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Dienstag, 22. Dezember 2015

Erneut Top-Bewertung für die Binzer Touristinformation

Foto: Mirko Boy

Erneut Top-Bewertung für die Binzer Touristinformation

Ausgezeichneter Service im Binzer Haus des Gastes


Ostseebad Binz, Dezember 2015 (kv) Prüfung mit Bravour bestanden! Ende vergangener Woche erhielt die Touristinformation im Binzer Haus des Gastes für weitere drei Jahre die Lizenz zum Tragen der i-Marke, dem weißen „i“ auf rotem Grund.
Im November waren Tester des Deutschen Tourismusverbandes (DTV) im Ostseebad Binz unterwegs, um einen umfassenden Qualitätscheck der Touristinformation vorzunehmen. 15 Mindestkriterien zu den Grundvoraussetzungen standen auf der Checkliste, wie Infrastruktur, Qualifizierung des Personals und Verfügbarkeit kostenloser, touristischer Grundinformationen über die Region. Ergänzt wurden sie um 40 weitere Prüfkriterien. Eine besonders gute Leistung wurde den Mitarbeiterinnen der Touristinformation im Bereich „Service und Beratung am Counter“ attestiert.

Das Haus des Gastes in der Heinrich-Heine-Straße ist seit der Eröffnung im September 2000 für viele Gäste eine der ersten Anlaufstellen zu Beginn und während ihres Aufenthaltes im Ostseebad Binz. Den Besuchern stehen insgesamt sieben Mitarbeiter im Bereich Touristinformation mit Rat und Tat zur Seite. In der Hauptsaison betreuen sie zusätzlich zwei Außenstellen, am Kleinbahnhof und auf dem Seebrückenvorplatz. Insgesamt 365 Tage ist die Information im Haus des Gastes für Gäste und Einheimische geöffnet. Franka Varchmin, die Leiterin der Touristinformation und ihr Team freuen sich über die erneut sehr gute Zertifizierung: „Mit dieser Auszeichnung bekommen wir eine tolle Bestätigung für unsere Arbeit. Wir sind alle gerne für unsere Gäste da, um sie in der schönsten Zeit des Jahres zu unterstützen.

Im Jahr 2018 steht dann eine erneute, umfangreiche Überprüfung durch den DTV an. Wir werden bis dahin daran arbeiten, unsere Kompetenz weiter auszubauen und so noch mehr Kundenzufriedenheit zu erreichen“.

Sonntag, 20. Dezember 2015

MEERESMUSEUM und OZEANEUM zwischen den Jahren geöffnet

Der Heringsschwarm im OZEANEUM Stralsund schimmert silbrig in dem 68.000 Liter fassenden Rundbecken. (Foto: © Uli Kunz / OZEANEUM Stralsund)

MEERESMUSEUM und OZEANEUM zwischen den Jahren geöffnet

Mit Taschenlampe oder Gutschein ins Deutsche Meeresmuseum


(Stralsund) Die letzten Taschenlampenführungen sind kaum vorbei, schon startet die Voranmeldung für 2016 für diese beliebten Abendveranstaltungen. Am 8. Januar wird im MEERESMUSEUM um 18:00 Uhr die Frage „Wer taucht am tiefsten?“ beantwortet. Während der Winterferien am 3. Februar kann man um 18:00 Uhr und um 19:00 Uhr erfahren „Wie ein Museumstier entsteht“. Beide Termine eignen sich für Erwachsene und Kinder ab acht Jahre. „Heiß her“ geht es am 14. Februar um 18:00 Uhr im MEERESMUSEUM. Am Valentinstag wird für Besucher ab 16 Jahre das Geheimnis gelüftet, was „Verliebt, verlobt, verheiratet … ?“ bei den Meeresbewohnern bedeutet.

Für alle Taschenlampenführungen ist aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl eine Voranmeldung unter Tel. 03831 2650-350 notwendig. Teilnahmekarten für „NACHTs im Museum“ sind auch als Gutscheine erhältlich und ideal als Weihnachtsgeschenk. Zudem können Gutscheine für den regulären Besuch von MEERESMUSEUM und OZEANEUM als last-minute-Weihnachtspräsente bis einschließlich 23.12. an den Kassen erworben werden. Wer „12 Monate Meer“ erleben oder verschenken möchte, der ist mit einer Jahreskarte des Deutschen Meeresmuseums gut beraten, die es für Erwachsene, Ermäßigte und Kinder gibt. Eine Jahreskarte lohnt sich bereits ab dem dritten Museumsbesuch.

Auch zwischen Weihnachten und Neujahr sind die Ausstellungen und Aquarien im OZEANEUM und MEERESMUSEUM ein faszinierendes Ziel. Schaufütterungen und die „Expedition Tiefsee“ mit gratis Rundgangflyer sind kostenfreie Zusatzangebote für alle Besucher mit gültigem Museumsticket. Die Öffnungs- und Fütterungszeiten sowie weitere Infos findet man unter deutsches-meeresmuseum.de.

Montag, 14. Dezember 2015

Küstenschutz auf Hiddensee wichtig für den Schutz sowie die Entwicklung der Insel



..und es sprudelt..
Posted by Gerald Schneider on Montag, 14. Dezember 2015
  Quelle Video: Hiddensee Magazin / Gerald Schneider

 

Küstenschutz auf Hiddensee wichtig für den Schutz sowie die Entwicklung der Insel

Derzeit finden auf Hiddensee Sandaufspülmaßnahmen im Rahmen des Küstenschutzes statt.


„Die Ostsee nagt an Hiddensee, die Strände werden immer schmaler und Schutzdünen liegen teilweise schon frei. Daher wollen wir mit dieser Maßnahme den weiteren Sedimentabbau an der Küste verhindern, um die Ortschaften Kloster und Vitte besser zu schützen. Nur so kann sich auch der nachhaltige Tourismus, wofür Hiddensee überregional bekannt ist, auch weiterhin so positiv entwickeln“, erklärte Umweltminister Dr. Till Backhaus heute.

So werden zwischen Kloster und Vitte an rund 3,5 km Länge derzeit Aufspülungen unternommen. Es ist mittlerweile die 5. Aufspülung seit 1962. Insgesamt sollen ca. 300.000 m³ Sand auf den Strandbereich gebracht werden. Dazu werden Sedimente aus der Lagerstätte Darßer Ort genutzt, per Schiff nach Hiddensee verbracht und dort per Spülleitung durch einen Siebkorb aufgebracht. Die Kosten belaufen sich auf ca. 3,8 Mio. Euro. Zur Sicherheit des Verfahrens wird auf die Presseinformation 207/15 des Innenministeriums verwiesen.

Die Spüldauer wird ca. 3 Wochen betragen sofern es nicht zu wetterbedingten Unterbrechungen kommt. Außerdem ist diese Aufspülung auch im Kontext der Maßnahme des Wasser- und Schifffahrtsamt des Bundes (Fahrrinnenbaggerung, Nordansteuerung Stralsund) zu sehen. Dort wurde Sand auf die Schorre (Vorstrandbereich) vor Vitte/Kloster verbracht. Insgesamt wurden ca. 350.000 m³ mittels „Rainbow-Verfahren" aufgebracht.

Seit 1990 wurden rund 80 Aufspülmaßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Dabei wurden rund 15,8 Mio. m³ Material auf insgesamt 135 km Länge in Düne, Strand und Schorre eingebaut. „Küsten sind historisch gesehen beliebte Siedlungsräume und dadurch oft Wirtschaftszentren. Die wirtschaftliche Entwicklung Mecklenburg-Vorpommerns wäre ohne einen funktionierenden Küsten- und Hochwasserschutz nicht möglich. Daher hat der Schutz der Menschen und dann auch ihrer Güter höchste Priorität“, unterstrich der Minister.

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Von Weihnachsverstehern und Winterzauber

Carsten Höfer (Foto: Agentur)

Franziska Troegner  (Foto: Agentur)

Michael Trischan „Schwampf – Geschichten zum Lachen“.  (Foto: Agentur)

Von Weihnachsverstehern und Winterzauber

Beste Unterhaltung im Haus des Gastes rund um die Weihnachtsfeiertage


Ostseebad Binz. Rund um die Weihnachtsfeiertage sind im Binzer Haus des Gastes hochkarätige Künstler zu Gast. Gentlemenkabarettist Carsten Höfer gibt sich am 23.12. als „WeihnachtsVersteher“ für alle, die entweder Weihnachten lieben oder lieber nicht. Ihm folgt am 28.12. Franziska Troegner mit einer amüsanten Konzertlesung nach dem Motto „Hast du eben was gesagt, Schatz? – Nein, das war gestern.“ Franziska Trögner hat es vom deutschen Fernsehen bis nach Hollywood geschafft, wo sie schon an der Seite von Jonny Depp in „Charlie und die Schokoladenfabrik“ spielte. In Binz steht sie endlich wieder auf der Bühne und präsentiert unter dem Titel „In der Ehe erlebt keine Frau, was sie erwartet und kein Mann erwartet, was er erlebt.“ Erfahrungen aus erster und zweiter Hand, unter anderem von Kurt Tucholsky und Georg Kreisler. Die Polit-Kabarettisten der Leipziger Pfeffermühle sind am 29.12. mit ihrem neuen Programm „Drei Engel für Deutschland Teil 2 – Schröpfungsgeschichte“ zu Gast. Der Abend verspricht eine kabarettistische Achterbahnfahrt durch das hysterische Deutschland mit seinen Bekloppten, Krisengewinnlern und tiefenentspannten Politikern. Einen Tag später, am 30. Dezember, bietet TV-Serien-Star Michael Trischan „Schwampf – Geschichten zum Lachen“. Begleitet wird er am Piano von seinem Sohn Attila. Michael Trischan ist insbesondere in seiner Rolle als Pfleger in der Serie „In aller Freundschaft“ einem breiten Publikum bekannt. Auf dem Kurplatz erwartet die Gäste vom 27. Dezember bis 2. Januar der Binzer Winterzauber mit Kulinarischem und Unterhaltung. Mit Ausnahme des 31.12 und 1.1. gibt es jeden Abend ab 19 Uhr Livemusik zum Tanz unter freiem Himmel.

Die Silvesternacht beginnt in Binz traditionell mit dem großen Höhenfeuerwerk um 18 Uhr über der Seebrücke. Ab 19 Uhr sorgt dann DJ Hannes Hoch aus Berlin für gute Musik zum Tanzen und Feiern auf dem Kurplatz.

Info & Kartenvorverkauf: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148148, Fax. 038393 148145.

Mittwoch, 2. Dezember 2015

Baaber Adventszauber am 12.Dezember 2015

 

Baaber Adventszauber am 12.Dezember 2015

Programm:

  • Bunter Markt mit viel Selbstgemachtem
  • Glühwein & Herzhaftes vom Grill (FFW Baabe)
  • Süßes & Punsch (Frauen BW Baabe)
  • Kuchenbasar (Heidehummeln Baabe)
  • Eulensteine bemalen (solange der Vorrat reicht)
  • Rolf Heinrich singt Weihnachtslieder
  • Der magische Musik-Weihnachtskalender für Kinder (Singen – Raten – Gewinnen)
  • Kinderschminken im Foyer
  • Der Weihnachtsmann kommt
  • Fotoshooting mit dem Weihnachtsmann
  • Lesung „Fietje – die Abenteuer einer Mönchguter Trachtenfledermaus

Veranstaltet von der Kurverwaltung Ostseebad Baabe im Haus des Gastes am Samstag 12.12.2015

Mittwoch, 18. November 2015

Kulinarische Hochburg an der Ostseeküste

Sternekoch: Oliver Pfahler und sein Team im Rugard´s Gourmet im Ostseebad Binz wurden im Guide Michelin 2016 mit dem begehrten Stern ausgezeichnet.

Die Sterne von Binz:

Kulinarische Hochburg an der Ostseeküste


Ostseebad Binz und Hamburg, November 2015 (gr) Mit dem „Rugard's Gourmet“ nahm der Gästeführer Guide Michelin aktuell ein zweites Spitzenrestaurant in Binz auf Rügen in seine Liste auf. Damit ist das Ostseebad die neue Genuss-Hochburg an der deutschen Ostseeküste. Im „Rugard's Gourmet“ kocht Oliver Pfahler, seit April 2014 Maître de Cuisine im Rugard Strandhotel. Das erste Sternerestaurant bekam das Ostseebad bereits 2009. Inzwischen kocht Ralf Haug im eigenen Restaurant, dem „Freustil“, das nun zum dritten Mal mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

„Ich bin überglücklich“, sagt Oliver Pfahler und betont, dass er viel Arbeit und Zeit in sein kulinarisches Konzept investiert hat. Zu seinen Erfolgsgeheimnissen gehöre seine emotionale Bindung zu jedem Gast: „dadurch habe ich nie den Puls der Zeit verpasst“. In seiner Küche verarbeitet Oliver Pfahler regionale und internationale Produkte, die er mit Kräutern aus dem hoteleigenen Garten zu eleganten und kreativen Gerichten verfeinert. Für Mecklenburg-Vorpommern holte Pfahler den zehnten Stern. In Schleswig-Holstein wurden insgesamt elf Restaurants mit Michelin Sternen ausgezeichnet, im südlich angrenzenden Bundesland Brandenburg nur drei.

Zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit ziehen die Tester vom Guide Michelin eine positive kulinarische Bilanz der Entwicklung in den neuen Bundesländern, insbesondere für die bei Touristen beliebten Ostseebäder und Metropolen wie Leipzig, Dresden und die Kulturstadt Weimar.
Lob gab es auch vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA). „Wir sind sehr stolz, dass wir auf Rügen nun einen weiteren solchen Betrieb haben“, sagt Ralf Schlüter, Präsidiumsmitglied im Landesverband Mecklenburg-Vorpommern und zuständig für den Landkreis Vorpommern Rügen. Das steigere die Attraktivität der gesamten Region, gerade in der Vor- und Nachsaison. „Binz ist eben ein touristischer Leuchtturm der Insel Rügen und des gesamten Bundeslandes und hat deutlich mehr zu bieten als Badeurlaub“, ergänzt Schlüter.

Zu den beiden Sternerestaurants bietet Binz zudem seit Jahren die größte Dichte hochwertiger Unterkünfte an der deutschen Ostseeküste: acht Vier-Sterne-Hotels (davon vier Superior) und zwei Fünf-Sterne-Hotels.

Freitag, 13. November 2015

11. Binzer Weihnachtsmarkt vom 10. bis 13. Dezember

Binzer Weihnachtsmarkt (c) Ralf Eppinger

Lichtermeer und Engelsglanz

11. Binzer Weihnachtsmarkt vom 10. bis 13. Dezember


Ostseebad Binz, November 2015 (kv) Drei mannsgroße, weiße Engelsfiguren grüßen bereits von Weitem die Besucher des Binzer Weihnachtsmarktes. Unter dem Motto „Engel, Licht & Meer“ öffnet am 10. Dezember für vier Tage der kleine aber feine Markt inmitten des Binzer Kurparks und im Haus des Gastes.

Der Kurpark, der sich in der Adventszeit mit Einbruch der Dunkelheit in ein zauberhaftes Lichtermeer verwandelt, bietet die einzigartige Kulisse für den vielleicht schönsten Weihnachtsmarkt der Insel Rügen. Vom 10. bis 13. Dezember heißt es bummeln, klönen, shoppen und kindliche Vorfreude genießen. Dazu wird in diesem Jahr sogar die Heinrich-Heine-Straße vor dem Haus des Gastes als Marktfläche genutzt, wo die Kindereisenbahn ihre Runden dreht. Zur Eröffnung am 10. Dezember um 16:30 Uhr singt der Engelschor der Binzer Kita „Lütt Matten“. Natürlich darf der Weihnachtsmann dabei nicht fehlen, der an allen Tagen auf dem Markt unterwegs ist und kleine wie große Besucher auf die Textsicherheit bei Weihnachtsliedern und –gedichten testet. Für leuchtende Kinderaugen wird in diesem Jahr der neue Streichelzoo im Kurpark sorgen. Am Wochenende sind sogar zwei Rentiere zu Besuch und dürfen gestreichelt werden. Und auch bekannte und beliebte Aktionen haben ihren Platz: das Ponyreiten und das Märchenkarussell im Kurpark, die gemütlichen Bastelrunden am Samstag- und Sonntagnachmittag von 13 bis 15 Uhr in der Weihnachtsstube im Haus des Gastes, der Weihnachtsengel Claudia, der die Kinder am Wochenende im Spielzimmer mit Kinderschminke in zauberhafte Wesen verwandelt, das Porzellanmalen in der Bibliothek sowie ein spannendes Bühnenprogramm im Saal. Zu sehen sind dort am 10. Dezember um 17 Uhr das Pfannkuchentheater, am 11. und 13. Dezember jeweils um 15:30 Uhr ein Weihnachtsfilm sowie am 12. Dezember um 16 Uhr die Puppenbühne „Kleines Theater“ mit einer Aufführung von „Schneeweißchen und Rosenrot“. Auf der Bühne im Kurpark führt Hans-Peter Spychala durch das Programm, das sowohl Swing und Schlager, als auch klassische und moderne Weihnachtslieder zu bieten hat. Unter anderem wird am Eröffnungstag Stargast Edward Simoni, der Magier der Panflöte, erwartet, am Sonntagnachmittag steht das Pasternack-Swing-Trio auf der Bühne.

Besonders besinnlich wird es traditionell am Samstagnachmittag, wenn sich Einheimische und Gäste um 16:45 Uhr am Brunnen im Kurpark zur Wunderkerzen-Wunschminute treffen. Bereits ab 16 Uhr startet die Aktion „Binz im Kerzenschein“, bei der hunderte Teelichter für einige Stunden zusätzlich den Park erhellen. Für die Suche nach den letzten Weihnachtsgeschenken bietet sich ein Bummel entlang der Stände im Kurpark und im Haus des Gastes an. Regionale Händler und Gastronomen präsentieren Kunsthandwerk, Geschenkideen und kulinarische Köstlichkeiten. Zum Aufwärmen und Klönen ist ein Besuch im Engelscafé zu empfehlen. Im Foyer im Haus des Gastes wird dazu das Kolonialstübchen Kaffee, Kuchen, Glühwein und anderes mehr anbieten.

Der Markt hat am 10. Dezember von 16:30 bis 20 Uhr geöffnet, am 11. und 12. Dezember jeweils von 13 bis 20 Uhr und am 13. Dezember von 13 bis 19 Uhr. Das ausführliche Weihnachtsmarkt-Programm ist auf www.binzer-weihnachtsmarkt.de nachzulesen.

Dienstag, 10. November 2015

Naturerbe Zentrum Rügen wegen Revision geschlossen

Naturerbe Zentrum Rügen wegen Revision geschlossen


(Ostseebad Binz / OT Prora) Aufgrund von Revisionsarbeiten bleibt das Naturerbe Zentrum Rügen mit seinem barrierefreien Baumwipfelpfad und der Erlebnisausstellung vom 16. bis einschließlich 29. November geschlossen. Ab 30. November hat das Zentrum wieder wie gewohnt täglich von 9.30 bis 16.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen unter www.nezr.de.

Samstag, 7. November 2015

Onleihe Mecklenburg-Vorpommern ist gestartet - das MIZ ist dabei

Onleihe Mecklenburg-Vorpommern ist gestartet - das MIZ ist dabei


Am 4. November 2015 ist die Onleihe Mecklenburg-Vorpommern offiziell an den Start gegangen.

Auch Bibliotheksbesucher des Medien- und Informationszentrums Bergen auf Rügen können nun die derzeit 45.000 eMedien der Onleihe MV nutzen.


Gut die Hälfte der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns können Medien bei Bibliotheken jetzt online ausleihen.

Am Mittwoch startete der Landesverband der Bibliotheken den Onleihe-Verbund des Landes.

Damit können Bibliotheksnutzer von 31 Bibliotheken derzeit 45.000 digital verfügbare Medien wie elektronische Bücher, Hörspiele oder Videos nutzen.

Voraussetzungen sind eine einmalige Anmeldung bei einer der Bibliotheken sowie ein Internetzugang.

Onleihe im MIZ


Auch das Medien- und Informationszentrum Bergen auf Rügen ist diesem Landesverband beigetreten.

Bisher wurden im MIZ eMedien über die Onleihe des kleineren Nordverbundes angeboten.

Nun haben alle Bibliotheksbesucher, die schon in der Vergangenheit die Onleihe des MIZs nutzten automatisch einen Zugriff auf die Medien der Onleihe Mecklenburg-Vorpommern.

Das MIZ freut sich auf viele, neue und neugierige Besucher, die die Onleihe mal für sich ausprobieren wollen.

„Wer gern Bücher und Zeitschriften liest, liest auch gern mal in einem eBook oder eMagazin, digitale Medien und Printmedien gehören heute zusammen und schließen sich nicht gegenseitig aus“, so die Leiterin des MIZs Juliane Steinberg.

Onleihe-Aktionswoche


In der Woche vom 9. bis 13. November 2015 findet im MIZ eine Onleihe-Aktionswoche statt. Interessierte können zu den Öffnungszeiten mit Fragen und Lesegeräten vorbeikommen und sich beraten lassen. Zusätzlich sind jeden Tag zwei Gutscheine für ein Jahr Onleihe-Nutzung zu gewinnen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten www.onleihe-mecklenburg-vorpommern.de und www.miz-bergen-auf-ruegen.de.

Freitag, 6. November 2015

MeerDeutsch für dänische Schüler

Dr. Carl Kinze (2.v.l.) beobachtet das Sezieren eines Kalmars durch Eva Klooth (r.) im MEERESMUSEUM Stralsund. (Foto: © Deutsches Meeresmuseum)

MeerDeutsch für dänische Schüler


(Stralsund) Vom 2. bis zum 6. November besuchten 11 Schülerinnen und Schüler mit ihren beiden Lehrern einer Schule aus Smørum (Dänemark) das MEERESMUSEUM und das OZEANEUM. Sie wollen „durch das Meer“ die deutsche Sprache anwenden und besser erlernen. „Deutsch lernen einmal anders“ lautet die Devise bereits zum zweiten Mal. Inhaltlich interessant und ohne grammatische Hürden soll das Sach- und Fachprojekt über das Meer in deutscher Sprache bei den Schülern den Spaß am Deutschlernen erwecken. So könnte man kurz das Projekt MeerDeutsch beschreiben. Initiiert wurde das Projekt vom Lehrer Dr. Carl Kinze, der nicht nur ein engagierter Deutsch- und Biologielehrer, sondern auch ein international renommierter Walforscher ist und seinen Schülern besonders gern dieses Thema vermittelt. Neben dem Besuch der Museen und der Hansestadt ist auch eine Exkursion zum Nationalpark-Zentrum Königsstuhl auf Rügen Teil des Programms, das vom Goethe-Institut in Kopenhagen gefördert wird.

Nach Englisch ist Deutsch die wichtigste Fremdsprache in Dänemark, wird aber leider auch wegen der umfangreichen Grammatik eher als schwierige Sprache aufgefasst. Andererseits gibt es zwischen dem Dänischen und Deutschen sehr viele Gemeinsamkeiten (z. B. Bildsprache, Metaphern), aber auch viele Fachausdrücke sind entweder identisch oder direkt verständlich. Gerade deshalb ist der Zugang zur deutschen Sprache über die Biologie weit offen.

Der sach- und fachbezogene Unterricht oder CLIL (Content Langue Integrated Learning) als Methode des Spracherlernens erfreut sich weltweiter Anerkennung. CLIL ist nicht „schieres Pauken von Fachvokabeln“ sondern ein „vernetztes“, integratives Lehren und Lernen rund um ein Fach, in diesem Falle Meeresbiologie, auf Deutsch. So ein Projekt gab es bisher nicht – die Premiere fand 2014 in Stralsund statt – und soll zu einem „Dauerrenner“ sowohl für Stralsund, das Deutsche Meeresmuseen und dänische Schulen ausgebaut werden.

Nach ihrer Anreise am Montag besuchten die Schüler jeweils für ganze Tage das MEERESMUSEUM und das OZEANEUM. Sie nahmen dort an Programmangeboten der Museumspädagogik teil und erfuhren unter Leitung von Eva Klooth, Albert Beyer und Nadine Pankow Neues über die Lebensräume der Tiefsee und der Ostsee. „Die Schüler haben die spannenden Vorträge mit großem Interesse verfolgt“, sagt Lehrer Kinze. Zunächst noch zaghaft nutzten sie bereits am zweiten Tag aktiv ihre Sprachkenntnisse, um nachzufragen oder eigene Erfahrungen beizutragen.

Zuhause in Smørum werden die Schüler in etwa drei Wochen die Ergebnisse ihrer Reise und die eigenen Projektrecherchen in einem kleinen „Minisymposium“ auf Deutsch in ihrer Schule vorstellen. Der von den Schülern erfahrene Mehrwert deutscher Sprachkenntnisse soll sie zum Weiterlernen anspornen.

Freitag, 23. Oktober 2015

Tiefseeforscher berichtet im MEERESMUSEUM Stralsund

Das 2014 in Dienst gestellte deutsche Tiefseeforschungsschiff SONNE erkundet auf seiner ersten Expedition „Vema-TRANSIT“, die vom GEOMAR (Kiel) und dem Zoologischen Museum Hamburg durchgeführt wurde, geologische Formationen sowie das Leben am Grunde des Nordatlantik und stößt dabei in Tiefen bis zu 8.350 m vor. (Foto: © Dr. Torben Riehl, CeNak, Universität Hamburg)

Dem Blauen Planeten auf den Grund gegangen

Tiefseeforscher berichtet im MEERESMUSEUM Stralsund


(Stralsund, 22.10.15) Der Hamburger Meeresbiologe Dr. Torben Riehl bereist auf Forschungsschiffen die Weltmeere, um den Geheimnissen der Ozeane auf den Grund zu gehen. Auf wochenlangen Seereisen erforscht er die Tiere, die selbst die größten Tiefen bewohnen. Aus erster Hand berichtet der Tiefseeforscher von der Entdeckung unbekannter Arten und von dem ungeheuren technischen Aufwand, den es bedeutet, die Tiefsee zu erkunden. Er erklärt auf spannende Weise, wie man auf riesigen Forschungsschiffen winzige Tiere entdeckt, die niemand zuvor gesehen hat, wofür naturwissenschaftliche Sammlungen gut sind und warum noch immer sehr wenig über die Tiefsee bekannt ist.

In seinem Vortrag erläutert er die wissenschaftlichen Hintergründe seiner Arbeit und zeigt beeindruckende Aufnahmen vom Einsatz technischer Großgeräte, vom Meeresboden in über 5.000 Meter Tiefe sowie von seltsamen Kreaturen, die man selten zu Gesicht bekommt. Sein Bericht stammt u. a. von der ersten Expedition des neuen Forschungsschiffes SONNE und zeigt einen Einblick in das Leben dort an Bord. Der Eintritt zum Vortrag am 29. Oktober um 19:00 Uhr beträgt drei Euro pro Person. Eintritt frei heißt es für Mitglieder des Fördervereins Deutsches Meeresmuseum e. V. Alle Interessierten sind herzlich im MEERESMUSEUM willkommen.

Freitag, 16. Oktober 2015

50 Jahre Schildkröten-Zeitreise im MEERESMUSEUM Stralsund

Vor 50 Jahren verirrte sich eine Lederschildkröte in die Nähe von Stralsund – ihre originalgetreue Nachbildung ist im MEERESMUSEUM zu sehen. (Foto: © Deutsches Meeresmuseum / Johannes-Maria Schlorke)

50 Jahre Schildkröten-Zeitreise im MEERESMUSEUM Stralsund

Aktionstag mit Figurentheater, Tauchshow und Geburtstagstorte




(Stralsund, 16.10.15) Am 20. Oktober jährt sich zum 50. Mal der Tag, als zwei Fischern 1965 in der Nähe von Stralsund eine Lederschildkröte ins Netz ging. Dieses Ereignis hat die thematische Ausrichtung des MEERESMUSEUMs geprägt – das originalgetreue Modell der verirrten Schildkröte ist noch heute in der meereskundlichen Dauerausstellung zu sehen.



Daher geht es am 20. Oktober auf Zeitreise im MEERESMUSEUM mit einem vielfältigen Aktionsprogramm. Von 11:00 bis 14:00 Uhr gibt es Mitmach- und Infostände am Schildkrötenaquarium. Um 11:00 Uhr tauchen zwei Forschungstaucher ab zu den Schildkröten in deren 350.000 Liter fassendes Zuhause. Der Erlebnisführung „Mit Panzer und Flossen“ kann man sich um 12:00 Uhr anschließen.



Um 13:00 Uhr können alle Interessierten die kommentierte Schildkrötenfütterung beobachten, wenn es heißt „Der Geburtstagstisch ist gedeckt“, wozu auch eine zünftige Geburtstagstorte gehört. Die älteste der fünf Meeresschildkröten, eine weibliche Unechte Karettschildkröte, lebt bereits seit 30 Jahren im MEERESMUSEUM und hat mittlerweile auch 50 Jahre „auf dem Panzer“.



Höhepunkt für die jüngsten Besucher ist um 14:00 Uhr das Schnuppe Figurentheater „Die Schildkröte hat Geburtstag“ – der Eintritt mit gültigem Museumsticket ist frei. Gruppenanmeldungen für das Theaterstück sind unter museumspaedagogik@meeresmuseum.de möglich. Weitere Infos, Preise und Termine findet man unter meeresmuseum.de.

Freitag, 9. Oktober 2015

6. RügenChallenge und Radfahren mit Prominenten

 6. RügenChallenge und Tour d' Allée auf Rügen

Archivfoto: Tour d’Allée in Sellin - (c) Ralf Eppinger

"Tour d’Allée" 2015


Am 17. Oktober 2015 ist das Ostseebad Sellin auf Rügen wieder Zielort der „Tour d’Allée“ – die unter dem Motto „Radfahren mit Prominenten“ steht und aus drei Touren besteht:
  • Die „Brückenfahrt“ führt über die Stralsunder Rügenbrücke nach Sellin (50 km).
  • Die „ME-LE Tour“ startet am Kap Arkona (60 km).
  • Die „Familientour“ führt von Sellin nach Göhren und zurück über insgesamt 20 Kilometer.

"6. RügenChallenge" 2015


Die "6. RügenChallenge" 2015 findet am 18. Oktober 2015 in Sellin auf der Insel Rügen statt. Es gibt zwei Strecken mit einer Länge von 54 km und 107 km. Start und Ziel ist in Sellin. Der Start erfolgt um 11:00 Uhr für die 107km und 11:10 Uhr für die 54 km.

Start und Ziel für beide Strecken: Wilhelmstraße in Sellin / Nähe Seebrücke.

Strecke ca. 54 km



Strecke ca. 107 km


Donnerstag, 8. Oktober 2015

15 Themenwanderungen in und um Binz 25 Jahre nach der Deutschen Einheit

 
Foto-Safari durch die Granitz - Foto: Kurverwaltung
Wanderung zum Naturerbe Zentrum Rügen - Foto: Kurverwaltung

Wandern durch den Herbst

15 Themenwanderungen in und um Binz 25 Jahre nach der Deutschen Einheit


Ostseebad Binz, Oktober 2015. Vom 15. bis 25. Oktober bietet das Ostseebad Binz im Rahmen des 3. Wanderherbst Rügen 15 kostenfreie Themenwanderungen an. 25 Jahre nach der Deutschen Einheit widmen sich ausgewählte Touren einem historischen Rückblick auf das letzte Vierteljahrhundert. So geht es am 18. Oktober zum „Koloss von Prora“, dem ehemals geplanten KdF-Seebad nördlich von Binz. Der frühere Armeestandort ist heute Erinnerungsstätte mit diversen Museen, verkörpert aber auch einen visionären und bunten Neuanfang. Die Wanderung wird sowohl zu den Museen, als auch zur Jugendherberge führen. Ständige Begleiter der Tour sind Strand und Kiefernwälder entlang der Schmalen Heide. Gute drei Kilometer vom Binzer Ortskern entfernt thront das Jagdschloß Granitz inmitten ausgedehnter Buchenwälder. Eine Wanderung am 20. Oktober führt zum ehemaligen Fürstensitz, wo eine spezielle Besichtigungstour spannende Einblicke insbesondere in die letzten 25 Jahre Schlossgeschichte gibt. Die anschauliche und kurzweilige Ausstellung ist nicht zuletzt Ergebnis fleißiger Recherchen und akribischer Rekonstruktionsarbeit der vergangenen Jahre. Höhepunkt dieser Tour ist im wahrsten Sinne des Wortes der Ausblick vom Schlossturm über die Herbstwälder der Granitz. Zurück nach Binz geht es im Lichtschein der Taschenlampen. Die Teilnehmerzahl für diese Wanderung ist begrenzt und eine Anmeldung daher empfohlen. Wie sehr sich Binz in den 25 Jahren seit der politischen Wende verändert hat, wird bei zwei Abendspaziergängen durch das Ostseebad deutlich. Am 17. und 21. Oktober zeigen Ortsführer den historischen Ortskern und die typischen Bäderstil-Villen entlang der Strandpromenade. Viele dieser Schmuckstücke wurden in den vergangenen Jahren aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Eine Freiluft-Ausstellung entlang der Strandpromenade mit Fotografien aus den 80er und 90er Jahren veranschaulicht sehr deutlich die rasante Entwicklung des Ortes. Am 24. Oktober geht es schließlich in den Fährhafen Sassnitz (Mukran). Was aus dem bedeutenden DDR-Verkehrsprojekt 25 Jahre nach der Wende geworden ist und welchen neuen Herausforderungen es sich heute stellen muss, zeigt eine Besichtigung des Fährhafens mit Besuch im Fähr-Terminal.

Insgesamt 15 Wanderungen bietet das Ostseebad Binz zum Wanderherbst an. Sie starten jeweils am Haus des Gastes, die Teilnahme ist immer kostenfrei, teilweise sind Bus- oder Bahnfahrstrecken eingeplant, die individuell zu bezahlen sind. Die Wanderungen zum Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen und zum Jagdschloß Granitz, beide am 20. Oktober, sind auf jeweils 40 Teilnehmer beschränkt. Die Anmeldung zu diesen Touren ist im Haus des Gastes und unter Telefon 038393-148148 möglich. Weitere Informationen zu den Wanderungen im Ostseebad Binz auf www.ostseebad-binz.de.




Die Binzer Wanderungen in der Übersicht

(Hinweis: Alle Touren starten am Haus des Gastes, H.-Heine-Str. 7)

15. Oktober, 12 Uhr: Auftakttour nach Putbus

Nach einem Spaziergang zum Binzer Kleinbahnhof, geht es von dort um 12:40 Uhr mit der Schmalspurbahn „Rasender Roland“ in die Fürstenstadt Putbus. Um 13:30 Uhr treffen sich die Teilnehmer aus allen Orten am Theater, wo die geführte Tour durch Putbus beginnt. Nach einem Rundgang durch das Theater geht es in die Stadt und den Schlosspark. Endziel ist der Bahnhof Putbus, wo um 16:08 Uhr der „Rasende Roland“ Richtung Binz zurückfährt (16:35 Uhr an Binz). Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Die Kosten für die Zugfahrt sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

16. Oktober, 10 Uhr: Auf der Schmalen Heide bis Lietzow

Von Binz geht die geführte Tour zunächst durch die Dollahner Höhen zum Naturerbe Zentrum Rügen in Prora, weiter entlang der Feuersteinfelder bis nach Mukran. Nach einer kurzen Einkehr wird das Naturschutzgebiet Wostevitzer Teiche südlich des Fährhafens Sassnitz-Mukran durchwandert. Endziel ist Lietzow, von wo aus die Rückfahrt nach Binz mit dem Zug erfolgt. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Die Kosten für die Zugfahrt sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

17. Oktober, 10 Uhr: Giganten der Steinzeit – Die Hünengräber bei Binz

Die archäologisch-naturkundliche Wanderung mit Dr. Katrin Staude führt entlang des landschaftlich reizvollen Schmachter Sees in die urwüchsigen Moorberge und zu den acht Großsteingräbern bei Binz. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei.

17. Oktober, 20 Uhr: Historischer Spaziergang durch Binz in der Abenddämmerung

Der abendliche Rundgang führt durch den Binzer Ortskern und entlang der Strandpromenade. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

18. Oktober, 10:00 Uhr: Von Binz durch die Granitz zum Mönchgut

Diese etwa 20 Kilometer lange Wanderung führt erst durch die Wälder der Granitz, vorbei am Jagdschloß Granitz bis zur Seebrücke Sellin. Von dort geht es in Tuchfühlung zur Ostsee weiter über Baabe und Göhren bis nach Middelhagen. Dort erwartet die Teilnehmer ein Ortsrundgang und Einkehrmöglichkeiten. Die Rückfahrt nach Binz erfolgt mit dem öffentlichen Bus (Rückkehr gegen 19:15 Uhr). Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Die Kosten für die Busfahrt sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

19. Oktober, 10:00 Uhr: Prora – Rückblick in die jüngste Geschichte 25 Jahre nach der Deutschen Einheit

Die geführte Wanderung entlang des ehemals geplanten KdF-Seebades Prora macht Halt an der Museumsmeile zur Stippvisite in der KulturKunststatt und im Dokumentationszentrum Prora. Am Strand geht es weiter zur Jugendherberge und den Ruinen. Der Rückweg kann zu Fuß am Strand erfolgen oder individuell mit dem öffentlichen Bus. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Eventuelle Kosten für die Busfahrt sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

20. Oktober, 10:00 Uhr: Zum Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen

Von Binz geht die geführte Tour durch die Dollahner Höhen zum Naturerbe Zentrum Rügen in Prora. Nach einer kurzen Rast wird der Baumwipfelpfad erklommen. Die Rücktour erfolgt individuell, zu Fuß, mit Bus oder Prora-Express. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Die Kosten für Bus oder Prora-Express sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen. Da die Teilnehmerzahl auf 40 Personen beschränkt ist, ist für diese Wanderung eine Anmeldung im Haus des Gastes unter Telefon 038393-148148 notwendig.

20. Oktober, 17:00 Uhr: Das Jagdschloß Granitz im Wandel der Zeit

Eine abendliche Wanderung durch die Granitz führt zum Jagdschloß. Die Schlossführung gibt Einblicke in die Geschichte des Gebäudes vom Bau (1837-1851) bis zur heutigen Nutzung. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den 25 Jahren nach der Deutschen Einheit. Für den Rückweg empfiehlt es sich, eine Taschenlampe mitzubringen. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei. Da die Teilnehmerzahl auf 40 Personen beschränkt ist, ist für diese Wanderung eine Anmeldung im Haus des Gastes unter Telefon 038393-148148 notwendig.

21. Oktober, 10 Uhr: Archäologie trifft Natur

Nach einem Spaziergang zum Binzer Kleinbahnhof, geht es von dort mit der Schmalspurbahn „Rasender Roland“ bis zum Haltepunkt Garftitz. Hier beginnt die archäologisch-naturkundliche Wanderung mit Dr. Katrin Staude, die zu Rügens Grabnekropolen der Stein- und Bronzezeit durch Moore, Wälder und Toteislöcher rund um die Granitz führt. Ziel sind die Großsteingräber bei Lanken-Granitz. Zurück geht es ebenfalls wieder durch die Granitz. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei. Die Kosten für die Zugfahrt sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

21. Oktober, 20 Uhr: Historischer Spaziergang durch Binz in der Abenddämmerung

Der abendliche Rundgang führt durch den Binzer Ortskern und entlang der Strandpromenade. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei.

22. Oktober, 10 Uhr: Foto-Safari durch die Granitz und rund um den Selliner See

Die Wanderung nach Sellin durch die herbstliche Granitz wird begleitet vom Fotografen Rico Nestmann. Er zeigt die Vielfalt der Natur durch die Fotolinse und gibt Tipps für das schönste Erinnerungsfoto. Der Fotoapparat ist mitzubringen. Ab Sellin führt die Wanderung ohne Fotograf weiter Richtung Baabe und Moritzdorf. Am Baaber Bollwerk wird mit dem Fährmann übergesetzt. Zurück führt die Tour über Altensien und Lanken-Granitz bis nach Binz. Die Teilnahme an der etwa 22 Kilomter langen Wanderung ist kostenfrei. Die Kosten für die Ruderbootfähre sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

23. Oktober, 10 Uhr: Zeitreise in die Granitz: Hügelgräber, Großsteingräber und das Jagdschloss

Diese historisch-naturkundliche Wanderung durch die Granitz mit Dr. Katrin Staude ist etwa zehn Kilometer lang und geeignet für Klein und Groß. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei.

23. Oktober, 17:00 Uhr: Sagen und Geschichten über die Granitz und den Schwarzen See

Die Wanderung durch die Granitz führt zu einer romantischen Lesung mit historischen Geschichten am Schwarzen See inmitten der alten Buchenwälder. Auf dem Rückweg, für den die Mitnahme einer Taschenlampe empfohlen wird, passiert die Wanderung auch das Grab des Finnischen Kriegers. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei.

24. Oktober, 09:45 Uhr: Der Fährhafen Sassnitz-Mukran – Ein DDR-Verkehrsprojekt 25 Jahre nach der Deutschen Einheit

Gemeinsam fährt die Wandergruppe zunächst mit dem öffentlichen Bus von Binz nach Dubnitz (Mukran). Von dort geht die Wanderung Richtung Fährhafen, der vom Fähr-Terminal aus besichtigt wird und einige spannende Einblicke in die Geschichte des Hafens verspricht. Zurück Richtung Binz führt die Wanderung vorbei an den Feuersteinfeldern, über Prora und mit Abstechern zum Strand. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei. Die Kosten für die Busfahrt sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

25. Oktober, 08:45 Uhr: Abschlusstour: Auf den Spuren der Kreide und der Steinzeit

Die Wanderer aus Binz fahren zunächst mit dem öffentlichen Bus (09:09 Uhr ab Binz Ort) nach Sassnitz. Dort startet die Abschlusstour mit allen Wanderern um 10 Uhr am Bahnhof. Die Wanderung führt entlang der alten Kreidebrüche in Richtung Birkengrund. Nach einer kurzen Pause geht es weiter über Dargast nach Promoisel. Nach einer Mittagspause wird weiter gewandert über Rusewase, den Werder und die Waldhalle bis zu den Wissower Klinken. Über den Hochuferweg geht es zurück nach Sassnitz, wo die Tour gegen 15 Uhr im Hafen endet. Die Binzer Wandergruppe wird mit dem öffentlichen Bus (16:05 Uhr ab Busbahnhof Sassnitz) zurück nach Binz fahren. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei. Die Kosten für die Busfahrten sind von jedem Teilnehmer selbst zu tragen.

Dienstag, 6. Oktober 2015

VERANSTALTUNGEN IM MIZ – OKTOBER 2015

VERANSTALTUNGEN IM MIZ – OKTOBER 2015



Mittwoch 7. Oktober 2015, 18.00 Uhr

Vortrag: Stralsunds jüdische Geschichte – Ein Buchprojekt der JONA Schule

umrahmt von Liedern, kulinarischen Kostproben und Requisiten

im Rahmen der Interkulturellen Wochen

Veranstalter: Jugendring

Eintritt frei

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Donnerstag 8. Oktober 2015, 19.00 Uhr

Lesung aus seinen Kolumnen: Wir sollten und auch mal scheiden lassen


von und mit Stefan Schwarz

Eintritt: 7 Euro

Eintrittskarten können im Vorverkauf erworben werden.





Wir sollten und auch mal scheiden lassen hätte auch heißen können Meine schönsten Fehleinschätzungen – zum Nachlesen und Bessermachen.

Stefan Schwarz klärt Fragen, Rätsel und Wunder einer gleichbleibend unvollkommenen Beziehung.

Der Mann von nur mittlerer Statur und sehr mäßiger Toleranz lernt, dass Scheidung schlank macht, verhindert, dass sein Vater stillgelegt wird, muss erklären, warum er beim Sex die Augen zu hat,

entdeckt, dass Schiebetüren Wutanfälle dämpfen, fühlt sich von seiner Frau angehäkelt und wird verlegen, wenn seine Tochter sagt: »Ich habe euch gehört.«

Ja, er ist jetzt in einem Alter, in dem die Kinderspäter zu Bett gehen als die Eltern. Stefan Schwarz im Zenit seines Lebens.

Überraschende Gedanken in eleganten Formulierungen in unmöglichen Situationen und umgekehrt.

Ein Lesevergnügen für alle Menschen zwischen Flitterwochen und Rentenbescheid.

Stefan Schwarz ist Journalist, Autor, Ehemann und leidenschaftlicher Vater. Er lebt mit Frau, Kindern und Katze in Leipzig. Seit 2001 schreibt er eine umjubelte

Kolumne in der Monatszeitschrift DAS MAGAZIN. Bisher erschienen die Kolumnenbände War das jetzt schon Sex?, Die Kunst, als Mann beachtet zu werden und

Ich kann nicht, wenn die Katze zuschaut. Seine Lesungen genießen Kultstatus.

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Dienstag 13. Oktober 2015, 17.00 Uhr

Vortrag: Depressionen im Alter im Rahmen der Hospizwoche 2015


Referentin: Johanna Myllymäki, Dipl. Psychogerontologin

Veranstalter: Hospizdienste Rügen e.V.

Eintritt frei



Donnerstag 15. Oktober 2015, 11.00 Uhr

LESUNG mit MUSIK: Oskar und die Dame in Rosa

im Rahmen der Hospizwoche 2015

mit L.-Christian Glockzin (Lesung) und Karin Liersc (Cello/Stimme)

Veranstalter: Hospizdienste Rügen e.V.

Eintritt frei

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Donnerstag 15. Oktober 2015, 16.00 Uhr

GESCHICHTEN WERDEN ZU BILDERN: HERBSTGEDICHTE UND -LIEDER


„Der Herbst malt bunte Bilder“





Alle 7- bis 11-jährigen Illustratorinnen und Malermeister können über das Jahr verteilt an sechs Zeichenstunden mit Christine Schween teilnehmen. Dies ist Kurs Nummer fünf.

Die Künstlerin wird in jeder Stunde zu einem anderen Genre mit den Kindern aus Geschichten Bilder zaubern.

Eine Anmeldung kann jeweils frühestens zwei Wochen vor dem jeweiligen Zeichenkurs im Medien- und Informationszentrum telefonisch oder per Mail erfolgen.

Die Platzzahl ist jeweils auf 10 Kinder begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 4 Euro.

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Donnerstag 15. Oktober 2015, 20.00 Uhr

Filmabend: Als wir träumten


Ein Nahwende-Film von  Andreas Dresen, nach dem gleichnamigen Roman von Clemens Meyer

Eintritt: 5 Euro






Als wir träumten war der Stadtrand von Leipzig die Welt. Die DDR war weg und wir waren noch da. Pitbull war noch kein Dealer. Mark war noch nicht tot.

Rico war der größte Boxer und Sternchen war das schönste Mädchen, doch sie hat mich nicht so geliebt, wie ich sie. Alles kam anders. Aber es war unsere schönste Zeit.

Dani, Mark, Rico, Pitbull und Paul leben im Rausch einer besonderen Zeit. Jahre, in denen Gesellschaften und Systeme aufeinander prallen und alles, wirklich alles möglich scheint.

Die Jungs sind dreizehn, als die Geschichte in der DDR beginnt, siebzehn, als sie im neuen Deutschland endet.

Kraftvoll, wild und zärtlich verfilmte Regisseur Andreas Dresen (Halbe Treppe, Halt auf freier Strecke) mit Als wir träumten den gleichnamigen Erfolgsroman von Clemens Meyer.

Das Drehbuch schrieb Wolfgang Kohlhaase. Nach „Sommer vorm Balkon“ und „Whisky mit Wodka“ ist es die dritte Zusammenarbeit mit Andreas Dresen.

Als wir träumten war offizieller Wettbewerbsbeitrag der 65. Internationalen Filmfestspiele Berlin 2015

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Freitag 16. Oktober, 19.00 Uhr

Vortrag mit Präsentation von Grafik, Malerei, Lyrik und Prosa über das Wasser:  panta rhei - Wasser in Kunst und Literatur


von und mit Walter G. Goes und Reinhard Litty

Veranstalter: NABU

Eintritt frei





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Dienstag 20. Oktober, 17.30 Uhr

Sternstunden


Veranstalter: Jugendring

Eintritt frei





Sie wollten schon immer mal in die Sterne schauen und sind begeistert von Monden, Planeten und Umlaufbahnen?

Kommen Sie einfach vorbei und schauen Sie gemeinsam mit anderen begeisterten Himmelsguckern in die Sterne!

Alter: alle

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Donnerstag 22. Oktober 2015,  19.00 Uhr

Literaturvorstellungen: Bücherherbst


von und mit Carmen Hamann aus der Buchbar/Rostock

Eintritt: 5 Euro



Herbstzeit ist Lesezeit. Und rund um die Frankfurter Buchmesse erscheinen im Jahr stets eine Vielfalt an Büchern.

Carmen Hamann aus der buch ... bar in Rostock liest nicht nur viele von den Neuerscheinungen und bietet sie in ihrer Buchhandlung an –

sie hat sich in Rostock auch durch ihre Veranstaltungsreihe der „Buchvorstellungen“ einen Namen gemacht.

Carmen Hamann wird eine ihrer beliebten Buchvorstellungen in diesem Jahr auch im MIZ in Bergen auf Rügen  durchführen.

Wer Lust hat auf eine Literaturveranstaltung der anderen Art, ist eingeladen am Donnerstag, dem 22. Oktober 2015 um 19.00 Uhr ins MIZ zu kommen und bei einem Glas Rotwein den Erzählungen von Frau Hamann zu lauschen.

Auch die lokale Buchhandlung wird vor Ort sein, so dass Bücher die gefallen, auch sofort erworben werden können.

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Freitag 23. Oktober 16.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Kinderbuchillustrationen von Kristina Andres


Eintritt frei



Kristina Andres ist freischaffende Malerin, Grafikerin und Illustratorin aus Dobbin/Mecklenburg.

Sie schreibt und illustriert Bücher für Kinder.

Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit im Kinderbuchbereich arbeitet sie an zahlreichen Kunst- und Literaturprojekten für Kinder mit und gestaltet Workshops.

Kristina Andres wurde 1971 in Greifswald geboren und wuchs in Mecklenburg auf.

Nach einigen Semestern Studium der Kunstgeschichte und Literatur in Hamburg wechselte sie an die dortige Hochschule für bildende Künste und studierte das Fach Freie Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei/ Zeichnung bei Olav Christopher Jenssen.

Für ihre Kinderbücher Lob des Ungehorsams, Immer, wenn du wiederkommst, Ich bin ein Wolf oder Bärenpolka und Zauberflöte hat die Künstlerin verschiedene nationale und internationale Literatur- und Illustrationsauszeichnungen erhalten.

Ihre Zeichnungen wurden bereits europaweit gezeigt, so beispielsweise in Tallinn, Bratislava oder Bologna.


http://www.kristinaandres.com/

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Samstag 24. Oktober 2015 10.00 bis 13.00 Uhr

Tag der Bibliotheken unter dem Motto „Pippi Langstrumpf feiert 70. Geburtstag“


Eintritt frei



Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstochter Langstrumpf feiert in diesem Jahr ihren 70. Geburtstag.

Denn genau vor 70 Jahren erschien in Schweden das erste Buch über das stärkste Mädchen der Welt, das Astrid Lindgren damals für ihre Tochter Karin als Geschenk zum 10. Geburtstag schrieb.

Am bundesweiten Tag der Bibliotheken wollen wir für Pippi einen Ehrentag ausrichten und mit allen großen und kleinen Freunden, mit Herrn Nilsson und dem Pferd, mit Annika und Thomas und vielen Geschichten, Bonbons und Aktionen im MIZ Pippis Geburtstag feiern.

Alle sind herzlich eingeladen am Samstag, dem 24. Oktober 2015 zwischen 10 und 13 Uhr Pippi Langstrumpf, ihre Welt und ihre Kreativität und Eigenwilligkeit entweder kennenzulernen und nochmal neu zu entdecken.

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Freitag 30. Oktober 2015, 15.00 Uhr

Lesefrosch:  Schaurig schöne Geschichten


Lesen und Kreatives für 5- bis 8-Jährige

Bitte vorher anmelden!

Eintritt frei




Freitag, 2. Oktober 2015

„NATÜRLICH RUEGEN“ im Naturerbe Zentrum RÜGEN

© Remo Weith

„NATÜRLICH RUEGEN“ im Naturerbe Zentrum RÜGEN

Kunstausstellung von Remo Weith noch bis Ende Oktober in Prora


(Prora, 2.10.2015) Tiefdunkles Wasser, ein fast schwarzblauer Himmel, helle Gischt und Windumtoste Bäume sind nicht unbekannte Motive für Bilder der Insel Rügen. Auf ganz wundervolle und oft sehr berührende Weise mit der Kamera eingefangen hat sie Remo Weith. Seine Arbeiten sind noch bis Ende Oktober in der KunstGalerie des Naturerbe Zentrums RÜGEN zu sehen.

Der gebürtige Greifswalder verbrachte seine Kindheit und viele Jahre seiner Jugend in Nordostvorpommern. Ihn umgaben Bodden, Feldgehölze und Urstromtäler – eine Inspiration für seine heutigen Arbeiten. „Immer wieder tauchte ich in die Ostsee oder warf meine Angel in eines der vielen Gewässer“, so Remo Weith. „Tagelanges Schietwetter, tosende See, kalter Nebel, meterhohe Schneewehen und Sturm waren mir alles lieb“, beschreibt der Künstler die raue Schönheit der Ostseeküste, die in seinen ausgestellten Fotografien wiederzuerkennen ist. Für die Ausstellung hat der ehrenamtliche Naturschutzwart im Biosphärenreservat Südost-Rügen Arbeiten aus seinen Serien "Malerische Kreide", "Küstenlandschaften", "Impressionen" sowie "Wälder und Wege" zusammengeführt. Damit wird den Besuchern der kostenfrei zugänglichen KunstGalerie ein breit gefächerter Eindruck seines Schaffens der letzten drei Jahre vermittelt, und ein Blick auf diejenigen Orte Rügens erlaubt, die Remo Weith in dieser Zeit berührten. Die unter anderem auf Leinwand gedruckten Fotografien erinnern innerhalb der Serie "Malerische Kreide" an Werke aus der Epoche der Romantik und versuchen, eine Brücke zu schlagen zwischen der digitalen Fotografie der Moderne und der klassischen Malerei. Dazu sind auch gerahmte Fotografien auf FinArt-Papier hinter entspiegeltem Glas zu sehen.

Eine Finissage in der Gegenwart des Künstlers ist Ende Oktober geplant. Bis zu diesem Termin können die Arbeiten kostenfrei im Naturerbe Zentrum RÜGEN besichtigt werden. In der KunstGalerie des Zentrums werden ganzjährig zeitgenössische Arbeiten Rügener und überregionaler Künstler gezeigt. Alle zwei Monate wechseln die Arbeiten, die meist im Kontext zur hiesigen Landschaft und Natur stehen. Die Ausstellungsflächen sind kostenlos und für die Besucher kostenfrei anzuschauen. Dies soll vor allem regionale Künstler unterstützen. Mehr Informationen zu der Ausstellung und zum Naturerbe Zentrum RÜGEN unter www.nezr.de

Samstag, 26. September 2015

Schnabelwal in Wohlenberger Wiek gestrandet

Foto: Andreas Müller

Schnabelwal in Wohlenberger Wiek gestrandet


(Stralsund) Am Freitagvormittag haben Angler einen lebenden Schnabelwal in der Wohlenberger Wiek gefunden. Nach anfänglicher Verwirrung über den ungewöhnlichen Fund reagierten die Angler sehr schnell und geleiteten das ca. vier bis fünf Meter lange Tier in tieferes Wasser.

Dort tauchte das Tier ab und verschwand aus Sichtweite der Angler.

„Auf Grundlage des vorliegenden Bildmaterials gehen wir derzeit davon aus, dass es sich bei dem Meeressäuger um einen in der Ostsee sehr seltenen Schnabelwal und zwar höchstwahrscheinlich um einen Nördlichen Entenwal (Hyperodoon ampullatus) handelt“, sagt Dr. Harald Benke vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. „Schnabelwale bevorzugen die Hochsee und können über 1000 Meter tief tauchen. Überwiegend ernähren sie sich von Tintenfischen“.

Vier Entenwale sind seit 1634 als Totfunde in Mecklenburg-Vorpommern registriert worden. Zwischen 1863 und 1894 wurden drei Tiere bei Zingst, Rosenhagen und Ahlbeck auf Usedom dokumentiert. Eines dieser Tiere befindet sich im Deutschen Meeresmuseum. Am 23.08.1993 strandete ein Mutter-Kalb-Paar lebendig bei Hiddensee. Während das Kalb gerettet werden konnte, überlebte die Wal-Kuh den Rettungsversuch leider nicht. Ihr Skelett ist im MEERESMUSEUM Stralsund zu sehen.

Im Falle einer erneuten Sichtung des Wales bittet das Deutsche Meeresmuseum um Information unter der Telefonnummer 0176-22325605.

Sonntag, 20. September 2015

Neuer Kurdirektor für Binz gefunden

Neuer Kurdirektor für Binz gefunden


Ostseebad Binz, 18. September 2015 (kv) Nach einem Ausschreibungsverfahren hat der Hauptausschuss der Gemeinde Binz am Montag mehrheitlich für den neuen Kurdirektor gestimmt.

Kai Gardeja, Geschäftsführer der Tourismuszentrale Rügen, wird diesen Posten in Doppelfunktion übernehmen. „Ich freue mich, dass der Hauptausschuss zu diesem Ergebnis gekommen ist“, so Bürgermeister Karsten Schneider. „Ich bin mir sicher, dass Herr Gardeja unsere Erwartungen erfüllen und die anstehenden Aufgaben im Ostseebad Binz professionell, innovativ und weitsichtig angehen wird.“

Kai Gardeja wird seine Arbeit bei der Kurverwaltung Binz voraussichtlich am 1. November aufnehmen.

Donnerstag, 10. September 2015

B 196 zwischen Karow und Dalkvitz wird gesperrt

B196 - Dalkvitz in Richtung Karow - ab hier wird beidseitig die B196 gesperrt

B 196 zwischen Karow und Dalkvitz wird gesperrt

Das Straßenbauamt Stralsund lässt ab Montag für vier Wochen die Fahrbahndecke erneuern und die Dalkvitzer Brücke sanieren. 

Ab dem 14.September bis zum 5. Oktober geht auf der Straße nichts mehr.

Von der Sperrung der Straße ist auch der Öffentliche Nahverkehr zwischen der Inselmitte und der rügenschen Bäderküste betroffen. Die Busse etwa 15 Minuten länger unterwegs sein.

RPNV - Linie 24:

Aufgrund einer Straßen-Vollsperrung zwischen Karow und Dalkvitz kommt es ab dem 14.9.2015, 8:00 Uhr bis zum 12.10.2015 zu folgenden Einschränkungen und Fahrplanänderungen:

  • Die Haltestellen Kaiseritz und Karow werden nur über die Linie 28 Bergen – Karow – Prora – Binz bedient.
  • Fahrgäste aus Dalkvitz und Silvitz nutzen bitte die Haltestellen Karow oder Zirkow.
  • Die Linie 24 Bergen – Karow – Serams, Wendeplatz wird über Putbus und Posewald umgeleitet. Alle Haltestellen auf der Umleitungsstrecke werden nicht bedient.
  • In Zirkow werden durch die veränderte Anfahrt die Haltestellen fahrtrichtungsweise getauscht, sprich auf die jeweils andere Straßenseite verlegt.

Freitag, 4. September 2015

IRONMAN 70.3 - Michael Raelert und Yvonne van Vlerken wollen Titel verteidigen

Quelle: Getty Images, Jörn Pollex
Michael Raelert und Yvonne van Vlerken wollen Titel verteidigen


Nur noch wenige Wochen – dann fällt der Startschuß zur zweiten Ausgabe des Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen im Ostseebad Binz. Am Sonntag, den 13. September werden rund 1200 Athleten aus über 30 Nationen 1,9 Kilometer in der Ostsee schwimmen, bevor es auf die idyllische, schnelle 90 Kilometer lange Radstrecke geht, die in zwei Runden von Binz über Prora, Bergen und Putbus zurück nach Binz führt. Die abschließende 21,1 Kilometer lange Laufstrecke führt die Teilnehmer in 2,5 Runden durch den Ort Binz und entlang des Schmachter Sees, bevor sie die einzigartige Finishline an der Seebrücke von Binz erreichen.

Die neue Strecke lockt neben den Altersklassenathleten, die sich hier einen von 35 Startplätzen für die IRONMAN 70.3 Weltmeisterschaften 2016 in Australien sichern können, auch eine Reihe namhafter Profiathleten auf die beliebte Ostseeinsel: Vorjahressiegerin Yvonne van Vlerken (NED), die vor knapp drei Wochen den IRONMAN Maastricht-Limburg in ihrem Heimatland gewann, will auf Rügen ihren Titel verteidigen. Auch der zweifache IRONMAN 70.3-Weltmeister und Lokalmatador Michael Raelert (Rostock) will erneut den Titel in Binz. Starke Konkurrenz erhält er durch den Zweitplatzierten von 2014, Matthias Knossalla, sowie durch Timo Bracht (IRONMAN Europameister 2007 und 2009), Jan Raphael (IRONMAN Vizeeuropameister 2013), Horst Reichel (Sieger IRONMAN Kalmar 2014) sowie Per Bittner (Dritter des IRONMAN Western Australia 2014).

Doch auch unter den Altersklassenathleten gibt es prominente Starter: so wird unter anderem Deutschlands berühmtester Vegan-Koch Attila Hildmann mit dabei sein. Für viele Athleten stellt auf Rügen vor allem das Inselfeeling eine Besonderheit des Rennens dar, das durch den Mythos der IRONMAN Weltmeisterschaften auf Hawaii bekannt ist: Schwimmen im Meer, feinster Sand unter den Füßen und eine Atmosphäre, die einen IRONMAN-Start perfekt mit Urlaub kombinieren lässt.

Bereits am Vortag sind die Nachwuchsathleten gefragt: bei den AOK IRONKIDS treten Kinder von 6-14 Jahren am Strand von Binz über eine Schwimm – und Laufstrecke an. Rund um den Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen gibt es zudem von Donnerstag, dem 10. September bis Sonntag, dem 13. September ein unterhaltsames Rahmenprogramm für die Athleten, deren Familien und Zuschauer am Strand von Binz und am Kurplatz.

„Wir freuen uns über die extrem positive Resonanz des Rennens“, so IRONMAN Managing Director Germany, Björn Steinmetz. „Auch wenn uns das Wetter bei der Premiere des Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen etwas im Stich gelassen hat, so sind wir mehr als zuversichtlich, in diesem Jahr den gesamten Ablauf wie geplant durchführen zu können und freuen uns auf ein tolles Event mit allen Beteiligten. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei unseren vielen freiwilligen Helfern bedanken, ohne die eine Umsetzung einer solchen Veranstaltung nicht möglich wäre.“

Der Startschuß zum Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen fällt am Sonntag, den 13. September 2015 um 10:00 Uhr im Ostseebad Binz. Der Sieger wird gegen 14:00 Uhr im Ziel vor der Seebrücke Binz erwartet. Weitere Infos rund um das Event gibt es unter www.ironman.com/ruegen70.3

Quelle: Getty Images, Jörn Pollex

Montag, 10. August 2015

Müll im Meer - Was Menschen dem Meer zumuten Greenpeace-Vortrag am 19. August von Lothar Hennemann im OZEANEUM

Eine Meeresschildkröte verfängt sich in einem treibenden Fischernetz. Greenpeace-Aktivisten konnten sie befreien. Für viele andere Meeresbewohner werden die treibenden Geisternetze zur tödlichen Gefahr. © Marco Care / Greenpeace

Müll im Meer - Was Menschen dem Meer zumuten Greenpeace-Vortrag am 19. August von Lothar Hennemann im OZEANEUM


Stralsund, 10.08.15 – Plastiktüten, Plastikflaschen, Mikroplastik aus Kosmetik, Öl und Chemieabfälle, alte Munition – die massive Vermüllung unserer Meere steht im Mittelpunkt des Greenpeace-Vortrags am 19. August im OZEANEUM in Stralsund. Über die Gefahren für Menschen und Tiere berichtet Lothar Hennemann, ehrenamtlicher Greenpeace-Mitarbeiter aus Hamburg.

Mehr als sechs Millionen Tonnen Müll – ausgebreitet entspricht dies einer Fläche, die ungefähr anderthalb mal so groß ist wie Deutschland – landen Jahr für Jahr in den Meeren und bedrohen die Zukunft unserer Ozeane. Ein gigantischer Müllstrudel treibt im Nordostpazifik. Geisternetze werden zur tödlichen Gefahr, etwa für Fische, Schildkröten und Wale. Regelmäßig können wir auch in Nord- und Ostsee, unseren Hausmeeren, die Auswirkungen des Zivilisationsmülls beobachten. Bis zu 450 Jahre kann Plastikmüll im Meer herumtreiben, an vielen Plastikarten lagern sich giftige Substanzen wie DDT oder PCB an. Wenn Meerestiere dieses Plastik verschlucken, landen die Gifte über die Nahrungskette auch auf unserem Teller.

Lothar Hennemann fragt genau nach: Welche Gefahren durch Müll lauern in unseren Ozeanen? Wer sind die Verschmutzer? Und welche Lösungen gibt es? Spannende Fakten, Fotos und Filmsequenzen erwarten die Besucher.

Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen – auch zur Arbeit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Der 30-minütige Vortrag findet im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ statt, jeweils um 12 Uhr und um 15 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Die Stimme Kubas zum Binzer Seebrückenfest

Foto: Kurverwaltung Binz
Foto: Kurverwaltung Binz

Foto: Agentur

Die Stimme Kubas zum Binzer Seebrückenfest

Stargast Leticia singt zur Seebrückenfestparty

Ostseebad Binz, Juli 2015 (kv) Kubanisches Lebensgefühl verbreitet Stargast Leticia zur großen Seebrückenfest-Party am 8. August auf den Binzer Kurplatz. Bekannt wurde die zierliche Sängerin mit der unverwechselbaren Stimme 1999 mit dem Sommerhit „The Rigga Ding Dong Song“. In Binz wird sie mit der Liveband Sunrise auf der Bühne stehen. Insgesamt drei Tage, vom 7. bis 9. August, erwartet die Gäste in Binz erstklassige Musik und Unterhaltung auf dem Kurplatz zum 22. Binzer Seebrückenfest. Los geht es am Freitagnachmittag mit „Musik ut´n Norden“ vom Duo Ossenkopp. Am Abend sorgen die NDR-Showband Papermoon und DJ Effi für gute Unterhaltung und flotte Rhythmen zum Tanz unterm Abendhimmel. Das Marineorchester Hamburg gestaltet am Samstag und Sonntag jeweils um 11 Uhr einen musikalischen Frühshoppen. Maritim geht es auch am Samstagnachmittag weiter mit dem Auftritt der Mönchguter Fischköpp, den Binzer Tanzmäusen und den Lütt Plattsnackers. Zur Seebrückenfest-Party ab 19:30 Uhr folgt dann der Auftritt von Stargast Leticia mit der Liveband Sunrise. Den feierlichen Schlusspunkt setzt um 23:30 Uhr das Höhenfeuerwerk über der Binzer Seebrücke. Swing und Evergreens erklingen am Sonntagnachmittag. Die Andreas Pasternack Band ist ab 15 Uhr zu Gast, ebenso wie Stimmenimitator Christian Korten, der mit Witz und Charme für gute Unterhaltung sorgen wird. Das Seebrückenfest-Finale verspricht noch einmal viel gute Musik zum Tanzen mit der Liveband Advance und DJ Tommi. An allen Tagen führt Hans-Peter Spychala durch das Programm. Für die kleinen Besucher des Seebrückenfestes halten „Die Spaßmacher“ am Samstag und Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr auf dem Platanenplatz Kinderanimation und Mitmachaktionen bereit.
Info: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393-148 148, Fax. 038393-148 145

22. Binzer Seebrückenfest - Das Programm (Änderungen vorbehalten):

Freitag, 7. August

15:00 Uhr    „Musik ut’n Norden“ mit dem Duo Ossenkopp
19:30 Uhr     Tanz und Unterhaltung mit der NDR-Showband Papermoon & DJ Effi

Samstag, 8. August

11:00 Uhr     Musikalischer Frühschoppen mit dem Marineorchester Hamburg
15:00 Uhr     Maritime Unterhaltung mit „De Mönchguter Fischköpp“, den Binzer
        Tanzmäusen und „De Lütt Plattsnacker“ aus der Binzer KITA „Lütt Matten“
19:30 Uhr     Seebrückenfestparty mit der Liveband SUNRISE und Stargast Leticia – die
        Stimme Kubas
23:30 Uhr     Höhenfeuerwerk über der Seebrücke
11:00-17:00 Uhr    „Die Spaßmacher“ – Kinderanimation und Mitmachaktionen auf dem             Platanenplatz zwischen Kurplatz und Seebrücke

Sonntag, 9. August

11:00 Uhr     Musikalischer Frühschoppen mit dem Marineorchester Hamburg
15:00 Uhr     Swing & Evergreens mit der Andreas Pasternack Band, zu Gast: Christian
        Korten (Stimmimitation & Comedy)
19:30 Uhr     Seebrückenfest-Finale mit der Liveband Advance & DJ Tommi
11:00-17:00 Uhr    „Die Spaßmacher“ – Kinderanimation und Mitmachaktionen auf dem             Platanenplatz zwischen Kurplatz und Seebrücke

Moderation an allen Tagen: Hans-Peter Spychala

Donnerstag, 9. Juli 2015

Geologe präsentiert „Strandsteine zum Anfassen“ im NATUREUM

Steine sammeln – die große Leidenschaft vieler Strandwanderer. (Foto: © Rolf Reinicke)

Geologe präsentiert „Strandsteine zum Anfassen“ im NATUREUM


(Stralsund, 09.07.15) Am 15. Juli wird Rolf Reinicke im NATUREUM erwartet. Dann heißt es von 10:00 bis 15:00 Uhr „Strandsteine zum Anfassen“, wenn der Stralsunder Geologe mit den Museumsgästen Strandfunde bestimmen wird – sowohl Steine und Fossilien aus seinem eigenen Fundus als auch selbst gesammelte „Schätze“ der Besucher. Das NATUREUM liegt unweit des Darßer Weststrandes, wo Urlauber und Einheimische beispielsweise nach Hühnergöttern, Donnerkeilen oder dem beliebten Bernstein suchen.   


Dipl.-Geol. Rolf Reinicke, bekannt als Autor zahlreicher Strandfunde-Bücher und ehemaliger Leiter des NATUREUMs, präsentiert mit seiner Frau eine beeindruckende Vielfalt der Gesteine vom Ostseestrand. Er gibt Anleitung, wie man solche „harten Funde“, wie z. B. Bernstein, Katzengold oder seltene Fossilien, selbst erkennen und bestimmen kann.


Das NATUREUM befindet sich direkt am begehbaren 35 Meter hohen Leuchtturm Darßer Ort, der einen fantastischen Rundblick über den Darß und die Ostsee bietet. Die naturkundlichen Ausstellungen informieren u. a. über die Flora und Fauna der Darßlandschaft, die Ostseeküste und damit verbundene Küstendynamik, den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und verschiedene Strandfunde. Faszinierende Ostseeaquarien zeigen, welche Tiere im Meer vor unserer Haustür leben. Zudem ist bereits der Weg zum NATUREUM ein besonderes Erlebnis, denn das Naturkundemuseum ist nur zu Fuß, per Rad oder mit der Pferdekutsche zu erreichen.

Dienstag, 7. Juli 2015

Familiensommer startet im MEERESMUSEUM und OZEANEUM Stralsund

„Für staunende Kinderaugen sorgen die großen Meeresschildkröten im MEERESMUSEUM“, © Uli Kunz / MEERESMUSEUM Stralsund

Familiensommer startet im MEERESMUSEUM und OZEANEUM Stralsund


(Stralsund, 07.07.15) Vom 13. Juli bis 30. August laden MEERESMUSEUM und OZEANEUM Stralsund zum Familiensommer ein.  Museumsbesucher können in dieser Zeit zahlreiche Zusatzangebote wie Familienführungen, eine Tiefsee-Rallye und Mitmach-Werkstätten kostenlos nutzen.

Passend zum aktuellen Jahresthema Expedition Tiefsee präsentiert das Schnuppe-Figurentheater exklusiv im OZEANEUM das neue Stück „Tief im Meer, da geht´s hoch her“.


„Während des Familiensommers bringen wir Museumsmitarbeiter unseren Gästen das Meer noch ein ganzes Stück näher“, sagt Museumspädagogin Ria Schmechel. „Kinder können sich zum Beispiel Ostseetiere unter dem Mikroskop anschauen oder unter Anleitung einen Kalmar sezieren.“


Zu den täglichen Aktionen zählt auch die kommentierte Pinguinfütterung um 11:30 Uhr im OZEANEUM, wenn sich die Humboldt-Pinguine Kalle, Olli, Aurora & Co. frische Sprotten schmecken lassen. Wie sich ein Seestern oder ein Seeigel anfühlt, können Besucher des OZEANEUMs täglich am betreuten Touchpool entdecken. Im MEERESMUSEUM sind die Schaufütterungen der Haie und Meeresschildkröten ebenso beliebt wie der wöchentliche Besuch der Taucher im Schildkrötenbecken.


Während des Familiensommers vom 13.07. - 31.08.2015 erhalten Kinder einen Euro Rabatt auf den regulären Eintrittspreis im MEERESMUSEUM und OZEANEUM Stralsund. Das genaue Familiensommer-Programm ist abrufbar unter: http://www.deutsches-meeresmuseum.de/dmm/familiensommer-2015/

Freitag, 3. Juli 2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 9.7. bis 15.7.2015

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum RÜGEN vom 9.7. bis 15.7.2015




Donnerstag, 09. Juli 2015, 4.00 - 5.30 Uhr

Solopgang - Sonnenaufgangswanderung über den Baumwipfeln



Aus Richtung der schwedischen Küste geht beim Naturerbe Zentrum RÜGEN die Sonne auf, was im skandinavischen Solopgang heißt. Teilnehmer können an diesem Morgen den Natur- und Landschaftsführer über den Baumwipfelpfad zum Aussichtsturm „Adlerhorst“ begleiten und erleben bei einem Glas Sekt einen exklusiven und spektakulären Sonnenaufgang über der Ostsee.

Hinweis: Taschenlampe nicht vergessen!

Preis: Erwachsene 14,50 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen 2 Erwachsene & das 1. Kind, jedes weitere Kind ist frei

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, Kasse




Mittwoch, 15. Juli 2015, 15.00 - 17.30 Uhr

Naturkosmetikwerkstatt mit Kreide & Sanddorn


Schon die alten Ägypter und Griechen wussten um die Kunst der Herstellung von Seifen. Vom Heilmittel für Wunden änderte sich deren Bedeutung zum Reinigungsmittel. Heute kann Seife viel mehr als das sein, Duftspender in der Wäscheschublade oder einfach Zutat für eine kleine persönliche Wellness-Auszeit. Ätherische Öle wie Kamille und Lavendel wirken entspannend, Honig, Milch und Hafer schmeicheln der Haut, Mohnsaat und Pfefferminze pflegen Gärtnerhände sauber. Die Familienwerkstatt im Naturerbe Zentrum RÜGEN bietet über 50 verschiedene natürliche Inhaltsstoffe und ätherische Öle, um den Ideen für die eigene Naturkosmetik Raum zu geben. Wer möchte, kann sich bei der Vielzahl verschiedener Rezepte und Gießformen bedienen oder eine eigene individuelle Seife kreieren! Die selbst gestalteten Seifen eignen sich auch ideal als kleines Urlaubs-Mitbringsel. Denn wer denkt bei Kreideseife mit Sanddorn-Extrakt nicht an Rügen? Eine schöne Geschenkidee sind auch handgemachte Badekugeln oder buntes Badesalz in einer dekorativen Flasche!

Preis: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / zzgl. Materialkosten

Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum RÜGEN, NaturLabor

Mittwoch, 1. Juli 2015

Herbstspaß rund um den Baumwipfelpfad

Herbst:
Der Ausblick vom Baumwipfelpfad ist grandios, darüber hinaus ist Abenteuer- und Erntezeit im Naturerbe Zentrum Rügen.
(c) Naturerbe Zentraum RÜGEN

Sterne, Pilze, Strandfunde - im Oktober gibt’s im Naturerbe Zentrum Rügen viel zu erleben

Herbstspaß rund um den Baumwipfelpfad


Prora und Hamburg, Juli 2015 (gr) Wenn die ersten Blätter fallen, ist die Freude im Naturerbe Zentrum Rügen groß. Endlich Herbst. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die „Starlight Fever“-Touren beginnen früh, die Sterne sind im Dunkel gut zu sehen, und wer den Sonnenaufgang beobachten möchte, muss nicht mehr mitten in der Nacht aufstehen. In den Buchenwäldern liegt ein Teppich aus Pilzen, auf der Halbinsel Buhlitz wachsen Wildfrüchte und am Strand lassen sich Bernstein und andere Schätze finden, die im Naturlabor zu Andenken verarbeitet werden. Das Naturerbe Zentrum hat für Oktober einen Korb voller Ferienangebote gepackt. Es ist Abenteuer- und Erntezeit!

Solopgang. So heißt Sonnenaufgang auf Skandinavisch. Und nach Nordosten – in Richtung Bornholm – muss jeder gucken, der im Naturerbe Zentrum Rügen auf dem 40 Meter hohen Aussichtsturm „Adlerhorst“ steht und dabei zusieht, wie der helle Stern über dem Meer auftaucht, langsam emporsteigt und den Himmel rot und rosa färbt. Nachtschwärmer sind beim „Starlight Fever“ gut aufgehoben. Erste Sterne blitzen schon auf dem Weg über den Baumwipfelpfad durch die Äste, die volle Nachthimmel-Pracht entfaltet sich aber erst im Adlerhorst. Bei wolkenloser Sicht scheint es so, als wären mehr Sterne als dunkler Raum am Himmel. Und wer am Abend des 27. Oktober dort oben ist, streckt ganz bestimmt die Hand aus – so nah scheint der Vollmond bei der Zauberlaterne-Tour. Während der Erdtrabant mit seinem Licht Wald und Meer erhellt, hören die Besucher regionale Sagen, Gedichte und mitunter klassische Musik.

82 Höhenmeter geht es vom Adlerhorst hinab zum Strand. Dort unten liegen lauter Individuen, kein Stein sieht aus wie der andere. Zwischen ihnen liegen die Strandfunde: Lochsteine, die auch „Hühnergötter“ genannt werden, Muscheln und Treibholz. Mit etwas Glück findet man im Herbst sogar Bernstein. In der Strandfundewerkstatt im NaturLabor können diese Schätze zu Andenken verbastelt werden. Um das Suchen und Finden dreht sich auch alles bei der GPS-Rallye. Die Geräte dazu gibt es im Naturerbe Zentrum. Damit geht es raus in den Herbstwald, wo zwischen Wurzeln und bunten Blättern verschiedene Aufgaben versteckt wurden. Wer alle gelöst hat, bekommt eine Belohnung.

In den Buchenwäldern auf Rügen wachsen besonders viele wertvolle Speisepilze, wie der rauchblättrige Schwefelkopf, nicht zu verwechseln mit dem Tintenfischpilz (ungenießbar). Wer es genau wissen will, geht mit Eckhard Berger vom Naturerbe Zentrum in die Pilze. Der Natur- und Landschaftsführer kennt sich bestens aus. Er erklärt, wie man Pilze pflückt und wie sie zubereitet werden. Um Rezepte geht es auch bei der Wildfrüchtetour. Zunächst aber muss geerntet werden. Auf der Halbinsel Buhlitz wachsen im Herbst wilde Birnen und Äpfel, Schlehen und Hagebutten. Mit einem prall gefüllten, bunten Korb kommt die Gruppe nach drei Stunden zurück. Und mit dem Wissen, was sich daraus machen lässt. Marmelade, Chutney, Schlehengeist...

Die einzelnen Termine

  • Solopgang: 8.10. um 6.30 Uhr, 22.10. um 7 Uhr;
  • „Starlight Fever“: 16.10 um 19 Uhr, 30.10. um 18.30 Uhr;
  • Vollmondwanderung „Zauberlaterne“: 27. 10 um 18 Uhr
  • Strandfundewerkstatt: 10. und 24.10. um 14 Uhr
  • GPS-Rallye: 15., 22., 26. und 29.10 um 10 Uhr.
  • Pilzwanderung: 7., 14., 18. und 25.10. um 9 Uhr
  • Wildfrüchtetour: 5. und 11.10. um 10 Uhr.


Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie ab August unter www.nezr.de


Weitere Informationen:
Naturerbe Zentrum RÜGEN
Forsthaus Prora 1
18609 Ostseebad Binz / OT Prora
Telefon: 038393-66 22 00
Telefax: 038393-66 22 01
info@nezr.de
www.nezr.de

Samstag, 27. Juni 2015

Bei Vollmond durch die Granitz

Foto: Kurverwaltung Binz

Bei Vollmond durch die Granitz

Mondscheinwanderung zum Jagdschloß Granitz


Ostseebad Binz, Juni 2015 (kv) Wenn der Vollmond groß und golden über der Insel Rügen aufgeht, ist die schönste Zeit für märchenhafte Mondscheinwanderungen zum Jagdschloß Granitz. Zwischen April und Oktober lädt die Kurverwaltung Binz regelmäßig zu den beliebten Wanderungen ein. Die nächsten Touren starten am 1. und 3. Juli jeweils um 20:30 Uhr am Haus des Gastes. Nach der Wanderung durch die Buchenwälder der Granitz schließt sich eine exklusive Schlossbesichtigung mit Rundgang durch die Ausstellungen sowie die fürstlichen Salons des Schlosses an. Sofern es das Wetter zulässt, kann zum krönenden Abschluss der 38 Meter hohe Mittelturm des Schlosses über eine filigrane Wendeltreppe bestiegen werden. Von der Aussichtsplattform bietet sich ein herrlicher Rundblick über die vom Mond beschienene Insel, bei gutem Wetter sogar bis Hiddensee und Stralsund. Bevor es zurück nach Binz geht, besteht die Möglichkeit zur Einkehr. Für den Rückweg wird die Mitnahme einer Taschenlampe empfohlen. Die Wanderung dauert ca. vier Stunden. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, melden sich Interessenten bitte bei der Kurverwaltung Ostseebad Binz im Haus des Gastes bis 14 Uhr unter Telefon 038393-148148 an. Gewandert wird ab 10 Personen. Die Teilnahme kostet acht Euro mit Kurkarte und zwölf Euro ohne Kurkarte.

Info & Anmeldung: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393 148 148, Fax. 038393 148 145.