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Mittwoch, 18. November 2015

Kulinarische Hochburg an der Ostseeküste

Sternekoch: Oliver Pfahler und sein Team im Rugard´s Gourmet im Ostseebad Binz wurden im Guide Michelin 2016 mit dem begehrten Stern ausgezeichnet.

Die Sterne von Binz:

Kulinarische Hochburg an der Ostseeküste


Ostseebad Binz und Hamburg, November 2015 (gr) Mit dem „Rugard's Gourmet“ nahm der Gästeführer Guide Michelin aktuell ein zweites Spitzenrestaurant in Binz auf Rügen in seine Liste auf. Damit ist das Ostseebad die neue Genuss-Hochburg an der deutschen Ostseeküste. Im „Rugard's Gourmet“ kocht Oliver Pfahler, seit April 2014 Maître de Cuisine im Rugard Strandhotel. Das erste Sternerestaurant bekam das Ostseebad bereits 2009. Inzwischen kocht Ralf Haug im eigenen Restaurant, dem „Freustil“, das nun zum dritten Mal mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

„Ich bin überglücklich“, sagt Oliver Pfahler und betont, dass er viel Arbeit und Zeit in sein kulinarisches Konzept investiert hat. Zu seinen Erfolgsgeheimnissen gehöre seine emotionale Bindung zu jedem Gast: „dadurch habe ich nie den Puls der Zeit verpasst“. In seiner Küche verarbeitet Oliver Pfahler regionale und internationale Produkte, die er mit Kräutern aus dem hoteleigenen Garten zu eleganten und kreativen Gerichten verfeinert. Für Mecklenburg-Vorpommern holte Pfahler den zehnten Stern. In Schleswig-Holstein wurden insgesamt elf Restaurants mit Michelin Sternen ausgezeichnet, im südlich angrenzenden Bundesland Brandenburg nur drei.

Zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit ziehen die Tester vom Guide Michelin eine positive kulinarische Bilanz der Entwicklung in den neuen Bundesländern, insbesondere für die bei Touristen beliebten Ostseebäder und Metropolen wie Leipzig, Dresden und die Kulturstadt Weimar.
Lob gab es auch vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA). „Wir sind sehr stolz, dass wir auf Rügen nun einen weiteren solchen Betrieb haben“, sagt Ralf Schlüter, Präsidiumsmitglied im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und zuständig für den Landkreis Vorpommern Rügen. Das steigere die Attraktivität der gesamten Region, gerade in der Vor- und Nachsaison. „Binz ist eben ein touristischer Leuchtturm der Insel Rügen und des gesamten Bundeslandes und hat deutlich mehr zu bieten als Badeurlaub“, ergänzt Schlüter.

Zu den beiden Sternerestaurants bietet Binz zudem seit Jahren die größte Dichte hochwertiger Unterkünfte an der deutschen Ostseeküste: acht Vier-Sterne-Hotels (davon vier Superior) und zwei Fünf-Sterne-Hotels.

Freitag, 13. November 2015

11. Binzer Weihnachtsmarkt vom 10. bis 13. Dezember

Binzer Weihnachtsmarkt (c) Ralf Eppinger

Lichtermeer und Engelsglanz

11. Binzer Weihnachtsmarkt vom 10. bis 13. Dezember


Ostseebad Binz, November 2015 (kv) Drei mannsgroße, weiße Engelsfiguren grüßen bereits von Weitem die Besucher des Binzer Weihnachtsmarktes. Unter dem Motto „Engel, Licht & Meer“ öffnet am 10. Dezember für vier Tage der kleine aber feine Markt inmitten des Binzer Kurparks und im Haus des Gastes.

Der Kurpark, der sich in der Adventszeit mit Einbruch der Dunkelheit in ein zauberhaftes Lichtermeer verwandelt, bietet die einzigartige Kulisse für den vielleicht schönsten Weihnachtsmarkt der Insel Rügen. Vom 10. bis 13. Dezember heißt es bummeln, klönen, shoppen und kindliche Vorfreude genießen. Dazu wird in diesem Jahr sogar die Heinrich-Heine-Straße vor dem Haus des Gastes als Marktfläche genutzt, wo die Kindereisenbahn ihre Runden dreht. Zur Eröffnung am 10. Dezember um 16:30 Uhr singt der Engelschor der Binzer Kita „Lütt Matten“. Natürlich darf der Weihnachtsmann dabei nicht fehlen, der an allen Tagen auf dem Markt unterwegs ist und kleine wie große Besucher auf die Textsicherheit bei Weihnachtsliedern und –gedichten testet. Für leuchtende Kinderaugen wird in diesem Jahr der neue Streichelzoo im Kurpark sorgen. Am Wochenende sind sogar zwei Rentiere zu Besuch und dürfen gestreichelt werden. Und auch bekannte und beliebte Aktionen haben ihren Platz: das Ponyreiten und das Märchenkarussell im Kurpark, die gemütlichen Bastelrunden am Samstag- und Sonntagnachmittag von 13 bis 15 Uhr in der Weihnachtsstube im Haus des Gastes, der Weihnachtsengel Claudia, der die Kinder am Wochenende im Spielzimmer mit Kinderschminke in zauberhafte Wesen verwandelt, das Porzellanmalen in der Bibliothek sowie ein spannendes Bühnenprogramm im Saal. Zu sehen sind dort am 10. Dezember um 17 Uhr das Pfannkuchentheater, am 11. und 13. Dezember jeweils um 15:30 Uhr ein Weihnachtsfilm sowie am 12. Dezember um 16 Uhr die Puppenbühne „Kleines Theater“ mit einer Aufführung von „Schneeweißchen und Rosenrot“. Auf der Bühne im Kurpark führt Hans-Peter Spychala durch das Programm, das sowohl Swing und Schlager, als auch klassische und moderne Weihnachtslieder zu bieten hat. Unter anderem wird am Eröffnungstag Stargast Edward Simoni, der Magier der Panflöte, erwartet, am Sonntagnachmittag steht das Pasternack-Swing-Trio auf der Bühne.

Besonders besinnlich wird es traditionell am Samstagnachmittag, wenn sich Einheimische und Gäste um 16:45 Uhr am Brunnen im Kurpark zur Wunderkerzen-Wunschminute treffen. Bereits ab 16 Uhr startet die Aktion „Binz im Kerzenschein“, bei der hunderte Teelichter für einige Stunden zusätzlich den Park erhellen. Für die Suche nach den letzten Weihnachtsgeschenken bietet sich ein Bummel entlang der Stände im Kurpark und im Haus des Gastes an. Regionale Händler und Gastronomen präsentieren Kunsthandwerk, Geschenkideen und kulinarische Köstlichkeiten. Zum Aufwärmen und Klönen ist ein Besuch im Engelscafé zu empfehlen. Im Foyer im Haus des Gastes wird dazu das Kolonialstübchen Kaffee, Kuchen, Glühwein und anderes mehr anbieten.

Der Markt hat am 10. Dezember von 16:30 bis 20 Uhr geöffnet, am 11. und 12. Dezember jeweils von 13 bis 20 Uhr und am 13. Dezember von 13 bis 19 Uhr. Das ausführliche Weihnachtsmarkt-Programm ist auf www.binzer-weihnachtsmarkt.de nachzulesen.

Dienstag, 10. November 2015

Naturerbe Zentrum Rügen wegen Revision geschlossen

Naturerbe Zentrum Rügen wegen Revision geschlossen


(Ostseebad Binz / OT Prora) Aufgrund von Revisionsarbeiten bleibt das Naturerbe Zentrum Rügen mit seinem barrierefreien Baumwipfelpfad und der Erlebnisausstellung vom 16. bis einschließlich 29. November geschlossen. Ab 30. November hat das Zentrum wieder wie gewohnt täglich von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.nezr.de.

Samstag, 7. November 2015

Onleihe Mecklenburg-Vorpommern ist gestartet - das MIZ ist dabei

Onleihe Mecklenburg-Vorpommern ist gestartet - das MIZ ist dabei


Am 4. November 2015 ist die Onleihe Mecklenburg-Vorpommern offiziell an den Start gegangen.

Auch Bibliotheksbesucher des Medien- und Informationszentrums Bergen auf Rügen können nun die derzeit 45.000 eMedien der Onleihe MV nutzen.


Gut die Hälfte der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns können Medien bei Bibliotheken jetzt online ausleihen.

Am Mittwoch startete der Landesverband der Bibliotheken den Onleihe-Verbund des Landes.

Damit können Bibliotheksnutzer von 31 Bibliotheken derzeit 45.000 digital verfügbare Medien wie elektronische Bücher, Hörspiele oder Videos nutzen.

Voraussetzungen sind eine einmalige Anmeldung bei einer der Bibliotheken sowie ein Internetzugang.

Onleihe im MIZ


Auch das Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen ist diesem Landesverband beigetreten.

Bisher wurden im MIZ eMedien über die Onleihe des kleineren Nordverbundes angeboten.

Nun haben alle Bibliotheksbesucher, die schon in der Vergangenheit die Onleihe des MIZs nutzten automatisch einen Zugriff auf die Medien der Onleihe Mecklenburg-Vorpommern.

Das MIZ freut sich auf viele, neue und neugierige Besucher, die die Onleihe mal für sich ausprobieren wollen.

„Wer gern Bücher und Zeitschriften liest, liest auch gern mal in einem eBook oder eMagazin, digitale Medien und Printmedien gehören heute zusammen und schließen sich nicht gegenseitig aus“, so die Leiterin des MIZs Juliane Steinberg.

Onleihe-Aktionswoche


In der Woche vom 9. bis 13. November 2015 findet im MIZ eine Onleihe-Aktionswoche statt. Interessierte können zu den Öffnungszeiten mit Fragen und Lesegeräten vorbeikommen und sich beraten lassen. Zusätzlich sind jeden Tag zwei Gutscheine für ein Jahr Onleihe-Nutzung zu gewinnen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten www.onleihe-mecklenburg-vorpommern.de und www.miz-bergen-auf-ruegen.de.

Freitag, 6. November 2015

MeerDeutsch für dänische Schüler

Dr. Carl Kinze (2.v.l.) beobachtet das Sezieren eines Kalmars durch Eva Klooth (r.) im MEERESMUSEUM Stralsund. (Foto: © Deutsches Meeresmuseum)

MeerDeutsch für dänische Schüler


(Stralsund) Vom 2. bis zum 6. November besuchten 11 Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Lehrern einer Schule aus Smørum (Dänemark) das MEERESMUSEUM und das OZEANEUM. Sie wollen „durch das Meer“ die deutsche Sprache anwenden und besser erlernen. „Deutsch lernen einmal anders“ lautet die Devise bereits zum zweiten Mal. Inhaltlich interessant und ohne grammatische Hürden soll das Sach- und Fachprojekt über das Meer in deutscher Sprache bei den Schülern den Spaß am Deutschlernen erwecken. So könnte man kurz das Projekt MeerDeutsch beschreiben. Initiiert wurde das Projekt vom Lehrer Dr. Carl Kinze, der nicht nur ein engagierter Deutsch- und Biologielehrer, sondern auch ein international renommierter Walforscher ist und seinen Schülern besonders gern dieses Thema vermittelt. Neben dem Besuch der Museen und der Hansestadt ist auch eine Exkursion zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf Rügen Teil des Programms, das vom Goethe-Institut in Kopenhagen gefördert wird.

Nach Englisch ist Deutsch die wichtigste Fremdsprache in Dänemark, wird aber leider auch wegen der umfangreichen Grammatik eher als schwierige Sprache aufgefasst. Andererseits gibt es zwischen dem Dänischen und Deutschen sehr viele Gemeinsamkeiten (z. B. Bildsprache, Metaphern), aber auch viele Fachausdrücke sind entweder identisch oder direkt verständlich. Gerade deshalb ist der Zugang zur deutschen Sprache über die Biologie weit offen.

Der sach- und fachbezogene Unterricht oder CLIL (Content Langue Integrated Learning) als Methode des Spracherlernens erfreut sich weltweiter Anerkennung. CLIL ist nicht „schieres Pauken von Fachvokabeln“ sondern ein „vernetztes“, integratives Lehren und Lernen rund um ein Fach, in diesem Falle Meeresbiologie, auf Deutsch. So ein Projekt gab es bisher nicht – die Premiere fand 2014 in Stralsund statt – und soll zu einem „Dauerrenner“ sowohl für Stralsund, das Deutsche Meeresmuseen und dänische Schulen ausgebaut werden.

Nach ihrer Anreise am Montag besuchten die Schüler jeweils für ganze Tage das MEERESMUSEUM und das OZEANEUM. Sie nahmen dort an Programmangeboten der Museumspädagogik teil und erfuhren unter Leitung von Eva Klooth, Albert Beyer und Nadine Pankow Neues über die Lebensräume der Tiefsee und der Ostsee. „Die Schüler haben die spannenden Vorträge mit großem Interesse verfolgt“, sagt Lehrer Kinze. Zunächst noch zaghaft nutzten sie bereits am zweiten Tag aktiv ihre Sprachkenntnisse, um nachzufragen oder eigene Erfahrungen beizutragen.

Zuhause in Smørum werden die Schüler in etwa drei Wochen die Ergebnisse ihrer Reise und die eigenen Projektrecherchen in einem kleinen „Minisymposium“ auf Deutsch in ihrer Schule vorstellen. Der von den Schülern erfahrene Mehrwert deutscher Sprachkenntnisse soll sie zum Weiterlernen anspornen.