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Sonntag, 18. Dezember 2016

OZEANEUM und MEERESMUSEUM auch 2016 gefragt als Besucherziel und Wissenschaftsplattform

Beliebt bei Kindern: Anemonenfische – auch bekannt als Nemo – im MEERESMUSEUM Stralsund. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

OZEANEUM und MEERESMUSEUM auch 2016 gefragt als Besucherziel und Wissenschaftsplattform


Deutsches Meeresmuseum lädt 2017 ein zu neuem Jahresthema und Sonderausstellung über die Nutzung der Meere


(Stralsund, 16.12.16) Das Deutsche Meeresmuseum rechnet mit steigenden Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Darüber informierte das Direktorium des Museums am 16. Dezember beim Jahrespressegespräch in Stralsund. „Wir gehen davon aus, dass wir die Besucherzahlen von 2015 mit über 852.000 Gästen 2016 leicht übertreffen werden“, so Museumsdirektor Dr. Harald Benke. „Das Jahresthema „Kraken & Konsorten“ mit einem lebenden Pazifischen Riesenkraken im OZEANEUM, einem „Ammonitengarten“ im MEERESMUSEUM und die stete Erhöhung der Servicequalität haben sich bewährt. Letztere haben wir in diesem Jahr konsequent ausgebaut: mit komplett überarbeiteten Webseiten für alle Museumsstandorte sowie kostenfreiem WLan, Wasserspendern und zusätzlicher Aquarienbeleuchtung im OZEANEUM. Im MEERESMUSEUM ist ein gläsernes Klassenzimmer entstanden und der Museumsshop ist neu gestaltet worden“.

Die jüngst vorgelegte Besucherbefragung 2016 ergab aus touristischer Sicht eine erfreuliche Neuigkeit. So gelang es, den Anteil an Besuchern aus den alten Bundesländern signifikant zu steigern. Insbesondere Besucher aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg kommen zunehmend in das OZEANEUM. Es stellte sich auch heraus, dass rund 40 Prozent der Museumsbesucher ihren Urlaub auf Rügen verbringen.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*2017 – Meere und Ozeane zeigt das MEERESMUSEUM ab 10. April 2017 die vom Bundesbildungsministerium geförderte Sonderausstellung „Nutzung der Meere – von der Tiefsee bis in die Polarregionen“. Zwei Ausstellungsräume werden dafür mit neuen Exponaten hergerichtet, darunter ein Belugawal mit Kalb und ein Narwal im Maßstab 1:1 sowie ein drei Meter hohes Modell eines Schwarzen Rauchers – einer hydrothermalen Quelle auf dem Meeresgrund.

Ostern 2017 startet im OZEANEUM und MEERESMUSEUM das neue Jahresthema „Meereskinder“. Dabei können Kinder ebenso wie Erwachsene der spannenden Frage nachgehen, wie Meerestiere sich fortpflanzen und ob das Familienleben unter Wasser mit ihrem eigenen vergleichbar ist. Höhepunkt des Jahresthemas im OZEANEUM ist die Neugestaltung des Erlebnisbereichs „Meer für Kinder“. Eine Dünenlandschaft mit einem begehbaren, raumhohen Leuchtturm lädt die jüngsten Besucher dazu ein, selbst zum Meereskind zu werden.

Die Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums waren 2016 besonders gefragte Partner für Experteninterviews, insbesondere als im Winter 30 Pottwale an der Nordseeküste verendeten und Delfine und Buckelwal als Irrgäste im Sommer die Ostsee besuchten. In Printmedien entstanden so über 670 Berichte und Nennungen im Zusammenhang mit dem Deutschen Meeresmuseum und steigerten die Aufmerksamkeit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus. Forschungsprojekte von der Stammesentwicklung der Fische bis zur Fotoidentifikation von Meeressäugetieren sind ein wichtiger Bestandteil des Museums und ergänzen das Aufgabenfeld neben Ausstellung, Vermittlung und Sammlung.

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