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Freitag, 15. Juli 2016

Fotos und Filme im Ozeaneum aus dem Lebensraum Meer

"Eine Rippenqualle in der arktischen Tiefsee. Diese Qualle besitzt ein indirektes Leuchtvermögen, wenn sich das Licht in den kammartigen Rippenplättchen bricht. Fühlen die Quallen sich gestört, dann können sie auch von sich aus aufleuchten."
Copyright: Alexander Semenov

Greenpeace-Vortrag: Geheimnisvolle Tiefsee

Fotos und Filme im Ozeaneum aus dem Lebensraum Meer


Stralsund, 12.07.2016 – Mächtige Riesenkalmare, leuchtende Quallen und haushohe Korallenriffe tief unter der Meeresoberfläche: Die Tiefsee steckt voller Geheimnisse. Zwischen 500.000 und zehn Millionen Arten werden in diesem Lebensraum vermutet – nur ein Bruchteil davon ist bislang entdeckt. Greenpeace stellt diese kaum bekannte Welt in einer Präsentation aus Fotos und Videos am 20. Juli im Ozeaneum in Stralsund vor. „Die Tiefsee bietet Landschaften von faszinierender Schönheit, bizarr anmutende Lebewesen und große Mengen wertvoller Rohstoffe. Doch so unberührt, wie es scheint, ist dieser wundersame Ort nicht mehr. Die Menschen haben längst mit der Ausbeutung der Tiefsee begonnen“, sagt Lothar Hennemann, ehrenamtlicher Mitarbeiter von Greenpeace.

In seiner Präsentation „Geheimnisvolle Tiefsee“ zeigt Hennemann besondere Arten und Lebensräume der Tiefsee. So geht es etwa um zehnarmige Riesenkalmare, die in 3000 Metern Tiefe mit Pottwalen um ihr Leben ringen. Und auch sogenannte Schwarze Raucher werden vorgestellt: bis zu 25 Meter hohe Heißwasserquellen am Meeresgrund um die sich einzigartige Biotope von Bakterien, Krabben, Würmern, Muscheln und Seesternen bilden.

Besucher der Präsentation erfahren, warum diese empfindliche Artenvielfalt gefährdet ist. So lassen Schiffe der Hochseefischerei ihre Netze inzwischen bis in 2000 Meter Tiefe sinken, wo sie schwere Schäden an Korallen, Schwämmen und Fischbeständen anrichten. Zusätzlich bedroht die Gewinnung von Rohstoffen wie Erdöl, Gas oder Mangan das einzigartige Leben in der Tiefsee. Um die Meere besser vor Fischerei und Rohstoffgewinnung zu schützen, setzt sich Greenpeace in seiner aktuellen Kampagne „Welle machen für den Schutz der Meere“ für ein weltweites Netzwerk von Schutzgebieten ein, das 40 Prozent der Meere abdeckt.

Ort: Im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ im Ozeaneum, Hafenstraße 11 in 18439 Stralsund.

Zeit: Am Mittwoch, den 20. Juli um 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr und um 15.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Der Eintritt zur Präsentation ist kostenlos. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen – auch zur Arbeit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace.

1 Kommentar:

  1. Interessante Post. Ich habe die verschiedenen Materialien in der Arktis studiert. Vor kurzem gab eine Expedition war https://poseidonexpeditions.com/de/arktis/, empfehlen diese Firma.

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