich bereits in Speisefischarten wie Kabeljau und Makrele sowie in Garnelen und Muscheln – auch aus der Nord- und Ostsee. Doch viele Verbraucher wissen nicht, welche Schäden durch Plastik im Meer entstehen und dass sie das Problem durch ihren Konsum mitverursachen. Bei den Aktionstagen vom 11. bis 13. April im Ozeaneum informiert Greenpeace darüber, wie Mikroplastik in die Umwelt gelangt und wie sich das vermeiden lässt. „Jeder kann dazu beitragen, die Meere vor Plastik zu schützen. Am einfachsten ist es, keine Plastiktüten beim Einkauf zu verwenden und Produkte in Einwegverpackungen zu vermeiden. Vor allem sollte jeder Kosmetikprodukte, die Mikroplastik enthalten, im Laden stehen lassen“, sagt Sandra Schöttner, Greenpeace-Expertin für Meere.


Greenpeace macht Mikroplastik sichtbar


Die Hersteller von Kosmetik-und Körperpflegeprodukten belasten die Meere, da sie flüssige, wachs- und gelartige Kunststoffe in ihren Cremes und Lotionen einsetzen. Diese gelangen täglich über Haushaltsabwässer in die Umwelt. Mikroplastik entsteht darüber hinaus zum großen Teil durch Plastikmüll, der in Flüssen und Meeren durch Wind, Wellen und UV-Strahlen mit der Zeit zerrieben wird.

Bei den Aktionstagen am Ozeaneum erfahren Besucher Mikroplastik hautnah. Greenpeace zeigt Wasserproben aus deutschen Flüssen, in denen Plastikpartikel mit dem bloßen Auge zu erkennen sind, sowie Meeressand, aus dem Besucher die kleinen Plastikteilchen heraussieben können. Ehrenamtliche von Greenpeace stellen Kosmetik- und Körperpflegeprodukte vor, die verschiedene Kunststoffe enthalten. Eine Unterschriftenaktion an die Bundesregierung läuft unter dem Motto „Welle machen für Meere ohne Plastikmüll“.

Mehrheit der Deutschen will kein Mikroplastik in Kosmetika


Laut einer repräsentativen Umfrage vom Emnid-Institut im Auftrag von Greenpeace befürworten drei Viertel der Deutschen ein generelles Verbot von Plastik in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten. Von den Kosmetikherstellern erwarten 83 Prozent der Befragten, dass sie keine Kunststoffe in ihren Produkten einsetzen. „Die Naturkosmetik zeigt seit Jahren, dass Kunststoffe unnötig sind. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks muss endlich für ein umfassendes Verbot sorgen“, fordert Schöttner.“



Mehr Informationen:

Greenpeace-Aktionstage: Dienstag, 11. April bis Donnerstag, 13. April, 10 bis 17 Uhr.

Montag, 27. März 2017

OZEANEUM und Weiße Flotte sind Gastgeber des 7. FAM-Trips M-V

Hafenrundfahrt mit der Weißen Flotte und Blick auf OZEANEUM (Bild: Weiße Flotte)

Tagung für Gruppenreiseveranstalter startet in Stralsund

OZEANEUM und Weiße Flotte sind Gastgeber des 7. FAM-Trips M-V


(Stralsund) Ab 31. März ist das OZEANEUM Stralsund gemeinsam mit der Weißen Flotte Gastgeber des 7. FAM-Trips M-V, einer dreitägigen Tagung für Gruppenreiseveranstalter aus ganz Deutschland. Auf dem Programm der Veranstaltung steht die Vorstellung von Gruppenreisezielen in Mecklenburg-Vorpommern.

20 Hotels, Kultureinrichtungen und Tourismuszentralen stellen sich vor und werben für einen Besuch in der Region. Auf Ausflugstouren nach Rügen, Rostock und an die Mecklenburgische Seenplatte können die 90 Gäste die Destinationen hautnah erleben. Ziel des jährlichen, im Bundesland rotierenden Treffens ist die Anbahnung und Vertiefung von touristischen Geschäftsbeziehungen.

Donnerstag, 16. März 2017

Forschung macht Schule: Die „PlasticSchool“ geht an den Start


Forschung macht Schule: Die „PlasticSchool“ geht an den Start


Unterrichtsmaterialien zum Thema „Plastik im Meer“ liegen vor

PI-Nr. 047-17


Obwohl niemand die genaue Menge kennt, gilt es als sicher, dass sich bereits heute viele Millionen Tonnen Kunststoff in den Weltmeeren befinden. Kleinste Plastikpartikel dringen sogar bis in die Tiefsee vor oder lagern in Eisbergen. Was bedeutet das für das Ökosystem? Die Forschung arbeitet mit Hochdruck an offenen Fragen dieses aktuellen Umweltthemas. Damit jüngste Erkenntnisse auch im Schulunterricht thematisiert werden können, haben Forscherinnen und Forscher des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und Pädagoginnen und Pädagogen des OZEANEUMs Stralsund im Rahmen des Projekts „PlasticSchool“ Lehrmaterialien zum Thema „Plastik im Meer“ für vier Jahrgangsstufen in der Schule entwickelt. Lehrerinnen und Lehrer können die Unterlagen von heute an unter www.plasticschool.de herunterladen. Das Land hat das Projekt mit 82.500 Euro unterstützt.

„In der Ostsee treibt viel zu viel Kunststoffmüll. An den Stränden liegen viele alte Plastikflaschen, Tüten und Netze“, sagte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Mit den Unterrichtsmaterialien können Lehrerinnen und Lehrer Schülerinnen und Schüler altersgerecht und auf sehr anschauliche Weise auf die Gefahren von Plastikteilen im Meer aufmerksam machen. Deswegen haben wir dieses Projekt gerne unterstützt. Kleinste Plastikpartikel, die kleiner als fünf Millimeter sind, werden von Meerestieren gefressen, gelangen in die Nahrungskette und landen anschließend auf unserem Teller. Das können wir nur verhindern, wenn wir keine Gegenstände aus Plastik ins Meer werfen oder am Strand zurücklassen“, betonte Hesse.

„Das Thema ‚Plastik im Meer‘ ist bereits recht gut im Problembewusstsein der Öffentlichkeit angekommen. Gleichzeitig steht die Forschung speziell beim Mikroplastik und seiner Rolle als umweltbelastender Faktor in vieler Hinsicht noch am Anfang“, so Prof. Ulrich Bathmann, Direktor des IOW. „Die PlasticSchool bietet die einmalige Chance, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Wissenschaft bei der Arbeit an einem so wichtigen Thema über die Schulter schauen, zu lernen wie Wissenschaft funktioniert und so am aktuellsten Erkenntnisgewinn teilhaben zu können. In unserem Schülerlabor haben wir parallel zur Zusammenstellung der Lehrmaterialien Experimente ausprobiert, mit denen im Unterricht das Verhalten von Plastik in der Umwelt erkundet werden kann“, so Bathmann weiter.

„Das OZEANEUM Stralsund betreut jährlich über 1.500 Schulklassen und informiert Museumsbesucher über die Problematik Plastikmüll im Meer. Aus dieser Erfahrung heraus wissen wir sehr gut, wie komplexe Inhalte an Schülerinnen und Schüler vermittelt werden. Sich mit der PlasticSchool nun direkt an die Lehrerinnen und Lehrer zu wenden und so aktuelle Diskussionen dazu vor Ort in den Schulen voranzutreiben, war für uns ein ganz neuer, lehrreicher Weg“, so Dr. Harald Benke, Geschäftsführer OZEANEUM Stralsund, zur Beteiligung an der PlasticSchool.

Die Lehrmaterialien der PlasticSchool wurden in 18 Monaten gemeinsam vom IOW und dem OZEANEUM Stralsund in enger Zusammenarbeit mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt und mehrfach mit Schülerinnen und Schülern getestet. Angeboten werden Materialien für die Grundschule (Klassenstufen 3 und 4), die Orientierungsstufe (Klassenstufen 5 und 6), die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II. Obwohl die Materialien speziell für die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern konzipiert wurden, lassen sie sich bundesweit einsetzen, um das Thema „Plastik im Meer“ zu behandeln.

Die PlasticSchool verfolgt je nach Alter angepasste Lernziele: 


• Was ist überhaupt Müll? Wie kommt Plastikmüll ins Meer und was ist so schlimm daran? Und was kann man selbst gegen Plastikmüll im Meer tun? Mit solch einfachen Fragen soll bei Grundschulkindern eine erste Sensibilisierung für das Thema und für die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erreicht werden.

• Aufbauend darauf geht es in der PlasticSchool Orientierungsstufe darum, die Wechselwirkungen im vernetzten Ökosystem Ostsee zu begreifen, in dem sich das Plastikproblem auf verschiedenen Ebenen potenziert. Außerdem will sie die Kinder auf das Problem Mikroplastik aufmerksam machen, das im Alltag in der Regel nicht wahrnehmbar ist.

• Welche Eigenschaften und welche Wirkung Mikroplastik in der Umwelt hat und wie das Thema wissenschaftlich untersucht wird, sind die Schwerpunkte der PlasticSchool für die Sekundarstufen I und II. Sie legt besonders Wert auf praktische Experimente und die Vermittlung neuester Erkenntnisse aus der Forschung.


Für jede der vier Jahrgangsstufen gibt es eine allgemeine Lehrerinformation mit Themeneinführung und konkreten Anregungen zur Unterrichtsgestaltung sowie Arbeits- und Lösungsblätter für den Einsatz im Unterricht.

Als zusätzlichen Service bietet das Portal www.plasticschool.de darüber hinaus in Kürze PowerPoint-Präsentationen an, mit denen vertiefend Themen in den Unterricht eingebracht werden können

Fragen zur PlasticSchool beantworten:

Dr. Sven Hille
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Tel.: 0381 5197-3413
E-Mail: sven.hille@io-warnemuende.de

Ria Schmechel
Ozeaneum Stralsund
Telefon: 03831 2650-690
E-Mail: ria.schmechel@ozeaneum.de

Mittwoch, 15. März 2017

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 23. bis 29. März 2017


Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 23. bis 29. März 2017



Täglich, 11.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Über den Horizont hinaus – Entdeckungen auf dem Baumwipfelpfad

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Mit mächtigen Baumkronen urwüchsiger Rotbuchen auf Augenhöhe sein, ein Erlebnis, das viele Besucher des Naturerbe Zentrums Rügen fasziniert. Gemeinsam mit dem Natur- und Landschaftsführer tauchen die Teilnehmer in die Heimat der Spechte und Baumläufer ein. Auf dem „Adlerhorst“ angekommen, können sie den Blick weit über die besonderen Landschaften der DBU-Naturerbefläche Prora und darüber hinaus schweifen lassen. Nicht selten zeigen sich bei diesen Führungen auch stattliche Exemplare der rund um das Zentrum beheimateten Seeadler.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse




Täglich, ganztags individuell

Comic-Rallye


Auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen findet ein kleiner Seeadler nicht mehr allein nach Haus zurück. Seine Adlereltern machen sich bestimmt schon Sorgen. Da bleibt nur eins: die kleinen Besucher schnappen sich einen Stift und helfen dem Adler wieder zurück in sein Nest. Oder wie heißt das bei Adlern nochmal? Mit einem Comic-Heft in der Hand und spannenden Aufgaben ist so manch junger Entdecker in Nullkommanichts oben angekommen. Hinterher gibt es für die fleißigen Teilnehmer noch einen kleinen Preis.

Preis: Eintritt zzgl. 1 € pro Comic Heft

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen









Samstag, 25. März 2017, 15.00 – 16.30 Uhr

Offene Meisterklasse mit Nils Mönkemeyer, Festspielfrühling Rügen, Naturerbe Zentrum Rügen


„Da ist es!“ Zwei, drei Töne sind es oft nur, die beim Vorspiel zur Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule herausblitzen und dem lauschenden Professor das Besondere an einem Bewerber verraten. „Ich liebe diesen Moment“, sagt Bratschenstar Nils Mönkemeyer, der eine Professur an der Münchener Musikhochschule innehat. So, wie er sich dafür begeistert, junge Talente zu entdecken und bei ihrer Entwicklung zu begleiten, ist er die ideale Besetzung für die offene Meisterklasse in Binz. Mit seinen Schülern nimmt er einstudierte Werke Ton für Ton auseinander.
Preise: 15,00 € zzgl. VVK-/ AK-Gebühr (inklusive Besichtigung des Baumwipfelpfades)
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Umweltinformationszentrum

Tickets ausschließlich unter: kartenservice@festspiele-mv.de oder telefonisch: 0385 / 5918585





Samstag, 25. März 2017, 10.30 - 12.30 Uhr

Plattdeutsche Führung auf dem Baumwipfelpfad: "Een beten wat över Natur, Land un Lüd"

(c) FotoArt Mirko Boy

Der Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen ist der nördlichste seiner Art in Deutschland. Auch wenn das Modell ein bayerischer Export ist, hat der barrierefreie Pfad auf Rügen eine neue Heimat gefunden. In diese entführt der Natur- und Landschaftsführer Sie auf dieser auf Plattdeutsch gehaltenen Führung. Neben dem Naturerlebnis wird es einen kleinen Einblick in norddeutsche Lebensart und Mentalität geben. Bei Bedarf wird ins Hochdeutsche übersetzt, sodass auch Nichteinheimische folgen können.
Preise: Eintritt zzgl. 3 € pro Person
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00




Donnerstag, 30. März 2017, 10.00 - 13.00 Uhr

Wanderung zu den Feuersteinfeldern



Die Feuersteinfelder Mukrans gehören zu den großen Phänomenen der Insel Rügen. Entdecken Sie auf unserer Exkursion mit den Naturführern das einmalige steinerne Meer und spüren Sie die faszinierende Schönheit dieses Kleinodes. Gebildet wurden sie vor ca. 4000 Jahren und erzählen die wechselvolle Geschichte einer vergangenen Landschaft. Der in der Kreidezeit entstandene Feuerstein wurde durch die letzten Eisberge in Vorpommern umgelagert, empor gepresst und transportiert. Zu einer Zeit als der Wasserspiegel der Ostsee noch höher war, haben Sturmfluten die Feuersteine ins Inselinnere verlagert. Wandeln Sie zwischen Wacholderhainen und werden Sie Teil einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte, die bis in die Steinzeit zurückgeht.
Hinweis: Bitte festes Schuhwerk mitbringen!
Preise: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei
Treffpunkt: Parkplatz Feuersteinfelder, Neu-Mukran
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00




Freitag, 31. März 2017, 05.45 - 07.15 Uhr

Sonnenaufgang auf dem Baumwipfelpfad


Der Moment, in dem die Sonne hinter dem Horizont auftaucht, ist der vielleicht schönste am ganzen Tag. Bildet dabei die blaue Ostsee den Horizont und Rügens Boddenlandschaft die Kulisse, so ist dies ein ganz besonderes Erlebnis. Begleiten Sie uns an diesem Morgen über den Baumwipfelpfad zum Aussichtsturm „Adlerhorst“ und erleben Sie bei einem Glas Sekt einen exklusiven und spektakulären Sonnenaufgang über der Ostsee aus der Vogelperspektive.
Preise: Erwachsene 15 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00






Ausstellungs-Tipp:

Wechselausstellung im Naturerbe Zentrum Rügen: Europäischer Naturfoto-Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT)

Quelle: GDT ENJ 2014, Jan-Michael Breider „Micky-Maus-Baer“

Ausgestellt wird der europäische Naturfoto-Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) aus dem Jahre 2014. Der Wettbewerb wird jährlich von der GDT ausgeschrieben. In den acht verschiedenen Kategorien - Vögel, Säugetiere, Andere Tiere, Pflanzen und Pilze, Landschaften, Unter Wasser, Mensch und Natur, Atelier Natur - sowie dem "Fritz Pölking Preis" und dem "Fritz Pölking Nachwuchspreis" können Arbeiten eingereicht werden. Der Preis wurde im Jahr 2014 von der GDT zum 14. Mal vergeben und richtet sich an Amateur- und Profifotografen aus ganz Europa. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der rund 13.800 eingereichten Arbeiten von Fotografen aus 35 Ländern sowie das Gewinnerbild "Lebendige Felszeichnungen" von Neil Aldridge. Zu sehen ist diese faszinierende Ausstellung bis 5. April 2017 im Naturerbe Zentrum Rügen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Samstag, 11. März 2017

Bergener Schüler auf Müllsammelaktion in Prora

Foto: Kurverwaltung Binz

Zum Projekttag auf Müllsuche

Bergener Schüler auf Müllsammelaktion in Prora


Ostseebad Binz, März 2017 (kv) Lippenstift, Sonnenbrille, Schuhe und Socken – klingt wie die Packliste für den nächsten Urlaub. Doch all dies und noch mehr fanden die Bergener Schüler von der Regionalen Schule am Rugard am Mittwoch bei ihrer Müllsammelaktion am Strand von Prora. Angeregt durch die Bilder der vom Sturm verschmutzten Strände hatte Lehrerin Nicole Preuß zwei ihrer Wahlpflichtkurse aus den Klassenstufen sieben bis neun zusammengelegt und einen Projekttag zur Umwelterziehung initiiert. Schnell war der Kontakt zur Kurverwaltung Binz hergestellt, die für die geplante Müllsammelaktion am Strand von Prora Müllsäcke bereitstellte und die Abholung derselben organisierte. Der Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes unterstützte die Aktion ebenfalls. Etwa vier Stunden schwärmten die 17 Jugendlichen zwischen nördlicher Kaimauer in Prora und dem Ortseingang Mukran aus. In den Müllsäcken landeten neben den erwähnten Kuriositäten auch der übliche Zivilisationsmüll aus Flaschen, Plastikteilen und Zigaretten. Größte Fundstücke waren ein verrostetes Fass und eine Matratze. In der Jugendherberge Prora fand der fleißige Sammeltrupp während einer Regenhusche spontan Zuflucht zum Aufwärmen und Stärken. „Ich denke, die Schüler haben heute viel für ihr künftiges Müll-Verhalten gelernt. Wer einmal selber stundenlang Zigarettenkippen und Glasscherben mit der Hand aus dem Sand aufgelesen hat, sieht das Thema Müll am Strand mit anderen Augen.“, stellte Nicole Preuß am Ende zufrieden fest. Sie betrachtet diesen Projekttag als Auftakt für weitere Aktionen und hat dazu den Rugard bei Bergen sowie eine Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Bereich Küstenschutz im Blick. Auch die Kurverwaltung Binz freut sich, wenn es im nächsten Jahr eine Wiederholung des Projekttages gibt und dankt den beteiligten Schülern und Lehrern für ihr Engagement.


Donnerstag, 9. März 2017

Vortrag im MEERESMUSEUM über ausgestorbene Meeres-Faunen

Fisch (Lepidotes elvensis) aus dem Jura von Grimmen. (Foto: Stefan Meng)

Vortrag im MEERESMUSEUM über ausgestorbene Meeres-Faunen


Ein Spaziergang durch die Erdgeschichte Nordost-Deutschlands

 

(Stralsund, 09.03.17) Dr. Stefan Meng ist Kurator der Geologischen Sammlung des Instituts für Geologie der Universität Greifswald. In seinem Vortrag im MEERESMUSEUM Stralsund berichtet er über Meereslebewesen vergangener Tage, deren Spuren sich am Geschie-bestrand, in der Rügener Kreide oder in Ton- und Kiesgruben in Mecklenburg-Vorpommern finden, darunter Muscheln, Kopffüßer, sogar Fische und Meeresreptilien. Besonderes Augenmerk gilt Fossilien aus der Jura-Zeit in Nordost-Deutschland sowie überraschend exotischen Meerestieren, die mit Salzwasservorstößen im Eem-Eiszeitalter ins Ostseegebiet gelangten.

Der Vortrag kurz vor Ende des Jahresthemas „Kraken & Konsorten“ findet am Donnerstag, 16.03.17, um 19:00 Uhr im MEERESMUSEUM unterm Wal statt. Für die Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei; für alle anderen Interessierten beträgt der Eintritt zum Vortrag drei Euro pro Person.

Sonntag, 5. März 2017

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 9. bis 15. März 2017


Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 9. bis 15. März 2017



Täglich, 11.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Über den Horizont hinaus – Entdeckungen auf dem Baumwipfelpfad

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Mit mächtigen Baumkronen urwüchsiger Rotbuchen auf Augenhöhe sein, ein Erlebnis, das viele Besucher des Naturerbe Zentrums Rügen fasziniert. Gemeinsam mit dem Natur- und Landschaftsführer tauchen die Teilnehmer in die Heimat der Spechte und Baumläufer ein. Auf dem „Adlerhorst“ angekommen, können sie den Blick weit über die besonderen Landschaften der DBU-Naturerbefläche Prora und darüber hinaus schweifen lassen. Nicht selten zeigen sich bei diesen Führungen auch stattliche Exemplare der rund um das Zentrum beheimateten Seeadler.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse




Täglich, ganztags individuell

Comic-Rallye


Auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen findet ein kleiner Seeadler nicht mehr allein nach Haus zurück. Seine Adlereltern machen sich bestimmt schon Sorgen. Da bleibt nur eins: die kleinen Besucher schnappen sich einen Stift und helfen dem Adler wieder zurück in sein Nest. Oder wie heißt das bei Adlern nochmal? Mit einem Comic-Heft in der Hand und spannenden Aufgaben ist so manch junger Entdecker in Nullkommanichts oben angekommen. Hinterher gibt es für die fleißigen Teilnehmer noch einen kleinen Preis.

Preis: Eintritt zzgl. 1 € pro Comic Heft

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen





Sonntag, 12. März 2017, 09.30 - 12.30 Uhr

Frühstücksbuffet im Naturerbe Zentrum Rügen, Boomhus-Gastronomie


Preise: Erwachsene 15,50 €, Kinder bis 4 Jahre kostenfrei, bis 8 Jahre 5,50 €, bis 12 Jahre 7,50 €
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Boomhus Gastronomie
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Bildvorschlag: http://www.nezr.de/nezr-wAssets/img/presse/Brunch.jpg



Sonntag, 12. März 2017, 18.30 - 20.00 Uhr

Vollmond auf dem Baumwipfelpfad

FotoArt Mirko Boy

Nirgendwo anders ist das Mondlicht so facettenreich wie auf dem Meer. Und wer schon einmal nachts bei Vollmond durch einen Wald gelaufen ist, wird sich an den besonderen Zauber erinnern. Eine Vollmondwanderung über den Baumwipfelpfad auf den Aussichtsturm erlaubt Ihnen beeindruckende Perspektiven. Der Mond wird Ihre Laterne durch die Wipfel eines alten Waldes sein. Sie werden in eine eigene Welt eintauchen & erleben, wo der Stoff für Sagen & Märchen geboren wurde.
Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen!
Preise: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00




Dienstag, 14. März 2017, 14.00 - 16.00 Uhr

NaturWerkstatt Bernsteinschleifen






Wer hat noch nicht nach dem gelb-braunen Baumharz am Ostseestrand gesucht? Lange Zeit als Gold der Ostsee gehandelt und bis nach Afrika exportiert, erfreut sich Bernstein ungebrochener Beliebtheit. Im Naturerbe Zentrum Rügen haben Sie die Möglichkeit, Rohbernstein zu schleifen und so ein individuelles Schmuckstück anzufertigen. Ob als Handschmeichler oder als Stein für einen Anhänger, Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Preise: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, NaturLabor
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00





Ausstellungs-Tipp:

Wechselausstellung im Naturerbe Zentrum Rügen: Europäischer Naturfoto-Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT)

Quelle: GDT ENJ 2014, Jan-Michael Breider „Micky-Maus-Baer“

Ausgestellt wird der europäische Naturfoto-Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) aus dem Jahre 2014. Der Wettbewerb wird jährlich von der GDT ausgeschrieben. In den acht verschiedenen Kategorien - Vögel, Säugetiere, Andere Tiere, Pflanzen und Pilze, Landschaften, Unter Wasser, Mensch und Natur, Atelier Natur - sowie dem "Fritz Pölking Preis" und dem "Fritz Pölking Nachwuchspreis" können Arbeiten eingereicht werden. Der Preis wurde im Jahr 2014 von der GDT zum 14. Mal vergeben und richtet sich an Amateur- und Profifotografen aus ganz Europa. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der rund 13.800 eingereichten Arbeiten von Fotografen aus 35 Ländern sowie das Gewinnerbild "Lebendige Felszeichnungen" von Neil Aldridge. Zu sehen ist diese faszinierende Ausstellung bis 5. April 2017 im Naturerbe Zentrum Rügen. Der Eintritt ist kostenfrei.Bildvorschlag: