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Dienstag, 27. September 2011

Rügen: Geschichtsunterrricht zum Anfassen


 Fotos: ostseh/Küstermann

Geschichtsunterrricht zum Anfassen

Garz. (ostSeh) Max findet, was er da in Garz erlebt hat, sei kein Mittelalterprojekt. „Das ist ein Mittelalterspaß“, entfährt es ihm begeistert. Besser kann wohl kaum jemand ausdrücken, was Grundschüler aus Putbus und Regionalschüler der achten Klassen in Garz da gleich hinterm Burgwall am Dienstag zusammen sinnlich erfahren durften. Die Klasse 8b hatte Kulissen aus großen Pappen vorbereitet und sich zur Betreuung der Putbusser Schüler aus Klasse vier auch verkleidet. Als solcher schaute Eric Völskow n schwarz nach dem rchten und Wams nebst Käppi schienen ihm auf den Leib geschneidert zu sein. Wie im übrigen alle beim Eintreffen erst etwas typisches, stilgerechtes aus den Händen von Schulsozialarbeiterin Kerstin Bohn und Silke Küstermann anziehen mussten. Kostüme von Burg Stargard, die auf einer Klassenfahrt ebenso wie die Inspiration entdeckt wurden. Der Rest an einfacheren Kostümen wurde im schuleigenen GTS-Kurs bei Rita Rempel genäht.

Und nun schnupperten die Putbusser Schüler in Garz, wie Met aus Honig und Kräutern – natürlich unvergoren – gemacht wird, welche Kräuter den Quark zum selbstgebackenen Brot am besten würzten und wie Kartoffelsuppe vom Dreibock schmeckt. Schmackofatzen so wie früher mit alter Tanzmusik. Und alle hatten Spaß wie Domenique Weiser beim Verkosten der Kartoffelsuppe, die er mit einem Kanten Brot aus der Schüssel löffelte. „Lecker“, bei so viel frischer Luft und Sonne

Doch nicht nur beim Essen kamen die Hände nebst dem Mund zum Einsatz. Hannelore Görz aus Sagard und Rita Rempel aus Garz zeigten Kindern, wie aus Wolle Faden wird, was die mittelalterliche Kleidung häufig ausmachte. Oder Geschichtslehrerin Anja Bähr als Mönch kostümiert, stellte an ihrem Tisch kleine Instrumente mit einem Bindfaden und Holz her. Silke Buettler zeigte immer wieder, wie Borkenschiffe ganz einfach einen Mast bekommen.
„Es ist zu schade, die Arbeit für einen Geschichtsjahrgang gleich wieder in der Versenkung verschwinden zu lassen“, sagt die zweite beteiligte Geschichtslehrerin Anja Bähr. So sei die Idee für das Projekt entstanden, das auch andere Dimensionen an der Schule einnehmen und häufiger stattfinden könnte. Doch erst einmal findet das Spektakel nochmals am Donnerstag statt. Dann allerdings für die Viertklässler der Grundschule Garz. Daher kann vom überraschenden Höhepunkt kurz vor dem Abschluss an diesem Dienstag auch noch nicht erzählt werden...

© 2011ostSeh/küstermann

Freitag, 23. September 2011

Multivisionsshow mit Frank Schätzing exklusiv im OZEANEUM Stralsund

Multivisionsshow mit Frank Schätzing exklusiv im OZEANEUM Stralsund

Frank Schätzing, Bestsellerautor von „Der Schwarm“ und anderen spannenden Büchern, stellt im Herbst im OZEANEUM Stralsund exklusiv sein neuestes Buch „Limit“ vor. Der 14., 15. und 16. Oktober, jeweils um 20:00 Uhr, sind die bisher einzigen Termine im Norden.

Stralsund. (ostSeh) Inmitten der einzigartigen Kulisse der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere im OZEANEUM – unter originalgetreuen Walnachbildungen – wird Schätzing in ein mögliches Zukunftsszenario des Jahres 2025 entführen. Eigens für „Limit“ hat Frank Schätzing eine spannende Multivisionsshow konzipiert, bei der er seinen Science-Fiction Thriller auf der Bühne lebendig werden lässt. Die Besucher erwarten packende Bildprojektionen in Full HD, einen von Schätzing selbst erarbeiteten Soundtrack und natürlich auch Elemente einer klassischen Lesung.

Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums, freut sich, dass es gelungen ist, den hoch gelobten Bestsellerautor für Stralsund zu begeistern. Er selbst hat „Den Schwarm“ regelrecht verschlungen und ist sich sicher, dass die Veranstaltung ein Erfolg wird.

Die Karten für 29,90 € pro Person sind ab sofort täglich von 9:30 – 17:30 Uhr an der Kasse des OZEANEUMs (im Oktober 9:30 – 17:30 Uhr) erhältlich und als Online-Ticket jederzeit unter www.ozeaneum.de buchbar. Weitere Informationen gibt es per Telefon unter +49 (0) 3831 2650 610 und info@ozeaneum.de. Der Einlass erfolgt ab 19:30 Uhr. Dieser Abend ist ein Muss für alle Schätzing-Fans in Norddeutschland und solche, die es noch werden wollen.

Freitag, 9. September 2011

Ein Saisonrückblick im OZEANEUM Stralsund

Foto: Das dritte Jahr in Folge freuten sich die Mitarbeiter des OZEANEUMs Stralsund über 250 000 Gäste in den beiden Sommermonaten Juli und August.
(© OZEANEUM Stralsund / Johannes-Maria Schlorke / Johann Ma Schlo)


Zwei Bügeleisen und ein Hörgerät blieben als skurrile Fundsachen während der Saison im OZEANEUM Stralsund zurück. Zum dritten Mal in Folge zählte das OZEANEUM in den Monaten Juli und August zusammen 250 000 Besucher. Neue Ausstellungs-Highlights wie zur Erforschung und Nutzung der Meere, die kontinuierliche Erweiterung des Services und das verregnete Sommerwetter lockten viele Erst- und Wiederholungsbesucher in das Museum am Stralsunder Hafen.

(Stralsund ostSeh) Mögliche Wartezeiten können Besucher ab sofort durch den Kauf eines Online-Tickets mit ihrer Kreditkarte unter www.ozeaneum.de umgehen. Die zu Hause ausgedruckten Tickets werden direkt am Einlass gescannt, der Gang zur Kasse ist nicht mehr erforderlich. Die Museumsmitarbeiter freuen sich über diesen neuen Service für die Gäste, denn an Rekordtagen wie dem 09. August 2011 mit über 8 000 Besuchern entstand in der Mittagszeit eine bis zu 200 Meter lange Warteschlange. „Dann leisten alle Servicemitarbeiter 150% an Engagement“, sagt Juana Häusler, die Leiterin des Besucherservices im OZEANEUM. Mindestens zehn Männer und Frauen ihres Teams sind im Eingangsbereich tätig: verkaufen Tickets, beantworten Fragen, versorgen die wartenden Gäste mit der Besucherzeitschrift MeerBlick samt Gebäudeplan. Personal in den Fahrstühlen hilft den Gästen mit Mobilitätseinschränkungen oder Kinderwagen sicher den Beginn des Rundganges zu erreichen. „Drei Jahre nach der Eröffnung haben wir bereits alle vier Leih-Buggys einmal ausgetauscht – ein Beweis dafür, das Familien dieses Angebot gerne und viel nutzen“, weiß Juana Häusler. Die Anzahl der Wickelstationen hat sich inzwischen verdoppelt.

„250 000 Besucher in zwei Monaten hinterlassen ihre Spuren im Museum“, weiß auch Nils Janzen als Technischer Leiter im OZEANEUM. Der Reliefglobus in der Weltmeer-Ausstellung lädt Besucher ein, die Tiefseegräben und ozeanischen Rücken mit den Händen zu erkunden. Das Konzept funktioniert: In den Sommermonaten muss der blaue, hochfeste Autolack auf dem Globus mindestens einmal pro Woche ausgebessert werden. Ebenfalls im Juli und August verbrauchen die Besucher in den Sanitäranlagen des Museums monatlich rund 450 000 Blatt Papierhandtücher. In Kürze wird hier auf umweltfreundlichere, moderne Luft-Händetrockner umgestellt.

Noch bis Ende September hat das Museum täglich bis 21:00 Uhr geöffnet, ab Oktober bis 19:00 Uhr. Immer mehr Gäste nutzen die langen Besuchszeiten und kommen auch nach 17:00 Uhr in das OZEANEUM. Ruhig soll es auch im Herbst nicht werden. Gleich im Oktober, vom 14. – 16.10.2011 ist jeweils um 20:00 Uhr „Der Schwarm“ – Bestsellerautor Frank Schätzing mit seiner Multivisionsshow „Limit“ exklusiv zu Gast im OZEANEUM.

Montag, 5. September 2011

Rügen: Tag des offenen Denkmals in Pansevitz



Tag des offenen Denkmals in Pansevitz
"Tote erhalten den Park für die Lebenden"

Rügen/Pansevitz. (ostSeh) Der Tag des offenen Denkmals, der bundesweit am zweiten Sonntag im September begangen wird, steht in diesem Jahr unter dem Motto "Romantik, Realismus, Revolution - das 19. Jahrhundert".

Der Landkreis Rügen, das Ortskuratorium der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die Stiftung Schlosspark Pansevitz und die FriedWald GmbH haben die offizielle Veranstaltung für Rügen gemeinsam vorbereitet. Diese findet aufgrund der Thematik des Denkmaltages und anlässlich der zeitgleichen Preisverleihung "365 Orte im Land der Ideen" am Sonntag, 11. September 2011, um 11:00 Uhr im Schlosspark Pansevitz statt.

Ablauf:
  • 11:00 bis 11:45 Uhr Gottesdienst mit Pastor Frieder Jelen anschließend Ansprache von Landrätin Kerstin Kassner (Achtung Wahl)
  • 12:00 bis 13:00 Uhr Picknick mit Suppe im Park
  • 13:00 bis 14:00 Uhr Preisverleihung "365 Orte im Land der Ideen"
  • anschließend kurzer historischer Rückblick auf den Schlosspark Pansevitz "Tote erhalten den Park für die Lebenden"
  • musikalische Begleitung durch "Rote Grütze"
  • anschließend "Romantik, Realismus, Revolutin - das 19. Jahrhundert" - Literarisch-musikalischer Spaziergang durch den Park

Mitarbeiter der FriedWald GmbH beantworten Fragen an einem Infostand am Parkeingang. Bei Interesse wird im Verlauf des Tages eine Führung durch FriedWald-Förster Dani Neubeck angeboten.

Interessierte Rüganer und Gäste der Insel sind herzlich eingeladen!