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Dienstag, 3. Juli 2012

Informationen und Mitmachaktionen im Ozeaneum in Stralsund


Greenpeace startet weltweite Kampagne zur Rettung der Arktis. Eisbär Isbjörn vor dem Reichstag in Berlin fordert mehr Schutz für seine Heimat. © Gordon Welters / Greenpeace


Aktionswoche von Greenpeace zur Rettung der Arktis 

Informationen und Mitmachaktionen im Ozeaneum in Stralsund 


Stralsund, 2. Juli 2012 – Shell und das russische Unternehmen Gazprom wollen in diesem Jahr im arktischen Ozean nach Öl bohren – und bedrohen damit das weiße Paradies. Über diese Gefahr informiert Greenpeace während der Aktionswoche vom 9. bis 15. Juli im Ozeaneum in Stralsund. Für Kinder und Erwachsene gibt es Mitmachaktionen. In der Greenpeace „Speaker’s Corner“ kann jeder seine Stimme für die Rettung der Arktis erheben.

Die Bedrohung schildert Lothar Hennemann, ehrenamtlicher Mitarbeiter aus Hamburg, in seinem Vortrag „Die Arktis – Drohen schwarze Zeiten für ein weißes Paradies?“ (9./10. Juli). Geschichten aus dem Eis gibt es für Kinder bei der Lesung „Ein Eisbären-Abenteuer in der Arktis“ (9./11./12.Juli) mit Gisela Johannsen. Auch ein Überraschungsgast aus dem hohen Norden hat sich angesagt.

Arktis droht rücksichtslose Ausbeutung 
"Shell und Gazprom sehen nur die Milliardengewinne und ignorieren die Warnungen von Experten", sagt Jörg Feddern, Ölexperte von Greenpeace. Schwierige Umweltbedingungen wie Eis, Kälte, schwere Stürme und die extrem schlechte Infrastruktur machen es unmöglich, im Katastrophenfall einzugreifen. „Ein Unfall wie bei der ‚Deepwater Horizon’ würde das empfindliche Ökosystem der Arktis schwer schädigen – mit unabsehbaren Folgen“. Die unabhängige Umweltschutzorganisation hat deshalb eine weltweite Kampagne zur Rettung der Arktis gestartet und ruft zu einer Unterschriftenaktion auf. Das Ziel: eine Million Unterschriften zum Schutz der Arktis: www.savethearctic.org.

Greenpeace-Aktivisten haben seit Beginn des Jahres immer wieder gegen die Arktis-Pläne von Shell protestiert. So auch im Mai, als sie mit fünf Schlauchbooten auf der Ostsee vor Rügen das Shell-Spezialschiff „Nordica“ auf seinem Weg in die Arktis abfingen. Mit Bannern und Schwimmern protestierten die Umweltschützer gegen die Weiterfahrt des Schiffes.

Greenpeace fordert, ein internationales Schutzgebiet einzurichten und rund um den Nordpol Ölbohrungen zu verbieten.

Aktionstage: 
Montag, 9. bis Sonntag, 15. Juli, 10 bis 18 Uhr, im Ozeaneums-Eintritt enthalten.

Montag und Dienstag, 9. und 10. Juli, 12 und 15 Uhr
Vortrag mit Lothar Hennemann: „Die Arktis: Drohen schwarze Zeiten für ein weißes Paradies?“ im Kinosaal der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“. Mit Zeit für Fragen und Diskussion. Die Teilnahme ist kostenlos.

Montag, Mittwoch und Donnerstag, 9., 11. und 12. Juli, 14 Uhr
Lesung mit Gisela Johannsen: „Ein Eisbären-Abenteuer in der Arktis“ in der Krypta im Ozeaneum. Die Teilnahme ist kostenlos.

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