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Freitag, 30. Dezember 2016

Jugendlicher schießt mit Softairpistole - Polizei sucht Zeugen


Symbolfoto

Jugendlicher schießt mit Softairpistole - Polizei sucht Zeugen


Zirkow (ots) - Am Nachmittag des 28.12.2016 wurden die Beamten des Polizeireviers Sassnitz nach Zirkow in den Freizeitpark in der Binzer Straße gerufen.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte gegen 16:00 Uhr ein Jugendlicher im Bereich des Indoorspielplatzes mit einer Softairpistole geschossen. Obwohl der 17-Jährige von der Insel Rügen offenbar nicht gezielt geschossen hatte, wurde vermutlich ein Kind getroffen und leicht im Halsbereich verletzt.

Ein bislang unbekannter Mann hatte eine Mitarbeiterin des Erlebnisdorfes angesprochen und mitgeteilt, dass ein Jugendlicher im "Tobeland" mit einer Softairpistole auf sein Kind geschossen hätte. Die Mitarbeiterin stellte den Jugendlichen noch im Bereich des Indoorspielplatzes fest und rief die Polizei. Danach konnte sie den Mann und das Kind, einen etwa fünf bis sechs Jahre alten Jungen, nicht mehr ausfindig machen. Auch auf Lautsprecherdurchsagen reagierte der unbekannte Mann nicht.

Die Beamten des Polizeireviers Sassnitz stellten die Softairpistole und einige Plastikkugeln sicher. Die Sassnitzer Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gefährlicher Körperverletzung. Der vermutliche Vater des verletzten Kindes und andere Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 038392-3070 bei der Polizei in Sassnitz zu melden.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

PROGRAMM IM MIZ – JANUAR 2017


PROGRAMM IM MIZ – JANUAR 2017

Kulturveranstaltungen & Veranstaltungen für Kinder


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Di 10. Januar | 17.00 Uhr | Eintritt frei

VERNISSAGE ZUR FOTOAUSSTELLUNG NORDBLICKE

Fotocommunity.de Stralsunder Stammtisch



Di 17. & 24. Januar | 16.00 Uhr | 1 Euro Materialkosten

DRUCKWERKSTATT

Drucken mit unterschiedlichen Materialien, ab 5 Jahren



Di 17. Januar | 18.30 Uhr | Eintritt 5 Euro

VORTRAG: MIT DEM JEEP AUF ISLAND (mit Karl-Heinz Eckelt)

Veranstalter: Kreisvolkshochschule Vorpommern-Rügen, Mit Anmeldung bei der KVHS



Di 24. Januar | 19.00 Uhr | Eintritt frei

GESCHÜTTELTES GEREIMTES HUMORVOLLES

Schüttelreime mit Klaus Wondratschek



Do 26. Januar | 16.00 Uhr | Eintritt frei

GESCHICHTEN AUS DEM KOFFER

Die Vorlesepaten des MIZ laden zur Lesestunde ein



Do 26. Januar | 20.00 Uhr | Eintritt 5 Euro

FILMABEND: TONI ERDMANN

Eine preisgekrönte, komische und kluge Tragikomödie




Fr 27. Januar | 15.00 Uhr | Eintritt frei

LESEFROSCH: IM WINTER

Lesen und Kreatives für 5- bis 8-Jährige



Di 31. Januar | 18.30 Uhr | Eintritt frei

WORTWECHSEL: GERECHTIGKEIT

Eine für jeden offene Lese- und Gesprächsrunde zu ausgewählten Themen

Dienstag, 27. Dezember 2016

Leipziger Polit-Kabarett zu Gast in Binz


Foto: Leipziger Pfeffermühle

Albträume und andere D saster

Leipziger Polit-Kabarett zu Gast in Binz


Ostseebad Binz, Dezember 2016 (kv) Die Kabarettisten der Leipziger Pfeffermühle sind wieder auf Tour im Norden und gastieren zum Jahresende gleich zweimal in Binz. Am 30. Dezember geben sie um 16 und um 20 Uhr eine Vorstellung im Binzer Haus des Gastes. In ihrem aktuellen Programm „D saster“ heißt es „Anschnallen - es geht bergab!“ Wenn die Wirtschaft brummt, der Diesel stinkt und Volksmusik nicht mehr hilft, stellt sich die Frage: Was ist aus „Good Old Germany“ geworden? Und wer ist schuld? Klappen Sie den Sessel vor, schließen Sie die Handschellen und treten Sie auf die Fernbedienung! Sie wollen hier raus? Doch der rettende Strohhalm ist aus Soja. Da jault der Flüchtling und der Dackel bellt in der Wolfsschlucht. Der Wecker klingelt – Glück gehabt! Doch die Pfeffermüller wissen: Albträume haben auch ihre guten Seiten: Man weiß, was kommen kann. Der Eintritt kostet 20 Euro mit Kurkarte und 24 Euro ohne Kurkarte. Karten gibt es im Haus des Gastes und online auf www.reservix.de.

Info & Kartenvorverkauf: Gemeinde Ostseebad Binz – Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148 148, Fax. 038393 148 145.

Sonntag, 18. Dezember 2016

OZEANEUM und MEERESMUSEUM auch 2016 gefragt als Besucherziel und Wissenschaftsplattform

Beliebt bei Kindern: Anemonenfische – auch bekannt als Nemo – im MEERESMUSEUM Stralsund. (Foto: Johannes-Maria Schlorke/Deutsches Meeresmuseum)

OZEANEUM und MEERESMUSEUM auch 2016 gefragt als Besucherziel und Wissenschaftsplattform


Deutsches Meeresmuseum lädt 2017 ein zu neuem Jahresthema und Sonderausstellung über die Nutzung der Meere


(Stralsund, 16.12.16) Das Deutsche Meeresmuseum rechnet mit steigenden Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Darüber informierte das Direktorium des Museums am 16. Dezember beim Jahrespressegespräch in Stralsund. „Wir gehen davon aus, dass wir die Besucherzahlen von 2015 mit über 852.000 Gästen 2016 leicht übertreffen werden“, so Museumsdirektor Dr. Harald Benke. „Das Jahresthema „Kraken & Konsorten“ mit einem lebenden Pazifischen Riesenkraken im OZEANEUM, einem „Ammonitengarten“ im MEERESMUSEUM und die stete Erhöhung der Servicequalität haben sich bewährt. Letztere haben wir in diesem Jahr konsequent ausgebaut: mit komplett überarbeiteten Webseiten für alle Museumsstandorte sowie kostenfreiem WLan, Wasserspendern und zusätzlicher Aquarienbeleuchtung im OZEANEUM. Im MEERESMUSEUM ist ein gläsernes Klassenzimmer entstanden und der Museumsshop ist neu gestaltet worden“.

Die jüngst vorgelegte Besucherbefragung 2016 ergab aus touristischer Sicht eine erfreuliche Neuigkeit. So gelang es, den Anteil an Besuchern aus den alten Bundesländern signifikant zu steigern. Insbesondere Besucher aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg kommen zunehmend in das OZEANEUM. Es stellte sich auch heraus, dass rund 40 Prozent der Museumsbesucher ihren Urlaub auf Rügen verbringen.

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*2017 – Meere und Ozeane zeigt das MEERESMUSEUM ab 10. April 2017 die vom Bundesbildungsministerium geförderte Sonderausstellung „Nutzung der Meere – von der Tiefsee bis in die Polarregionen“. Zwei Ausstellungsräume werden dafür mit neuen Exponaten hergerichtet, darunter ein Belugawal mit Kalb und ein Narwal im Maßstab 1:1 sowie ein drei Meter hohes Modell eines Schwarzen Rauchers – einer hydrothermalen Quelle auf dem Meeresgrund.

Ostern 2017 startet im OZEANEUM und MEERESMUSEUM das neue Jahresthema „Meereskinder“. Dabei können Kinder ebenso wie Erwachsene der spannenden Frage nachgehen, wie Meerestiere sich fortpflanzen und ob das Familienleben unter Wasser mit ihrem eigenen vergleichbar ist. Höhepunkt des Jahresthemas im OZEANEUM ist die Neugestaltung des Erlebnisbereichs „Meer für Kinder“. Eine Dünenlandschaft mit einem begehbaren, raumhohen Leuchtturm lädt die jüngsten Besucher dazu ein, selbst zum Meereskind zu werden.

Die Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums waren 2016 besonders gefragte Partner für Experteninterviews, insbesondere als im Winter 30 Pottwale an der Nordseeküste verendeten und Delfine und Buckelwal als Irrgäste im Sommer die Ostsee besuchten. In Printmedien entstanden so über 670 Berichte und Nennungen im Zusammenhang mit dem Deutschen Meeresmuseum und steigerten die Aufmerksamkeit über die Grenzen Mecklenburg-Vorpommerns hinaus. Forschungsprojekte von der Stammesentwicklung der Fische bis zur Fotoidentifikation von Meeressäugetieren sind ein wichtiger Bestandteil des Museums und ergänzen das Aufgabenfeld neben Ausstellung, Vermittlung und Sammlung.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Für Romantiker und kleine Abenteurer im Naturerbe Zentrum Rügen:


Vollmondwanderung: Der Baumwipfelpfad schraubt sich zwischen den Baumstämmen wie eine Spirale empor. Foto: Erlebnis Akademie AG

Für Romantiker und kleine Abenteurer im Naturerbe Zentrum Rügen:


Nachts in den Baumkronen von Prora


Prora und Hamburg, Dezember 2016 (gr) Nachtschwärmer sind 2017 im Naturerbe Zentrum auf Rügen genau richtig. „Zauberlaterne“ heißt die monatliche Vollmondwanderung für Romantiker. Der Weg führt hoch oben zwischen den Bäumen über den Baumwipfelpfad, unterbrochen von kurzen Pausen mit Gedichten und Klarinettenmusik. Und von Januar bis Ende Oktober können kleine und große Abenteurer bei den „Lichterstunden“ auf eine spannende Licht- und Schattenreise gehen. Das Ziel ist jedoch immer das Gleiche: die Aussichts-Plattform „Adlerhorst“, 82 Meter hoch über der Ostsee.

Für Romantiker: Mit der Zauberlaterne über den Baumwipfelpfad

Bei einer Nachtwanderung mit der Taschenlampe sieht die Welt geheimnisvoll anders aus. Erst recht, wenn der Vollmond leuchtet und sich der Weg in ungewohnter Höhe zwischen den majestätischen Baumwipfeln hindurch windet. Vom silbernen Himmelslicht geleitet, erleben die Besucher den Wald im geheimnisvollen Halbdunkel und aus neuer Perspektive. Die richtige Atmosphäre für Gedichte. Oliver Thassler, bekennender Romantiker und tagsüber Leiter des Umweltinformationszentrums, liest am liebsten „Mondlicht“ von Theodor Storm undmanchmal sogar aus seinem eigenen Lyrikband. Der Pfad schraubt sich zwischen den Baumstämmen wie eine Spirale empor, bis zum hölzernen Turmgerüst, das an einen Adlerhorst erinnert. Oben auf der Aussichts-Plattform angekommen, strecken viele die Hand aus – so nah scheint der Vollmond bei der Zauberlaterne-Tour. Und während der Erdtrabant mit seinem Licht die Ostsee zum Glänzen bringt, setzt Hobbymusiker Andreas Hanebrink seine Klarinette an. „Moon river“ und „Der Mond ist aufgegangen“ spielt er meist bei gutem Wetter. An Tagen mit dichter Wolkendecke hat Hanebrink einen Papiermond dabei - eine Laterne. Die hängt er an einen Pfosten und spielt zum Trost besonders gefühlvoll „It’s Only a Paper Moon“.

Vollmondwanderungen „Zauberlaterne“: Einmal im Monat von Februar bis Dezember. Dauer: 1,5 Stunden, Beginn: 17 bis 22 Uhr.


Für kleine Abenteurer: Lichterstunden auf dem Baumwipfelpfad

Besonders beliebt sind die „Lichterstunden“ bei Kindern. In erwachsener Begleitung trauen sie sich mit einer Taschenlampe bei Nacht den Baumwipfelpfad zu erkunden. Umweltpädagogin Laura Steinbusch erzählt gerne zu Beginn die Geschichte „Wie der Mond zu den Sternen kam“, damit sie ihre Gäste mit einem schönen Gefühl in die Dunkelheit entlassen kann. Denn auf den ersten paar hundert Metern der Lichterstunden-Tour fehlt jegliche Beleuchtung, um die Besucher an die Dunkelheit zu gewöhnen und für die spätere Lichtinszenierung zu sensibilisieren. Nur ein paar Bäume sind angestrahlt und als kleine Überraschung liegen erleuchtete Holzsterne weiter hinten im Wald verteilt. Im Verlauf des Baumwipfelpfads irrlichtern Millionen von Lasern auf den Blättern, sie tanzen über den Waldboden und zaubern ein faszinierendes Lichterspiel in die hohen Baumkronen. Was würden die Bäume wohl für Geschichten erzählen, wenn sie reden könnten! Kleine und große Abenteurer huschen auf dem barrierearmen Pfad vom Licht ins Dunkle und umgekehrt. Zum Abschluss genießen sie ein Freigetränk.

„Lichterstunden“: Einmal im Monat von Januar bis Oktober, zusätzlicher Termin am Valentinstag. Dauer 1,5 Stunden, Beginn 17 Uhr im Januar, 22:30 Uhr im Juni.

Informationen dazu finden Sie unter www.nezr.de/veranstaltungen

Weitere Informationen

Naturerbe Zentrum Rügen
Forsthaus Prora 1, 18609 Ostseebad Binz / OT Prora, Telefon: 038393-66 22 00
info@nezr.de, www.nezr.de

Mittwoch, 30. November 2016

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 8. bis 14. Dezember 2016


Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 8. bis 14. Dezember 2016



Täglich, 11.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Über den Horizont hinaus – Entdeckungen auf dem Baumwipfelpfad

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Mit mächtigen Baumkronen urwüchsiger Rotbuchen auf Augenhöhe sein, ein Erlebnis, das viele Besucher des Naturerbe Zentrums Rügen fasziniert. Gemeinsam mit dem Natur- und Landschaftsführer tauchen die Teilnehmer in die Heimat der Spechte und Baumläufer ein. Auf dem „Adlerhorst“ angekommen, können sie den Blick weit über die besonderen Landschaften der DBU-Naturerbefläche Prora und darüber hinaus schweifen lassen. Nicht selten zeigen sich bei diesen Führungen auch stattliche Exemplare der rund um das Zentrum beheimateten Seeadler.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse



Täglich, ganztags individuell

Comic-Rallye


Auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen findet ein kleiner Seeadler nicht mehr allein nach Haus zurück. Seine Adlereltern machen sich bestimmt schon Sorgen. Da bleibt nur eins: die kleinen Besucher schnappen sich einen Stift und helfen dem Adler wieder zurück in sein Nest. Oder wie heißt das bei Adlern nochmal? Mit einem Comic-Heft in der Hand und spannenden Aufgaben ist so manch junger Entdecker in Nullkommanichts oben angekommen. Hinterher gibt es für die fleißigen Teilnehmer noch einen kleinen Preis.

Preis: Eintritt zzgl. 1 € pro Comic Heft

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen





Donnerstag, 08. Dezember 2016, 14.00 - 16.00 Uhr

NaturWerkstatt Seifengießen


Schon die alten Ägypter und Griechen wussten um die Kunst der Herstellung von Seifen. Vom Heilmittel für Wunden änderte sich deren Bedeutung zum Reinigungsmittel. Heute kann Seife viel mehr als das sein, Duftspender in der Wäscheschublade oder einfach Zutat für eine kleine persönliche Wellness-Auszeit. Ätherische Öle wie Kamille und Lavendel wirken entspannend, Honig, Milch und Hafer schmeicheln der Haut, Mohnsaat und Pfefferminze pflegen Gärtnerhände sauber. Wer möchte, kann in der Mitmachwerkstatt des Naturerbe Zentrums Rügen eine eigene individuelle Seife kreieren! Die selbst gestalteten Seifen eignen sich auch ideal als kleines Mitbringsel. Denn wer denkt bei Kreideseife mit Sanddorn-Extrakt nicht an Rügen? Eine schöne Geschenkidee ist auch ein wohlriechendes Badesalz in einer dekorativen Flasche!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, NaturLabor




Dienstag, 13. Dezember 2016, 14.00 - 16.00 Uhr

NaturWerkstatt Bernsteinschleifen


Wer hat noch nicht nach dem gelb-braunen Baumharz am Ostseestrand gesucht? Lange Zeit als Gold der Ostsee gehandelt und bis nach Afrika exportiert, erfreut sich Bernstein ungebrochener Beliebtheit. Im Naturerbe Zentrum Rügen haben große und kleine Besucher in der Bernsteinschleifwerkstatt die Möglichkeit, Rohbernstein zu schleifen und so ein individuelles Schmuckstück anzufertigen. Ob als Handschmeichler oder als Stein für einen Anhänger - der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, NaturLabor




Mittwoch, 14. Dezember 2016, 16.30 - 18.00 Uhr

Vollmond auf dem Baumwipfelpfad

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Nirgendwo anders ist das Mondlicht so facettenreich wie auf dem Meer. Und wer schon einmal nachts bei Vollmond durch einen Wald gelaufen ist, wird sich an den besonderen Zauber erinnern. Eine Vollmondwanderung über den Baumwipfelpfad auf den Aussichtsturm erlaubt beeindruckende Perspektiven. Der Mond ist dann die Laterne durch die Wipfel eines alten Waldes. Teilnehmer dieser Sonderführung des Naturerbe Zentrums Rügen tauchen in eine eigene Welt ein und erleben, wo der Stoff für Sagen und Märchen geboren wurde.

Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse

Samstag, 26. November 2016

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 1. bis 7. Dezember 2016

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 1. bis 7. Dezember 2016



Täglich, 11.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Über den Horizont hinaus – Entdeckungen auf dem Baumwipfelpfad

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Mit mächtigen Baumkronen urwüchsiger Rotbuchen auf Augenhöhe sein, ein Erlebnis, das viele Besucher des Naturerbe Zentrums Rügen fasziniert. Gemeinsam mit dem Natur- und Landschaftsführer tauchen die Teilnehmer in die Heimat der Spechte und Baumläufer ein. Auf dem „Adlerhorst“ angekommen, können sie den Blick weit über die besonderen Landschaften der DBU-Naturerbefläche Prora und darüber hinaus schweifen lassen. Nicht selten zeigen sich bei diesen Führungen auch stattliche Exemplare der rund um das Zentrum beheimateten Seeadler.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse



Täglich, ganztags individuell

Comic-Rallye


Auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen findet ein kleiner Seeadler nicht mehr allein nach Haus zurück. Seine Adlereltern machen sich bestimmt schon Sorgen. Da bleibt nur eins: die kleinen Besucher schnappen sich einen Stift und helfen dem Adler wieder zurück in sein Nest. Oder wie heißt das bei Adlern nochmal? Mit einem Comic-Heft in der Hand und spannenden Aufgaben ist so manch junger Entdecker in Nullkommanichts oben angekommen. Hinterher gibt es für die fleißigen Teilnehmer noch einen kleinen Preis.

Preis: Eintritt zzgl. 1 € pro Comic Heft

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen





Montag, 05. Dezember 2016, 10.30 - 12.30 Uhr

Plattdeutsche Führung auf dem Baumwipfelpfad: "Een beten wat över Natur, Land un Lüd"

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Der Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen ist der nördlichste seiner Art in Deutschland. Auch wenn das Modell ein bayerischer Export ist, hat der barrierefreie Pfad auf Rügen eine neue Heimat gefunden. In diese entführt der Natur- und Landschaftsführer Interessierte auf dieser auf Plattdeutsch gehaltenen Führung. Neben dem Naturerlebnis wird es einen kleinen Einblick in norddeutsche Lebensart und Mentalität geben. Bei Bedarf wird ins Hochdeutsche übersetzt, sodass auch Nichteinheimische folgen können.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse




Dienstag, 06. Dezember 2016, 15.00 - 16.30 Uhr

Familienführung auf dem Baumwipfelpfad: "Die Welt des Zauberbaums"

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Ein Wald hat viel zu erzählen! Fabelwesen zwischen den Bäumen entlocken dem Wald so manch spannende Geschichte, die im Verborgenen lag. Hier erzählen nicht nur Tiere und Pflanzen, sondern der Wind selbst offenbart Geheimnisse des Waldes. Eine Sonderführung für Groß und Klein auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse

Donnerstag, 24. November 2016

Binz-Therme Rügen hat ein sonniges Herz


Foto: Seehotel Binz-Therme Rügen

Binz-Therme Rügen hat ein sonniges Herz


Ostseebad Binz, November 2016 (Maik Brandenburg/kv) Große Freude bei den Mitarbeitern des Seehotel Binz-Therme Rügen: Seit kurzem ist ihr Haus stolzer Besitzer des Sunny-Heart-Award, welcher am 5. November auf der TravelConneXion in Frankfurt am Main übergeben wurde. Die Binzer gewannen in der Kategorie "Deutschland, Österreich, Schweiz“. Kein Hotel im deutschsprachigen Raum ist besser bewertet worden. Insbesondere in Sachen „Zufriedenheit“ mit dem Service und den Angeboten wussten die Mitarbeiter des Seehotels sowohl Fachleute als auch Gäste zu begeistern.

"Wir sehen den Award als Bestätigung für einen konstanten und qualitativ richtigen Weg", sagt Direktor Markus Möser. "Gästeresonanzen sind sicher die ehrlichste Art von Kritik. Der Preis ist ein tolles Kompliment für jeden einzelnen Mitarbeiter unseres Hauses.“

Rund 8.000 Mitarbeiter von Reisebüros sowie über 400.000 Kunden des Reiseunternehmens Thomas Cook International waren aufgefordert, ihre Favoriten unter den Hotels zu wählen. Zur Auswahl standen 180 Etablissements, an deren Ende das Seehotel Binz-Therme Rügen das Rennen machte. Weitere Kategorien waren u.a. "Flugreisen Family", "Städtereisen" oder "Wellness". Hier findet sich das Hotel in einer Reihe mit so bekannten Häusern wie dem Bellagio in Las Vegas oder dem Sun Hotel Majestic am Gardasee.

Der Sunny-Heart-Award wird seit 2015 verliehen und ist der Nachfolger des renommierten Neckermann-Preises Primo. Auch da landeten die Binzer in den vergangenen Jahren stets ganz vorne.

Mittwoch, 23. November 2016

Winterliche Märchenstunde - Adventshighlight im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL

(c) Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL
(c) Istockphoto

Winterliche Märchenstunde - Adventshighlight im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL


Das Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL  lädt ab Dezember zu einer gemütlichen Märchenstunde in Winteratmosphäre ein.

Kinder und Erwachsene sind ganz herzlich jeweils donnerstags, den 1.12., 8.12., 15.12. und 22.12.2016 ins Bistro des Besucherzentrums eingeladen. Auf der Sonnenterrasse warten in der Zeit von 14:00 bis 15:00 Uhr ein knisterndes Lagerfeuer und köstliches Stockbrot auf alle großen und kleinen Zuhörer.

Während das Stockbrot über dem Feuer gebacken wird, können die Besucher und Besucherinnen nicht nur gemeinsam faszinierenden Wintermärchen lauschen, sondern auch berühmte Sagen der Insel Rügen kennenlernen. Natürlich werden weitere Märchen rund um die Ostsee, die Kreideküste und die alten Buchenwälder nicht fehlen.


Wer gern bereits vorher draußen die Natur erkunden möchte, kann dies auch in Form unserer täglichen 20minütigen Kurzführungen immer montags bis freitags um 13.00Uhr tun. Auf dem Weg zur Aussichtsplattform auf den Königsstuhl warten spannende Infos zur Geschichte des Hauses, zum Nationalpark und UNESCO-Welterbe „Alte Buchenwälder“ sowie zu den Kreidefelsen.

Außerdem stehen den Gästen wie gewohnt unsere Indoor-Angebote mit der Erlebnisausstellung und dem Kino mit dem Film „Die Wanderung der Alten Buchenwälder“ täglich von 10.00 bis 17.00Uhr zur Verfügung.

Samstag, 19. November 2016

Cape Cod – Das Kap der Wale

Holger Teschke. (Foto: Jan Windszus; einmalige honorarfreie Nutzung im Rahmen dieser Pressemeldung)

Cape Cod – Das Kap der Wale

Lesung und Gespräch mit Holger Teschke im MEERESMUSEUM

 

(Stralsund) Holger Teschke bereist seit über 20 Jahren fast jeden Sommer Cape Cod am Atlantik, um mit den Walbeobachtern des Centers for Coastal Studies zur Stellwagen Bank zu fahren, einem der größten Meeresschutzgebiete an der amerikanischen Ostküste. Hier kann man neben Finnwalen und Tümmlern auch eine große Buckelwalpopulation beobachten und viel über die Wandlung vom Walfang zum Walschutz in Massachusetts erfahren. Das Buch „Mein Cape Cod – Eine transatlantische Liebesgeschichte“ von Holger Teschke erzählt aber auch aus der langen Historie des Kaps von seiner Besiedlung durch die Indianer bis zum Ferienort des Kennedy-Clans.

Zu dieser Veranstaltung am Donnerstag, 24. November, um 19:00 Uhr im Stralsunder MEERESMUSEUM in besonderer Atmosphäre unterm Wal sind alle Interessierten herzlich willkommen. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei. Das genannte Buch aus dem Hause mareverlag kann an diesem Abend erworben und vom Autor signiert werden.

Freitag, 18. November 2016

Erinnerungen an den Naturfotografen Rico Nestmann

Foto: Rico Nestmann

Erinnerungen an den Naturfotografen Rico Nestmann

Janet Lindemann über die letzten Werke des Rüganers


Ostseebad Binz, November 2016 (kv) Die Kurverwaltung Binz widmet einen Abend dem Leben und Werk des Rügener Tier- und Naturfotografen Rico Nestmann.

Am 25. November um 19:30 Uhr stellt die Rügener Journalistin Janet Lindemann die drei letzten Werke des im Februar 2016 verunglückten Fotografen vor. Beide verband eine langjährige Zusammenarbeit. Viele seiner Texte und Fotos sind deutschlandweit in Büchern und Magazinen erschienen. Auch als Autor und Verleger hatte sich Nestmann einen Namen gemacht. Zudem war er Mitglied in der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen, hat Vorträge und Kranichfahrten moderiert sowie Fotokurse und Diashows gestaltet. Stets galt seine Liebe der Wildnis vor seiner Haustür. Bereits als Kind beobachtete, zählte und beringte der Wittower Vögel. In seinen Büchern, die nicht nur in seinem eigenen Verlag Nestmanns Foto, sondern auch im Demmler Verlag, im Gerstenberg Verlag oder bei Wachholtz erschienen sind, beschreibt er seine Leidenschaft für die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Bei klirrender Kälte und bei drückender Hitze war er zehn Jahre für sein Buch „Herrscher des Himmels“ zwischen Elbe und Ostsee unterwegs, um die Spuren der Seeadler zu finden. Der Vater von zwei Kindern schrieb nicht nur für Erwachsene, sondern veröffentlichte auch zahlreiche Kinderbücher.

Der Eintritt ist frei. Der Abend findet im neuen Besucherzentrum im historischen Kleinbahnhofsgebäude statt.

Info: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148148, Fax. 038393 148145

Sonntag, 16. Oktober 2016

Schiffswracks – Auf Spurensuche vor Rügen un

Untersuchung eines eisernen Segelschiffswracks, östlich der Insel Rügen. (Foto: Wolf Wichmann)

Schiffswracks – Auf Spurensuche vor Rügen und Hiddensee

Buchpräsentation mit Dr. Thomas Förster im MEERESMUSEUM


(Stralsund) Die Ostsee ist das meistbefahrene Meer der Welt, und auch wenn sie nur die „kleine Schwester“ der Nordsee genannt wird, kann es hier rau zugehen. Stürme, Eis, menschliches und technisches Versagen führten zu unzähligen Havarien.

Dr. Thomas Förster, einer der führenden Unterwasserarchäologen des Landes, hat über Jahre an Expeditionen weltweit teilgenommen. In seinem Buch werden die Inseln Rügen und Hiddensee in den Fokus gerückt, vor deren Küsten „wrackreiche Gewässer“ liegen, in denen viele Seeleute den Tod fanden. Mit den Mitteln der Unterwasserarchäologie sowie klassischer Historikerarbeit werden Wracks aus der Hansezeit bis in die heutigen Tage beschrieben, die in jahrzehntelanger Forschungsarbeit auf dem Grund der Ostsee entdeckt wurden.

Mit Hilfe von Untergangsberichten und historischen Darstellungen vermag der Autor die Lebensgeschichte der versunkenen Schiffe und das Schicksal ihrer Besatzungen zu rekonstruieren. Der Untergang des Gaffelschoners AMAZONE, die Strandung des Postdampfers REX sowie die Havarie des Schraubendampfers GROSSFÜRST CONSTANTIN im Treibeis sind Beispiele der gefahrvollen Schifffahrt vergangener Jahrhunderte. Die Wracks zahlreicher weiterer Dampfer und Frachtsegelschiffe sind zugleich wichtige und bewahrenswerte Zeugnisse zum Schiffbau, zur Schifffahrt, dem Seehandel und dem kulturellen Austausch der Ostseeregion.

Das reich bebilderte Buch zum gleichnamigen Vortrag „Schiffswracks – Auf Spurensuche vor Rügen und Hiddensee“ ist im September 2016 im Hinstorff Verlag erschienen. Alle Interessierten sind herzlich am Donnerstag, 20. Oktober, um 19:00 Uhr ins MEERESMUSEUM eingeladen, wenn Autor Dr. Thomas Förster (geb. 1966) – Diplom-Museologe und Wissenschaftler am Deutschen Meeresmuseum Stralsund – seine neue Publikation vorstellt. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt zum Vortrag wie gewohnt frei.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Veranstaltungsreihe für Familien vom 4. Oktober bis 3. November

Janet Lindemann liest am 14. Oktober u.a. aus dem Buch „Kuddelmuddel von der Küste“

Binzer Herbst-Ferienspaß für Aktive und Kreative


Veranstaltungsreihe für Familien vom 4. Oktober bis 3. November


Ostseebad Binz, Oktober 2016 (kv) Auch nach der Strand- und Badesaison lässt sich in Binz und Umgebung noch viel erleben. Wenn der Wind die bunten Blätter wirbelt und die Sonne goldene Strahlen über den Strand schickt ist Zeit für den Binzer Herbstferien-Spaß. Das umfangreiche Veranstaltungsprogramm vom 4. Oktober bis 3. November umfasst viele spannende Angebote speziell für Familien, bei denen sie drinnen und draußen aktiv sein können. Für Leseratten, Strandsammler, Kreativköpfe, Drachenbauer, Bastelkönige, Filmfreunde, Schlossentdecker, Baumwipfelstürmer, Inselpiraten, Erdbeerprinzessinen und Gruselmonster gibt es viel zu erleben in Binz und Umgebung. Partner des Binzer Herbstferien-Spaßes sind unter anderem das Naturerbe Zentrum Rügen in Prora, das Jagdschloß Granitz, die Hof-Viervitz GmbH, der Tierpark Sassnitz, Karls Erlebnis-Dorf Zirkow und das Meeresmuseum Stralsund. Familienführungen, Flimmerstunden, Ponyreiten, Ausflüge ins Maislabyrinth, kreative Workshops mit Stoff, Bernstein oder Strandgut und vieles mehr stehen auf dem Programm.

Alle Veranstaltungsangebote werden in einer Broschüre zum Binzer Herbst-Ferienspaß zusammengefasst, die im Haus des Gastes ausliegt.

Info: Kurverwaltung der Gemeinde Ostseebad Binz, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148148, Fax. 038393 148145.

Die nächsten Herbst-Ferienspaß-Veranstaltungen in Binz 13.-19.10.16:


Monster AG – Kreative Nähwerkstatt

Kleine Sorgenfresser und lustige Kuschelmonster aus Stoff entstehen am 13. und 19. Oktober in der „Monster AG“ im Haus des Gastes. Die Kurse am 19. Oktober stehen bereits ganz im Zeichen von Weihnachtsvorbereitungen. In der kreativen Nähwerkstatt sind kleine und große Gäste ab acht Jahre willkommen. Die zweistündigen Kurse beginnen jeweils um 10 und um 13 Uhr. Sämtliches Material wird gestellt. Um eine Anmeldung unter 0163-5691738 wird gebeten. Ein Kostenbeitrag ist einzuplanen. Info: Kurverwaltung der Gemeinde Ostseebad Binz, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393-148 148, Fax. 038393-148 145.

Kinderwanderung

Eine Kinderwanderung führt am 14. Oktober durch die bunten Herbstwälder rund um das Ostseebad Binz. Zwei Ranger erklären die Besonderheiten der Natur und versprechen eine spannende Entdeckungstour. Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt für die etwa dreistündige Tour ist um 10 Uhr am Haus des Gastes.

Kinderlesung mit Rügen-Geschichten von und mit Janet Lindemann

Die Rügener Autorin und Verlegerin Janet Lindemann ist am 14. Oktober im Binzer Kleinbahnhof zu Gast und präsentiert ab 16 Uhr spannende Rügen-Geschichten für Kinder. In der Kinder-Bibliothek des Besucherzentrums können sich kleine und große Zuhörer auf Ausschnitte aus den Büchern „Kuddelmuddel von der Küste“, „Muschel Moni und der Schatz“ und „Fietje, die Abenteuer einer Mönchguter Trachtenfledermaus“ freuen. Alle Bücher sind im Inselkinder Verlag erschienen und spielen zum größten Teil auf der Insel Rügen. Beispielsweise hat sich Janet Lindemann für die jüngsten Zuhörer die Geschichte von der Binzer Muscheldame Muschel Moni ausgedacht, die an Rügens Küste gemeinsam mit Robbe Rollo auf der Suche nach einem Schatz ist. Der Eintritt zu dieser Lesung für Jung und Alt ist kostenfrei.


Dienstag, 4. Oktober 2016

die nordstory Spezial - Wild, grün und atemberaubend

Kranich auf Rügen - (c) Ralf Eppinger

die nordstory Spezial - Wild, grün und atemberaubend

Mecklenburg-Vorpommern natürlich

Sendetermin: Sonntag, 09. Oktober 2016 - 20.15 Uhr - NDR Fernsehen

Die spannendsten Geschichten schreibt die Natur: In den Lagunen der Vorpommerschen Boddenlandschaft, in den drei Nationalparks oder in den Weiten der Seen-, Wald- und Wiesenlandschaften von Mecklenburg-Vorpommern. Wenn im Herbst bis zu 70.000 Kraniche an der Küste Rast machen, sucht der Naturfotograf Jürgen Reich den besten Ort, um das grandiose Naturschauspiel hautnah zu erleben. 10 Jahre hat es gedauert bis ihm jetzt die perfekten Aufnahmen gelingen.  

Ganz leise und immer gegen den Wind pirscht sich im Nationalpark Müritz Revierförster Wolfgang Schröder an. Gleich mehrere kapitale Hirsche kommen jedes Jahr in der Brunftzeit zu diesem geheimen Platz. Nach kräftezehrenden Wochen sind sie völlig erschöpft. Einige hundert Kilometer entfernt versucht der Wolfsbeauftragte von MV, Norman Stier, den besenderten Wolf "Arno" wiederzufinden. Um mehr über das Verhalten der Tiere erfahren sollen weiteren Tieren Sender umgelet werden. Ein schwieriges Vorhaben, doch Norman Stier gelingen sensationelle Aufnahmen.  
Ein Jahr lang, vom Herbst bis zum Sommer, ist das NDR -Team im ganzen Land an besonderen Orten unterwegs. Treffen Menschen, die sich speziellen Herausforderungen in der Natur stellen oder von und mit ihr leben. Bei strengen Temperaturen im Winter tauchen einige Forschungstaucher ein in die Unterwasserwelt vor Arkona und in die strikt geschützten Nationalparkgewässer. Sie erleben die Kreideriffs und deren Bewohner von einer ganz anderen Seite. Vor Rügen landen Kraniche im Schneegestöber. Ein Nandu-Vater brütet im Frühjahr am Schaalsee seine Jungen aus. "Aalfred" geht im Sommer auf Seeadler-Tour in der Feldberger Seenlandschaft. Und im Sternberger Seenland ist Fischer Frischke mit "Fisch-Ernie" und 500 Aalpuppen im Einsatz. Und während des ganzen Jahres ist der Naturfotograf Jürgen Reich den Kranichen auf der Spur und erlebt schöne wie auch dramatische Ereignisse.  

Die nordstory Spezial - Wild, grün und atemberaubend| Mecklenburg-Vorpommern natürlich. Zu sehen ist die 90-minütige Sendung am Sonntag, 09. Oktober um 20.15 Uhr im NDR Fernsehen.  

Freitag, 30. September 2016

Buchpräsentation „Unsere Ostseeküste • Mecklenburg-Vorpommern“ von Rolf Reinicke unterm Wal im MEERESMUSEUM

Kreideküste im Nationalpark Jasmund. (Foto: Rolf Reinicke)

Buchpräsentation „Unsere Ostseeküste • Mecklenburg-Vorpommern“ von Rolf Reinicke unterm Wal im MEERESMUSEUM


(Stralsund) Unser Bundesland bietet die interessantesten und vielfältigsten Küstenlandschaften Deutschlands. Dazu erschien vor wenigen Wochen im Hinstorff Verlag Rostock ein ungewöhnlicher Bild-Text-Band. Er präsentiert in einzigartiger Darstellungsweise eine vollständige Übersicht über die landschaftliche Schönheit, Vielfalt und Besonderheit der einzelnen Küstenabschnitte aus unterschiedlichsten Blickwinkeln – eine beeindruckende Fotoreise von der Trave im Westen bis zur polnischen Grenze im Osten. Dazu gibt es zahlreiche naturkundliche Informationen über Meer und Bodden, über Kliff und Strand.

Autor ist der Stralsunder Geologe Rolf Reinicke, bekannter Landschaftsfotograf und erfolgreicher Buchautor. Er stellt dieses neue, großformatige Buch, das er zusammen mit seinem Sohn Matthias erarbeitet hat, in einer beeindruckenden Bildershow am Donnerstag, 6. Oktober, um 19:00 Uhr im MEERESMUSEUM Stralsund unterm Wal vor. Interessiertes Publikum ist herzlich zu dieser Buchpräsentation willkommen. Der Eintritt beträgt drei Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei.


Donnerstag, 29. September 2016

Herausragende Meeresfilme im OZEANEUM in Stralsund

Mantas: Wunder unserer Welt - Wasser (BBC)

VERANSTALTUNGSTIPP

Herausragende Meeresfilme im OZEANEUM in Stralsund


(Stralsund) Bereits zum sechsten Mal ist das OZEANEUM Stralsund einer der Spielorte des Darßer NaturfilmFestivals. Am 9. Oktober werden ab 12:30 Uhr vier herausragende internationale Meeresfilm-Produktionen im Kino des OZEANEUMs gezeigt. Die Zuschauer können unter anderem den stürmischen Atlantik, atemberaubende Haiarten, sowie die traumhaften Küsten Südafrikas bei diesem „Meeresbürger-Spezial“ erleben. Besucher des OZEANEUMS zahlen für die Filme an diesem Tag keinen zusätzlichen Eintritt.

Das Darßer NaturfilmFestival findet 5. - 9.Oktober 2016 statt. Hier kommen Naturverbundene, Regisseure und Doku-Freaks zusammen. Eine Auswahl der bewegendsten und ästhetischsten Bilder unserer Erde kämpfen hier um den Deutschen NaturfilmPreis.

Gäbe es einen Oscar für Naturfilme, dann wäre es bestimmt ein Kranich. Denn wenn im Oktober Tausende der zarten Vögel auf dem Darß zusammenkommen, geht auch der Preis für den besten Naturfilm über die Bühne. Deutschlands höchste Ehrung für Naturfilmer lockt Redakteure, Filmemacher und Dokufans ins Ostsee-Idyll.12 Filme, Kino- und Fernsehproduktionen, sind jährlich nominiert für den Deutschen NaturfilmPreis. Sie widmen sich dem Zauber aber auch der Zerstörung der Natur auf dem ganzen Planeten. So ging es in den letzten Jahren um „Problembären“, sterbende Bienenköniginnen und intelligente Pflanzen. Viele weitere aktuelle Filme laufen in weiteren Festival-Sektionen.

Begleitet wird das Festival mit Seminaren, Diskussionsrunden und Exkursionen in den Nationalpark. Der direkte Draht zwischen Filmemachern und Publikum sorgt für eine fast familiäre Atmosphäre. „Diese Mischung aus Urlaub, Guckfest, Seminar und Familientreffen ist schon einmalig“, sagt Autor und Journalist Volker Arzt, der das Festival regelmäßig besucht.

Infos und Tickets auf www.deutscher-naturfilm.de

Programm OZEANEUM | 09. Oktober

12:30 Uhr: Wildes Südafrika - Kap der Extreme
14:00 Uhr: Die Welt der Haie - Meister der Jagd
15:30 Uhr: Wilder Atlantik - Der Strom des Lebens
17:00 Uhr: Wunder unserer Welt - Wasser

Eintritt für Gäste ohne OZEANEUM-Ticket: 3,00 € Erwachsene, 2,00 € Ermäßigte & Kinder ab 4 Jahre (pro Film)

Sonntag, 25. September 2016

NAUTINEUM zeigt seltene 160 Jahre alte Metalltonne aus der Ostsee

Michael Mäuslein, Kurator für Meerestechnik am Deutschen Meeresmuseum, erläutert das neue Ausstellungsobjekt im NAUTINEUM. (Foto: Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

NAUTINEUM zeigt seltene 160 Jahre alte Metalltonne aus der Ostsee


(Stralsund) Das NAUTINEUM auf der Insel Kleiner Dänholm zwischen Stralsund und Rügen ist um ein seltenes Exponat reicher. Ab sofort ist ein mehr als 160 Jahres altes und somit historisch wertvolles Seezeichen Bestandteil der Ausstellung zur deutschen Meeresforschung. Dabei handelt es sich um den bisher einzigen Nachweis dieses besonderen Seezeichens in der südlichen Ostsee.

Am 9. Februar 2013 wurde vor dem Darß vom Mehrzweckschiff ARKONA des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stralsund (WSA) ein rostiger Metallkörper vom Ostseegrund geborgen. „Das Objekt lag in etwa 20 Meter Wassertiefe.“, so Dirk Berger vom WSA. Dank der jahrelangen guten Zusammenarbeit zwischen WSA und Deutschem Meeresmuseum kam sogleich der Kontakt zu Michael Mäuslein, Kurator für Meerestechnik, zustande. Es wurde schnell klar, dass das Seezeichen die Ausstellungen im NAUTINEUM thematisch hervorragend ergänzen würde. Das WSA baute zu diesem Zweck den entsprechenden Unterbau, um das halbkugelförmige Fundobjekt optimal präsentieren zu können.

Zunächst war völlig unklar, um was genau es sich bei dem etwa 2,00 Meter mal 1,50 Meter großen Schwimmkörper, der stromlinienförmig ausgebildet ist, handelt. Dank eines externen Hinweises kam eine Vergleichstonne ins Gespräch, die im Englischen Kanal als Seenotrettungstonne genutzt worden war – die so genannte Peacock Tonne. Sie könnte als Vorbild für die Bauweise der „Ostseetonne“ gedient haben. Die Metalltonne besteht aus schmiedeeisernen Platten, die genietet wurden und sich überlappen. Diese Art der Konstruktion ermöglicht die Datierung auf die Zeit um 1850. Der nächste Schritt könnte nun darin bestehen, z. B. die genaue chemische Zusammensetzung des Materials zu bestimmen.

Fakt ist, dass es sich um eine der ersten Metalltonnen handelt, welche in der Ostsee zum Einsatz kamen. Zuvor wurden nur Holztonnen verwendet. Bekannt ist auch, dass um 1850 die Preußen begonnen haben, Meeresforschung in der Ostsee zu betreiben. Also könnte die Seetonne zum Messen der Temperatur und weiterer Wetterdaten in der Ostsee genutzt worden sein, so eine Theorie von Michael Mäuslein. Es gibt aber auch Vermutungen, nach denen diese Tonne als Teil eines Sperrwerks für U-Boote in beiden Weltkriegen diente.

Sicher ist bisher: bei der Metalltonne im NAUTINEUM handelt es sich um ein bislang in der Ostsee einmaliges und in Teilen noch rätselhaftes, jedoch geschichtlich und technisch überaus bedeutendes Objekt. Spannend bleibt für das Deutsche Meeresmuseum nach wie vor die Fragestellung, warum gerade diese Tonne, in dieser Bauform, an dieser Stelle zum Einsatz gekommen sein könnte. „Vielleicht meldet sich jemand, der weiterführende Hinweise für uns hat.“, hofft Michael Mäuslein, um der Lösung dieses Unterwasserrätsels ein Stück näher zu kommen.

Das neue Exponat ist in der alten Tonnenhalle des WSA zu sehen, die heute Zeitzeugen deutscher Meeresforschungstechnik im NAUTINEUM beherbergt. Das Museum ist noch bis Ende Oktober jeden Dienstag von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Auf dem weitläufigen Areal am Ufer des Strelasunds beeindrucken weitere zahlreiche Großexponate der Fischerei und Meeresforschung, wie z. B. Kutter, Seezeichen, das begehbare Unterwasserlabor HELGOLAND und ein historischer Fischerschuppen. Der Eintritt ist frei – auch für angeleinte Hunde.

Samstag, 17. September 2016

Multimedialer Kranich-Vortrag mit Carsten Linde im MEERESMUSEUM

Wenn die Kraniche ziehen – bei Vollmond. (Foto: Carsten Linde)

Multimedialer Kranich-Vortrag mit Carsten Linde im MEERESMUSEUM 


(Stralsund) Wenn die Kraniche ziehen, folgt ihnen seit Jahren der Naturfotograf und langjährige Kranich-Ranger Carsten Linde mit seiner Kamera. Im Einklang mit den Jahreszeiten führen ihn seine Reisen im Herbst von den Rastgebieten an der Ostseeküste über Frankreich bis zu den Winterquartieren in Spanien. Im Frühjahr trifft er die „Tänzer des Nordens“ an ihren Balzplätzen in Schweden. Er fotografiert seine Lieblingsvögel in ihren natürlichen Lebensräumen: An verborgenen Schlafplätzen und traditionellen Sammelplätzen, bei Wind und Wetter, in Schnee und Nebel, in der Dämmerung und im weichen Morgenlicht.

Mit seiner Multimedia-Schau „Wenn die Kraniche ziehen“ lädt er zu einer ganz besonderen Reise mit den großen Zugvögeln ein: Seine meisterhaften Fotos zeigen die Kraniche sowohl in unberührten Landschaften wie auch in prägnanten Nahaufnahmen. In solcher Vielfalt und bis ins Künstlerische reichend, hat man Fotos der „Vögel des Glücks“ bislang kaum gesehen. Mit dem Licht und seiner Kamera malt der Naturfotograf wunderbare Bilder und hat eindrucksvolle Stimmungen der wild in freier Natur lebenden Tiere eingefangen.

Fachkundige Informationen aus erster Hand zu Biologie, Verhalten, Zugwegen und Beringung der Kraniche sowie die Schilderung authentischer Erlebnisse sind eine abwechslungsreiche Ergänzung. Hinzu kommen ausgewählte Filmsequenzen, die sparsam mit akustischer Musik unterlegt sind. Auch dabei stehen stets die beeindruckenden Zugvögel im Mittelpunkt.

Seit seiner Kindheit ist Carsten Linde von den Kranichen fasziniert. Seine Begeisterung überträgt sich, wenn er durch seine lebendige Sprache und den freien Vortrag von Gedichten aus verschiedenen Kulturen die Aura, Mystik und Poesie der großen grauen Wanderer zwischen den Welten zum Leben erweckt.

Alle Kranich-Freunde sind herzlich zu diesem Vortrag am Donnerstag, 22.09.16, um 19:00 Uhr im MEERESMUSEUM Stralsund willkommen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der 18. Woche des Kranichs statt – in Kooperation mit dem Kranichschutz Deutschland bzw. dem Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf. Der Eintritt beträgt 3,00 Euro pro Person; für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. ist der Eintritt frei.

Freitag, 26. August 2016

Weißgefleckter Krake erstmals im MEERESMUSEUM Stralsund zu sehen

Jan-Peter Reichert / Deutsches Meeresmuseum Stralsund

Weißgefleckter Krake erstmals im MEERESMUSEUM Stralsund zu sehen

Neuzugang anlässlich des Jahresthemas „Kraken & Konsorten“ im Aquarium

(Stralsund) Seit einigen Tagen zählt ein Weißgefleckter Oktopus (Callistoctopus macropus) zu den Aquarientieren, die anlässlich des Jahresthemas „Kraken & Konsorten“ im MEERESMUSEUM Stralsund zu sehen sind. Der derzeit etwa 60 cm lange Kopffüßer kann seine Farbe der Umgebung anpassen. Typisch für diese tropischen Meerestiere sind zahlreiche weiße Flecken auf dem Körper.

„Das Becken mit dem Weißgefleckten Oktopus ist neben den Aquarien mit Gewöhnlichem Kraken, Perlbooten und Sepien-Babys die vierte Station mit lebenden Meerestieren zu unserem aktuellen Jahresthema über Kopffüßer,“ sagt Tierpflegerin Sigrid Wewezer, die für den Neuzugang verantwortlich ist.

Noch bis 4. September können Besucher zusätzlich die Angebote des Familiensommers nutzen und auf Erlebnistour oder in die Ferienwerkstätten gehen. Das MEERESMUSEUM in der Stralsunder Altstadt ist täglich von 10:00 – 17:00 Uhr geöffnet.

Sonntag, 7. August 2016

Deutsches Meeresmuseum bittet um Abgabe von Schweinswalbeifängen

Schweinswal nach Abgabe durch einen Fischer. Das Tier kann für verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen genutzt werden. (Foto: Franziska Thelke, Deutsches Meeresmuseum)

Deutsches Meeresmuseum bittet um Abgabe von Schweinswalbeifängen

Tote Meeressäuger in Fischernetzen geben den Forschern Rätsel auf


(Stralsund) Ungewollte Schweinswalbeifänge kommen in den Stellnetzen der Küstenfischerei leider immer wieder vor. Die bei uns heimischen Kleinwale verwickeln sich in den großmaschigen dünnen Nylonnetzen und ertrinken. Dies geschah in den letzten zwei Wochen fünfmal. Bei ca. 35 Totfunden pro Jahr an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern, erscheint die Zahl recht hoch.

„Natürlich ist jeder Schweinswal bedauerlich, der als Beifang endet.“, erklärt Dr. Michael Dähne, Kurator für Meeressäugetiere am Deutschen Meeresmuseum. „Aber wenn wir diese Tiere für unsere Untersuchungen bekommen, können wir Daten erhalten, die letztendlich dem Schutz der Schweinswale dienen.“ So kann mit diesen Beifängen z. B. untersucht werden, ob die Tiere vor dem Tod im Netz durch eventuelle Infektionskrankheiten geschwächt waren oder durch Umweltbelastungen, wie Chemikalien, Plastikmüll oder Unterwasserlärm, geschädigt wurden. „Das Deutsche Meeresmuseum führt seit Jahrzehnten Sektionen aller Totfunde und Beifänge durch.“, so Dähne weiter. Leider werden besonders diese Tiere, die von hoher Aussagekraft für die Schweinswalpopulation wären, nur noch selten abgegeben. Totfunde vom Strand hingegen können für viele detaillierte Untersuchungen zu Infektionskrankheiten usw. nicht genutzt werden, da der Verwesungsprozess das Gewebe zersetzt und sich Fäulnisbakterien bilden.

Das Deutsche Meeresmuseum bittet Fischer, die Interesse an der Aufklärung dieser Todesursachen und Gefährdungen haben und letztendlich dem Artenschutz dienen, Schweinswalbeifänge für Untersuchungen zur Verfügung zu stellen. Toten Schweinswalen, die noch gut erhalten sind, werden beispielsweise die Ohren entnommen, um durch Micro-CT Untersuchungen und histologische Schnitte Aufschluss über mögliche Hörschädigungen zu erhalten.

„Küstenfischer sind für das Deutsche Meeresmuseum eine unerlässliche Quelle für Informationen über den Zustand unserer Gewässer.“, ergänzt Dähne. „Oftmals sind sie zu Zeiten auf Fischfang, an denen Touristen die offene See meiden, so dass eine intensive und einzigartige Beschäftigung mit dem Meer möglich ist. Wir bitten um aktive Mitarbeit von Fischern als Beitrag zum Küsten- und Naturschutz.“

Für abgelieferte frische Schweinswalbeifänge wird eine Entschädigung für den Mehraufwand ausgezahlt. Vom Deutschen Meeresmuseum werden alle Funde anonymisiert und nach Analyse intern aufbereitet. Um Transparenz zu gewährleisten, können die Ergebnisse der Untersuchung an den betreffenden Fischer weitergeleitet werden. Innerhalb verschiedener Projekte besteht großes Interesse an einer dauerhaften Kooperation. Interessierte Fischer melden sich bitte bei Dr. Michael Dähne (michael.daehne@meeresmuseum.de, Tel.: 03831 2650 310), Kurator für Meeressäugetiere.

Montag, 1. August 2016

Wimmelbuch der Nordseeinsel Föhr

Mein Insel Wimmelbuch Föhr - Pappbilderbuch

Mein Insel Wimmelspaß Föhr - Beschäftigungsheft

 
Mein Insel Wimmel Wundertüte Föhr

Wimmelbuch der Nordseeinsel Föhr

Es muss nicht immer Rügen sein



Im Willegoos Verlag sind neben Städt- auch Insel Wimmelbücher erschienen. Während die Nordsee mit den Insel mit Borkum, Norderney, Sylt und Föhr vertreten sind, wimmelt es nun auch auf den Ostseeinseln Rügen und seit Juni auch Fehmarn.

Besonders vielfältig ist das Verlagsangebot über die nordfriesische Insel Föhr. Hier gibt es gleich drei Wimmelvarianten für jung und alt:





Samstag, 30. Juli 2016

Unbekannter Wal im Greifswalder Bodden?

Unbekannter Wal im Greifswalder Bodden?

Wissenschaftler des Deutschen Meeresmuseums hoffen auf weitere Sichtungen


(Stralsund, 29.07.16) Segler haben am Donnerstag und Freitag jeweils gegen 10:00 Uhr einen unbekannten Wal im Greifswalder Bodden gesichtet. Beide Male hielt sich das etwa fünf Meter große Tier in der Nähe vom Peenemünder Haken und von Freest auf. Der Kurator für Meeressäuger am Deutschen Meeresmuseum, Dr. Michael Dähne, berichtet: „Ungewöhnlich ist, dass beide Sichtungen übereinstimmend melden, dass der Wal keine Rückenfinne hat. Dies deutet auf einen in der Ostsee sehr selten Nachweis hin.“ Ohne weitere Belege, am besten mit Fotos, kann über die Artzugehörigkeit des Wales jedoch nur spekuliert werden.

Das Deutsche Meeresmuseum bittet weitere Sichtungen zu melden, idealer Weise per E-Mail an michael.daehne@meeresmuseum.de oder direkt über 0173 – 96 88 267.

Dienstag, 26. Juli 2016

Übergabe der Briefmarkenserie „FÜR DIE JUGEND“ 2016

(c) Romy Kiebel / OZEANEUM Stralsund

(c) Romy Kiebel / OZEANEUM Stralsund

(c) Romy Kiebel / OZEANEUM Stralsund

Übergabe der Briefmarkenserie „FÜR DIE JUGEND“ 2016


Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, nahm am 25. Juli 2016 die Erstausgabe der Briefmarkenserie „FÜR DIE JUGEND“ 2016 im  Ozeaneum Stralsund in Empfang. Dr. Thomas Steffen, Staats-sekretär im Bundesministerium der Finanzen, präsentierte und überreichte die neue Briefmarkenserie vor über 100 geladenen Gästen.

Bundesministerin Schwesig: „Briefe sind etwas, was man anfassen und auf persönliche Weise gestalten kann. Dazu gehört auch die Auswahl der Briefmarke.

Heute werden Briefe seltener, und gerade das macht ihren besonderen Charakter noch deutlicher. Man kann die Veränderungen in der Kommunikation im digitalen Zeitalter auch so sehen: Was seltener wird, wird besonderer und dadurch wertvoller. Ganz besonders Marken mit außergewöhnlichen Motiven – so wie die Briefmarkenserie „FÜR DIE JUGEND“.

Der Zuschlagerlös der vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Briefmarken geht an die Stiftung Deutsche Jugendmarke in Bonn. Diese fördert damit Projekte und Bauvorhaben freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe. In den vergangenen fünf Jahrzehnten unterstützte die Stiftung mit rd. 200 Mio. Euro mehr als 2.200 Vorhaben im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Die Käuferinnen und Käufer der Jugendmarken setzen ein Zeichen für soziales Engagement.

Hering, Kabeljau und Scholle zieren die von Grafiker Werner Hans Schmidt entworfenen Jugendmarken 2016. Vom 4. August bis 31. Oktober 2016 sind diese an allen Postschaltern sowie bis auf weiteres bei der Deutschen Post AG, Niederlassung Weiden, und unter www.jugendmarke.de erhältlich.

Samstag, 16. Juli 2016

Internationales Jugendprojekt unterstützt Bootsrestaurierung im Stralsunder NAUTINEUM

(v.l.n.r.): Sümeyra Demiroglu, Pietro Renato Mazziota, Anita Salbatani, Ana de Rosselló, Miguel Miret und Michael Mäuslein vor der „Seeschwalbe“ im NAUTINEUM Stralsund. (Foto: Jan-Peter Reichert/Deutsches Meeresmuseum)

Internationales Jugendprojekt unterstützt Bootsrestaurierung im Stralsunder NAUTINEUM



(Stralsund) Seit dem 11. Juli absolvieren vier Schüler aus Italien und Spanien im Stralsunder NAUTINEUM, einem von vier Standorten der Stiftung Deutsches Meeresmuseum, einen freiwilligen Einsatz. Die jungen Leute helfen bis 23. Juli ehrenamtlich bei der Restaurierung eines historischen Fischerbootes und tragen damit zum Erhalt der wohl größten Sammlung hölzerner Fischer- und Arbeitsboote in Deutschland bei. Die Schüler wurden über die gemeinnützige Organisation Experiment e. V. mit Sitz in Bonn vermittelt und werden in Stralsund von IrisHollensen, ehrenamtliche Betreuerin beim Verein, begleitet.

Pietro Renato Mazziota (17) und Anita Salbatani(16) aus Italien sowie Ana de Rosselló (16) und Miguel Miret (16) aus Spanien unterstützen Bootsbauer Jens Lochmann bei der Restaurierung des Strandbootes HER 8 Seeschwalbe, das derzeit neue Planken aus Holz erhält. Der Kleinkutter, Baujahr 1964, war bis 1996 auf der Insel Usedom als traditionelles Arbeitsboot im Einsatz.

Die vier Jugendlichen gehen noch zur Schule und verbringen einen Teil ihrer Ferien in Deutschland. In der Heimat lernen sie Deutsch und können ihre Sprachkenntnisse nun in der Praxis anwenden, festigen und erweitern. Damit es dennoch nicht zu Verständigungsschwierigkeiten kommt, ist Sümeyra Demiroglu als Gruppenbetreuerin und Dolmetscherin mit dabei.

„Mit diesem internationalen Projekt kommt das Deutsche Meeresmuseum einmal mehr seinem Bildungsauftrag nach.“, wie Michael Mäuslein, Kurator für Fischerei am Museum und Projektbetreuer im NAUTINEUM, betont. Die Kooperation zwischen Experiment e. V. und dem Deutschen Meeresmuseum ist ein Pilotprojekt – Fortsetzung in 2017 nicht ausgeschlossen.  

Freitag, 15. Juli 2016

Fotos und Filme im Ozeaneum aus dem Lebensraum Meer

"Eine Rippenqualle in der arktischen Tiefsee. Diese Qualle besitzt ein indirektes Leuchtvermögen, wenn sich das Licht in den kammartigen Rippenplättchen bricht. Fühlen die Quallen sich gestört, dann können sie auch von sich aus aufleuchten."
Copyright: Alexander Semenov

Greenpeace-Vortrag: Geheimnisvolle Tiefsee

Fotos und Filme im Ozeaneum aus dem Lebensraum Meer


Stralsund, 12.07.2016 – Mächtige Riesenkalmare, leuchtende Quallen und haushohe Korallenriffe tief unter der Meeresoberfläche: Die Tiefsee steckt voller Geheimnisse. Zwischen 500.000 und zehn Millionen Arten werden in diesem Lebensraum vermutet – nur ein Bruchteil davon ist bislang entdeckt. Greenpeace stellt diese kaum bekannte Welt in einer Präsentation aus Fotos und Videos am 20. Juli im Ozeaneum in Stralsund vor. „Die Tiefsee bietet Landschaften von faszinierender Schönheit, bizarr anmutende Lebewesen und große Mengen wertvoller Rohstoffe. Doch so unberührt, wie es scheint, ist dieser wundersame Ort nicht mehr. Die Menschen haben längst mit der Ausbeutung der Tiefsee begonnen“, sagt Lothar Hennemann, ehrenamtlicher Mitarbeiter von Greenpeace.

In seiner Präsentation „Geheimnisvolle Tiefsee“ zeigt Hennemann besondere Arten und Lebensräume der Tiefsee. So geht es etwa um zehnarmige Riesenkalmare, die in 3000 Metern Tiefe mit Pottwalen um ihr Leben ringen. Und auch sogenannte Schwarze Raucher werden vorgestellt: bis zu 25 Meter hohe Heißwasserquellen am Meeresgrund um die sich einzigartige Biotope von Bakterien, Krabben, Würmern, Muscheln und Seesternen bilden.

Besucher der Präsentation erfahren, warum diese empfindliche Artenvielfalt gefährdet ist. So lassen Schiffe der Hochseefischerei ihre Netze inzwischen bis in 2000 Meter Tiefe sinken, wo sie schwere Schäden an Korallen, Schwämmen und Fischbeständen anrichten. Zusätzlich bedroht die Gewinnung von Rohstoffen wie Erdöl, Gas oder Mangan das einzigartige Leben in der Tiefsee. Um die Meere besser vor Fischerei und Rohstoffgewinnung zu schützen, setzt sich Greenpeace in seiner aktuellen Kampagne „Welle machen für den Schutz der Meere“ für ein weltweites Netzwerk von Schutzgebieten ein, das 40 Prozent der Meere abdeckt.

Ort: Im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ im Ozeaneum, Hafenstraße 11 in 18439 Stralsund.

Zeit: Am Mittwoch, den 20. Juli um 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr und um 15.00 Uhr bis 15.30 Uhr

Der Eintritt zur Präsentation ist kostenlos. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen – auch zur Arbeit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Mittwoch, 13. Juli 2016

Sellin feiert 150 Jahre Badeleben

Sellin feiert 150 Jahre Badeleben

Als vor 150 Jahren das Badeleben begann


Vom 20. bis 22. Juli feiert das Ostseebad Sellin „150 Jahre Badeleben“ mit einem historischen Umzug und einem bunten Fest in der Wilhelmstraße.

Achtung: Vom 20.07.2016 bis 22.07.2016 wird die Wilhelmstraße gesperrt!

Programm 150 Jahre Badeleben in Sellin:


20. Juli 2016

12.30 Uhr
– Eröffnung durch Bürgermeister Herrn Reinhard Liedtke und Wirtschaftsminister MV Herrn Harry Glawe, Seebrückenvorplatz
– Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
ab 14.00 Uhr
– Kinderanimation mit Bastelstraße der KITA, Buchlesung mit Janet Lindemann und Kinderschminken mit den Spassmachern, Bücherstube Sellin
– Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
– Neptunfest der Mutterkind Klinik, Hauptstrand; im Anschluss Kreide erleben
– CJD Sellin Programm, Wilhelmstraße 29
15.00 Uhr
– Fritz Buschner’s Showband, Bühne 6
– Jörg Hinz, Wilhelmstraße, Bühne 2
– Pasternak, Wilhelmstraße, Bühne 4
16.00 Uhr
– Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
ab 17.00 Uhr
– Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
ab 18.00 Uhr
– 18 Uhr Mr. Zunks Project, Wilhelmstraße, Bühne 3
– 18.30 Uhr, Die Tonabnehmer, Wilhelmstraße, Bühne 5
– 19 Uhr, Bluesrausch, Wilhelmstraße, Bühne 2
– 19 Uhr, Marvin Funke SOLO, Wilhelmstraße, Bühne 4
– 20 Uhr, Ready Teddies, Wilhelmstraße, Bühne 1

21. Juli 2016

ab 13.00 Uhr
– Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
ab 14.00 Uhr
– Kinderanimation, Bücherstube Sellin
– Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
– Maritimes Programm rund um einen Urlaubstag der Grundschule Sellin, Bücherstube Sellin
– CJD Sellin Programm, Wilhelmstraße 29
– Kinderschminken mit den Spassmachern,
ab 15.00 Uhr
– Fritz Buschner’s Showband, Bühne 6
– Bastelstraße Kinder-Jugend und Freizeitzentrum, Bücherstube Sellin
– Gotte Gottschalk, Wilhelmstraße, Bühne 3
– J & M Saxophone, Wilhelmstraße, Bühne 4
ab 16.00 Uhr
– 16 Uhr, Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
– 16.30 Uhr, Auftritt Ostsee Fanfaren Sellin,Treppe zu den Ostseeterrassen
17.00 Uhr
– Walk Act Aristokraten, Wilhelmstraße
– Showtruck Antenne MV
19.00 Uhr
– Rico Sanchez, Wilhelmstraße, Bühne 1
– Ron Beitz, Wilhelmstraße, Bühne 3
– Party Tune, Wilhelmstraße, Bühne 5
ca. 21.00 Uhr
– Ella Endlich, Showtruck Antenne MV, Bühne 5

22. Juli 2016

ab 12.00 Uhr
– Showtruck Antenne MV
ab 14.00 Uhr
– Kinderschminken mit den Spassmachern, , ehemals Pension Tatjana
– Showtruck Antenne MV
15.00 Uhr
FESTUMZUG – vom Großparkplatz zur Seebrücke
Aufstellung: 1. Feuerwehr Sellin, 2. Bürgermeister, Kurdirektorin, Gemeindevertreter, Tourismusausschuss, Mitarbeiter KV, 3. Ostsee Fanfaren Sellin, 4. Trachtengruppe Alt Reddevitz, 5. Oldtimer Teil 1 (5 Fahrzeuge), 6. KITA Sellin, 7. Grundschule Sellin, 8. Alte Feuerwehr, 9. Oldtimer Teil 2 (5 Fahrzeuge), 10. Mutterkind Klinik, 11. Wanderverein Sellin, 12. Oldtimer Teil 3 (5 Fahrzeuge), 13. Fußballer Blau Weiß Baabe, 14. Sportakrobaten TSV Empor Göhren, 15. Oldtimer Teil 4 (5 Fahrzeuge), 16. Feuerwehr Sellin
ca. 16.00 Uhr
– Vorführung Seenotretter Sassnitz, Hauptstrand
19.00 Uhr
Eröffnung 24. Seebrückenfest

Montag, 4. Juli 2016

Programm im MIZ - Juli 2016

Programm im MIZ - Juli 2016


Donnerstag 14. Juli | 20.00 Uhr

Filmabend: Learning to drive – Fahrstunden fürs Leben

US-amerikanische Komödie



Der New Yorker Literaturkritikerin Wendy (Patricia Clarkson) reißt es den Boden unter den Füßen weg, als sie nach 21 Jahren Ehe von ihrem Mann verlassen wird. Auf anfängliche Wut folgt Trauer, doch statt sich der Verzweiflung hinzugeben, beschließt Wendy ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Um ihre Tochter Tasha in Vermont besuchen zu können, will sie endlich ihren Führerschein machen und nimmt Fahrstunden bei dem indischen Taxifahrer Darwan (Ben Kingsley). Obwohl die Lebenswege der beiden kaum unterschiedlicher sein könnten, vertiefen sich die Gespräche zwischen Wendy und Darwan immer mehr. Die impulsive Wendy findet in dem ernsten und sanftmütigen Inder einen klugen Gesprächspartner und neuen Freund, der sie daran erinnert, worauf es im Leben wirklich ankommt.

LEARNING TO DRIVE – FAHRSTUNDEN FÜRS LEBEN erzählt von dem Abenteuer eines späten Neuanfangs und einer ungewöhnlichen, bereichernden Freundschaft zur richtigen Zeit. In den Hauptrollen dieser sensiblen und warmherzigen Sommer-Komödie von Isabel Coixet (MEIN LEBEN OHNE MICH, ELEGY) brillieren Patricia Clarkson und Oscar®-Preisträger Ben Kingsley (GANDHI, ELEGY).



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22. bis 24. Juli 10.00 bis 17.00 Uhr

Stadtfest zu den 6. Europatagen in Bergen auf Rügen - Programm im MIZ


Durchgehendes Programm: Europaquiz für Kinder, Literarisches Wikingerschach, Ausmalstation, Europa-Kreide-Hüpfspiel, Literatur selbst gemacht: Europa-Akrostichons, Riesenseifenblasen

& am  Sa 23. Juli & So 24. Juli  11.00 | 14.00 | 15.00 | 16.00 Uhr gibt es das Europa-Spezial-Quiz



Fr 22. Juli | 15.00 Uhr     Sa 23. Juli 10.00 | 15.00 Uhr     So 24. Juli 10.00 | 15.00 Uhr

Geschichten aus dem Koffer

Vorlesestunde für Groß und Klein


Fr 22. Juli 20.00 Uhr

Lesung mit Oliver Lück: Neues vom Nachbarn

Outdoor-Bühne im Klosterhof 

Eintritt frei


20 Monate ist Oliver Lück mit seiner Hündin Locke im VW-Bus durch Europa gereist. Er traf Goldsucher, Chilibauern und den Weltfußballer Lionel Messi. Er besuchte eine Sizilianerin, die seit Jahren gegen die Mafia kämpft, und einen Engländer, der im Affenkostüm zum Bürgermeister seiner Heimatstadt gewählt wurde. Von Norwegen bis Portugal, von Irland bis in die Slowakei, von den Kanarischen Inseln bis an die russische Grenze – eine Reise durch 26 Länder zu besonderen Menschen und ihren ungewöhnlichen Geschichten.


«Ein Buch, das Europa als wahre Schatztruhe präsentiert.»
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Inspirationen und erste Eindrücke gibt es hier: http://www.lueckundlocke.de/category/neues-vom-nachbarn/

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29. Juli 15.00 Uhr

Lesefrosch: Unterwasserwelt

Lesen und Kreatives für 5- bis 8-Jährige



Wir lesen und basteln mit den Kleinen zu einem ausgewählten Thema.

Bitte vorher anmelden.


Donnerstag, 30. Juni 2016

Überraschungsmomente bei der 2. Binz White Night

Foto: Mirko Boy, abgebildet ist Sängerin Esthi Kiel bei ihrem Liveauftritt zur Binz White Night am 25. Juni in der Hauptstraße

Überraschungsmomente bei der 2. Binz White Night

Rückblick auf die lange Einkaufsnacht in Binz am 25. Juni


Ostseebad Binz, Juni 2016 (kv) Shoppen, Schlemmen, Chillen, Flanieren, Überraschen lassen und Genießen – so lautete das Motto der zweiten Binz White Night am 25. Juni. Und eine Überraschung war es wirklich, was sich da am Samstagabend am Himmel zusammenbraute. Mehr als 60 Läden, Restaurants und Bars hatten sich der Aktion angeschlossen, bangten jedoch angesichts des launischen Wetters am frühen Abend um ihre Gäste.

Doch ab 20 Uhr hatte Petrus ein Einsehen, trocknete die Straßen und weißen Dekorationen, die die Besucher auf ihrem Geschäftebummel leiteten. Bis 24 Uhr herrschte im Binzer Ortskern und vor allem in der Hauptstraße ein reges Treiben. Punkt Mitternacht kürte die Bijouterie Binz die Gewinnerin ihrer eigens kreierten „White Night Verlosung“. Jeder Kunde durfte sich zwischen 18 und 24 Uhr einen Rabatt mit Würfeln erspielen und an der Verlosung teilnehmen. Sigrid König Schmidt freute sich am Ende über ein exklusives Schmuckstück.

Sängerin Esthi Kiel verlieh dem Abend mit gefühlvoller Livemusik auf der Hauptstraße ein besonderes Flair und freute sich über die tolle Stimmung im Publikum. „Eine gelungene Veranstaltung und es hat sich gelohnt, trotz des Wetters aufzubauen und live Musik zu machen“ blickt sie zurück.

Auch wenn das geplante Kurplatzkonzert dem Platzregen zum Opfer fiel und viele Gäste sich erst spät auf den Weg machten, wurden die Angebote der Händler und Gastronomen gut angenommen. Die 2. Binz White Night war ein gemeinsames Projekt Binzer Gewerbetreibender und wurde von der Kurverwaltung Binz unterstützt.

Foto: Photo Zobler; abgebildet sind Stephan Zobler; Wiebke Ingwersen; Sigrid König Schmidt; Marta Zobler (v.l.)

Samstag, 25. Juni 2016

Deutsches Meeresmuseum wird 65 Jahre alt

Das „halbe“ Skelett des 1899 bei Dievenow gestrandeten Finnwals war von 1967 bis 1972 im MEERESMUSEUM Stralsund zu sehen. (Foto: Archiv Deutsches Meeresmuseum)

Deutsches Meeresmuseum wird 65 Jahre alt

Webseiten-Relaunch und Sepien-Babys zum Geburtstag


(Stralsund) Am 24. Juni 1951 wurde in Stralsund ein kleines Naturkundemuseum gegründet. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Einrichtung im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen zum überregional bedeutsamen und deutschlandweit einzigartigen Spezialmuseum. Seit 65 Jahren lockt das MEERESMUSEUM Generationen von Besuchern in die meereskundlichen Ausstellungen und Aquarien.

Für die Zukunft haben die Museumsmacher noch viele Ideen für das beliebte Haus: durch einen Teilrückbau des so genannten Stabwerkes, das die drei Ausstellungsebenen bildet, soll der Innenraum „luftiger“ werden. Zudem wünscht man sich ein kleines 360-Grad-Kino und mehr Großaquarien. Der Eingangsbereich inklusive Museumsshop soll ebenfalls umgebaut werden.

Bereits jetzt, pünktlich zum Geburtstag, präsentieren sich die Webseiten der vier Museumsstandorte im neuen Erscheinungsbild und optimiert für Nutzer von Smartphones und Tablets. „Öffnungszeiten, Preise und Anreise werden am meisten gesucht und müssen leicht gefunden werden.“, sagt Dr. Harald Benke. „Auch unseren Online-Ticketshop haben wir rechtzeitig zum bevorstehenden Ferienbeginn überarbeitet. Onlinetickets sind sehr praktisch, wenn man an Regentagen Wartezeiten an der Kasse vermeiden möchte“, ergänzt der Museumsdirektor.

Unter deutsches-meeresmuseum.de stellt sich die Stiftung Deutsches Meeresmuseum mit ihrer Geschichte und wissenschaftlichen Arbeit vor. Wer kindermeer.de besucht, findet alle Veranstaltungsangebote und Informationen der Museumspädagogik im kindgerechten, neu animierten Layout.

Zum Beginn der Urlaubssaison sind im Mittelmeerbereich des MEERESMUSEUMs Sepien eingezogen. Um die neuen Meeresbewohner zu entdecken, muss man in Becken Nr. 8a im Aquarienkeller schon genauer hinsehen, denn die kleinen Tiere sind wahre Meister der Tarnung. Am besten selbst vorbei schauen und täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr Meer erleben im MEERESMUSEUM Stralsund – ab 25. Juni auch beim Familiensommer.

Die Domains des Deutschen Meeresmuseums im Überblick:

  • deutsches-meeresmuseum.de
  • meeresmuseum.de
  • ozeaneum.de
  • natureum-darss.de
  • nautineum.de
  • kindermeer.de

Donnerstag, 23. Juni 2016

Neueröffnung der Binzer Bibliothek im Kleinbahnhof

Foto: Kurverwaltung Binz

Neue Anlaufstelle für Leseratten

Neueröffnung der Binzer Bibliothek im Kleinbahnhof

Ostseebad Binz, Juni 2016 (kv) Die Binzer Bibliothek hat seit dem vergangenen Wochenende wieder geöffnet. Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im historischen Kleinbahnhofsgebäude konnten nun die Bücherregale aufgestellt und befüllt werden. In den neuen Räumlichkeiten direkt am „Rasenden Roland“ stehen jede Menge Bücher, DVDs, CDs und PC-Spiele zum Verleih an Einheimische und Gäste bereit. In der separaten Kinderbibliothek können die kleinen Gäste in Bilderbüchern stöbern, Spiele aussuchen und ausprobieren oder sich erstmalig auch in einer gemütlichen Sitzecke vorlesen lassen. Die Bibliothek ist Teil des neuen Besucherzentrums im Kleinbahnhof, das ab sofort Touristinformation, Leseecke, Bibliothek und – direkt nebenan – den Fahrkartenschalter der Rügenschen Bäderbahn unter einem Dach vereint. Während im Bereich der Touristinformation Flyer, Broschüren, Karten und Souvenirs angeboten werden, liegen in der angeschlossenen Leseecke aktuelle Tageszeitungen und Magazine zur Lektüre bereit. Im gesamten Bereich des Besucherzentrums ist ein Hotspot für den Internetzugang über WLAN eingerichtet. Geöffnet ist täglich ab 9 Uhr, montags bis freitags bis 18 Uhr, am Wochenende und an Feiertagen bis 16 Uhr.