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Samstag, 16. Juli 2016

Internationales Jugendprojekt unterstützt Bootsrestaurierung im Stralsunder NAUTINEUM

(v.l.n.r.): Sümeyra Demiroglu, Pietro Renato Mazziota, Anita Salbatani, Ana de Rosselló, Miguel Miret und Michael Mäuslein vor der „Seeschwalbe“ im NAUTINEUM Stralsund. (Foto: Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

Internationales Jugendprojekt unterstützt Bootsrestaurierung im Stralsunder NAUTINEUM



(Stralsund) Seit dem 11. Juli absolvieren vier Schüler aus Italien und Spanien im Stralsunder NAUTINEUM, einem von vier Standorten der Stiftung Deutsches Meeresmuseum, einen freiwilligen Einsatz. Die jungen Leute helfen bis 23. Juli ehrenamtlich bei der Restaurierung eines historischen Fischerbootes und tragen damit zum Erhalt der wohl größten Sammlung hölzerner Fischer- und Arbeitsboote in Deutschland bei. Die Schüler wurden über die gemeinnützige Organisation Experiment e. V. mit Sitz in Bonn vermittelt und werden in Stralsund von IrisHollensen, ehrenamtliche Betreuerin beim Verein, begleitet.

Pietro Renato Mazziota (17) und Anita Salbatani(16) aus Italien sowie Ana de Rosselló (16) und Miguel Miret (16) aus Spanien unterstützen Bootsbauer Jens Lochmann bei der Restaurierung des Strandbootes HER 8 Seeschwalbe, das derzeit neue Planken aus Holz erhält. Der Kleinkutter, Baujahr 1964, war bis 1996 auf der Insel Usedom als traditionelles Arbeitsboot im Einsatz.

Die vier Jugendlichen gehen noch zur Schule und verbringen einen Teil ihrer Ferien in Deutschland. In der Heimat lernen sie Deutsch und können ihre Sprachkenntnisse nun in der Praxis anwenden, festigen und erweitern. Damit es dennoch nicht zu Verständigungsschwierigkeiten kommt, ist Sümeyra Demiroglu als Gruppenbetreuerin und Dolmetscherin mit dabei.

„Mit diesem internationalen Projekt kommt das Deutsche Meeresmuseum einmal mehr seinem Bildungsauftrag nach.“, wie Michael Mäuslein, Kurator für Fischerei am Museum und Projektbetreuer im NAUTINEUM, betont. Die Kooperation zwischen Experiment e. V. und dem Deutschen Meeresmuseum ist ein Pilotprojekt – Fortsetzung in 2017 nicht ausgeschlossen.  

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