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Sonntag, 23. April 2017

Tödlicher Absturz vom Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund


Tödlicher Absturz vom Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund LK VR

Neubrandenburg (ots) - Frau stürzt vom Kreidefelsen in die Tiefe und stirbt.

Ein tragischer Unfall ereignete sich am 22.04.2017 gegen 15.00 Uhr am Kreidefelsen. Über den Notruf der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurde der Absturz einer weiblichen Person von den Kreidefelsen im Bereich der "Ernst Moritz Arndt Sicht" im Nationalpark Jasmund gemeldet. Rettungsdienst und Polizei waren kurze Zeit später am Einsatzort. Durch die Beamten des Polizeireviers Sassnitz und der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz wurde die Absturzstelle auf dem Hochuferweg an der Ernst-Moritz-Sicht aufgesucht. Die Rettungskräfte konnten den ca. 60 Meter tieferen Uferbereich durch den Einsatz eines Rettungshubschraubers erreichen. Der Notarzt stellte nur noch den Tod der 21-jährigen Touristin aus Hamburg fest. Nach den bisherigen Erkenntnissen wird von einem tragischen Unglücksfall ausgegangen. Ein Ehepaar aus Hamburg machte einen Spaziergang am Hochuferweg. Die Frau befand sich unmittelbar an der Felskante. Sie kam ins straucheln, verlor das Gleichgewicht und fiel ca. 60 Meter in die Tiefe. Dort stürzte sie auf die felsige Küste. Die Bergung der Verstorbenen erfolgte mit Unterstützung eines Schiffes der Bundespolizei.

Freitag, 21. April 2017

Wieder-Eröffnung des Binz-Museums


Die Ausstellung des Binz-Museums im Kleinbahnhof; Foto: Kurverwaltung Binz/ Christian Thiele

Wieder-Eröffnung des Binz-Museums


Start des Museumsbetriebs im Binzer Kleinbahnhof zum Osterfest


Ostseebad Binz, April 2017 (kv) „Wie Binz wurde, was es ist“, unter diesem Motto steht die kleine, aber feine Ausstellung des Binz-Museums, die zum Osterfest wieder für Besucher öffnet.

Nach dem Um- und Ausbau des Besucherzentrums im Binzer Kleinbahnhof mit Touristinformation, Bibliothek, Leseecke und Vortragsraum vervollständigt nun das Museum das Angebot für die Besucher des historischen Bahnhofsgebäudes.

Schwerpunktthemen der Ausstellung sind das Badewesen, das Leben der Fischer und Bauern, das Beherbergungswesen und das Leben der Einwohner zur Gründerzeit. Federführend für die inhaltliche Gestaltung der Museumsflächen ist der Förderverein Museum Ostseebad Binz e.V., in dem sich derzeit 32 Personen engagieren. „Es handelt sich um einen sehr kleinen Verein mit einem sehr kleinen Kreis an aktiven Mitgliedern. Diese sind alle ehrenamtlich tätig, mit dem Ziel, den Urlaubern die Geschichte unseres schönen Ortes ‚bildlich‘ näher zu bringen“, so Vereinsvorsitzender Peter Schwarz. Und Jürgen Runge, zweiter Vorsitzender, ergänzt: „Ein weiteres sehr gutes Beispiel für unsere Vereinsarbeit ist die ganzjährige Pflege des Lapidariums auf dem Friedhof Binz, wo die Grabsteine bedeutender Binzer Persönlichkeiten gesammelt und ihre Geschichten erhalten werden.“ Doch nun freuen sich beide, dass in den Ausstellungsräumen am Kleinbahnhof wieder Leben einzieht. Konzeptionelle Neuerung nach der Wieder-Eröffnung ist der Betrieb des Museums durch die Kurverwaltung Binz. Sehr zum Vorteil der Gäste, die künftig besucherfreundliche Öffnungszeiten und mit ihrer Kurkarte kostenfreien Eintritt haben werden.

Peter Schwarz und Jürgen Runge sind zuversichtlich, dass die Besucherzahlen steigen und siehen die Modernisierung und thematische Weiterentwicklung der Ausstellung als gemeinsame Aufgabe des Fördervereins und der Kurverwaltung. Das Binz-Museum ist über das Besucherzentrum zu erreichen, das über die Osterfeiertage und am Wochenende von 9 bis 16:30 Uhr und ansonsten montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geöffnet hat.

Info: Gemeinde Ostseebad Binz - Kurverwaltung, Heinrich-Heine-Straße 7, Tel. 038393-148 148, Fax 038393-148 145.

Dienstag, 4. April 2017

Greenpeace-Aktionstage zu Mikroplastik im Ozeaneum


"Greenpeace-Protest gegen Mikroplastik in Kosmetikprodukten. Vier von Fünf Deutschen sprechen sich für ein Verbot von Plastik in Kosmetika aus."

Copyright: (c) Daniel Müller/Greenpeace

Welle machen für Meere ohne Plastikmüll


Greenpeace-Aktionstage zu Mikroplastik im Ozeaneum



Stralsund  – Plastikmüll verschmutzt weltweit Flüsse und Meere – mit unabsehbaren Folgen für Mensch und Umwelt. Winzige Plastikteilchen finden sich bereits in Speisefischarten wie Kabeljau und Makrele sowie in Garnelen und Muscheln – auch aus der Nord- und Ostsee. Doch viele Verbraucher wissen nicht, welche Schäden durch Plastik im Meer entstehen und dass sie das Problem durch ihren Konsum mitverursachen. Bei den Aktionstagen vom 11. bis 13. April im Ozeaneum informiert Greenpeace darüber, wie Mikroplastik in die Umwelt gelangt und wie sich das vermeiden lässt. „Jeder kann dazu beitragen, die Meere vor Plastik zu schützen. Am einfachsten ist es, keine Plastiktüten beim Einkauf zu verwenden und Produkte in Einwegverpackungen zu vermeiden. Vor allem sollte jeder Kosmetikprodukte, die Mikroplastik enthalten, im Laden stehen lassen“, sagt Sandra Schöttner, Greenpeace-Expertin für Meere.


Greenpeace macht Mikroplastik sichtbar


Die Hersteller von Kosmetik-und Körperpflegeprodukten belasten die Meere, da sie flüssige, wachs- und gelartige Kunststoffe in ihren Cremes und Lotionen einsetzen. Diese gelangen täglich über Haushaltsabwässer in die Umwelt. Mikroplastik entsteht darüber hinaus zum großen Teil durch Plastikmüll, der in Flüssen und Meeren durch Wind, Wellen und UV-Strahlen mit der Zeit zerrieben wird.

Bei den Aktionstagen am Ozeaneum erfahren Besucher Mikroplastik hautnah. Greenpeace zeigt Wasserproben aus deutschen Flüssen, in denen Plastikpartikel mit dem bloßen Auge zu erkennen sind, sowie Meeressand, aus dem Besucher die kleinen Plastikteilchen heraussieben können. Ehrenamtliche von Greenpeace stellen Kosmetik- und Körperpflegeprodukte vor, die verschiedene Kunststoffe enthalten. Eine Unterschriftenaktion an die Bundesregierung läuft unter dem Motto „Welle machen für Meere ohne Plastikmüll“.

Mehrheit der Deutschen will kein Mikroplastik in Kosmetika


Laut einer repräsentativen Umfrage vom Emnid-Institut im Auftrag von Greenpeace befürworten drei Viertel der Deutschen ein generelles Verbot von Plastik in Kosmetik- und Körperpflegeprodukten. Von den Kosmetikherstellern erwarten 83 Prozent der Befragten, dass sie keine Kunststoffe in ihren Produkten einsetzen. „Die Naturkosmetik zeigt seit Jahren, dass Kunststoffe unnötig sind. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks muss endlich für ein umfassendes Verbot sorgen“, fordert Schöttner.“



Mehr Informationen:

Greenpeace-Aktionstage: Dienstag, 11. April bis Donnerstag, 13. April, 10 bis 17 Uhr.

Montag, 27. März 2017

OZEANEUM und Weiße Flotte sind Gastgeber des 7. FAM-Trips M-V

Hafenrundfahrt mit der Weißen Flotte und Blick auf OZEANEUM (Bild: Weiße Flotte)

Tagung für Gruppenreiseveranstalter startet in Stralsund

OZEANEUM und Weiße Flotte sind Gastgeber des 7. FAM-Trips M-V


(Stralsund) Ab 31. März ist das OZEANEUM Stralsund gemeinsam mit der Weißen Flotte Gastgeber des 7. FAM-Trips M-V, einer dreitägigen Tagung für Gruppenreiseveranstalter aus ganz Deutschland. Auf dem Programm der Veranstaltung steht die Vorstellung von Gruppenreisezielen in Mecklenburg-Vorpommern.

20 Hotels, Kultureinrichtungen und Tourismuszentralen stellen sich vor und werben für einen Besuch in der Region. Auf Ausflugstouren nach Rügen, Rostock und an die Mecklenburgische Seenplatte können die 90 Gäste die Destinationen hautnah erleben. Ziel des jährlichen, im Bundesland rotierenden Treffens ist die Anbahnung und Vertiefung von touristischen Geschäftsbeziehungen.

Donnerstag, 16. März 2017

Forschung macht Schule: Die „PlasticSchool“ geht an den Start


Forschung macht Schule: Die „PlasticSchool“ geht an den Start


Unterrichtsmaterialien zum Thema „Plastik im Meer“ liegen vor

PI-Nr. 047-17


Obwohl niemand die genaue Menge kennt, gilt es als sicher, dass sich bereits heute viele Millionen Tonnen Kunststoff in den Weltmeeren befinden. Kleinste Plastikpartikel dringen sogar bis in die Tiefsee vor oder lagern in Eisbergen. Was bedeutet das für das Ökosystem? Die Forschung arbeitet mit Hochdruck an offenen Fragen dieses aktuellen Umweltthemas. Damit jüngste Erkenntnisse auch im Schulunterricht thematisiert werden können, haben Forscherinnen und Forscher des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) und Pädagoginnen und Pädagogen des OZEANEUMs Stralsund im Rahmen des Projekts „PlasticSchool“ Lehrmaterialien zum Thema „Plastik im Meer“ für vier Jahrgangsstufen in der Schule entwickelt. Lehrerinnen und Lehrer können die Unterlagen von heute an unter www.plasticschool.de herunterladen. Das Land hat das Projekt mit 82.500 Euro unterstützt.

„In der Ostsee treibt viel zu viel Kunststoffmüll. An den Stränden liegen viele alte Plastikflaschen, Tüten und Netze“, sagte Bildungs- und Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Mit den Unterrichtsmaterialien können Lehrerinnen und Lehrer Schülerinnen und Schüler altersgerecht und auf sehr anschauliche Weise auf die Gefahren von Plastikteilen im Meer aufmerksam machen. Deswegen haben wir dieses Projekt gerne unterstützt. Kleinste Plastikpartikel, die kleiner als fünf Millimeter sind, werden von Meerestieren gefressen, gelangen in die Nahrungskette und landen anschließend auf unserem Teller. Das können wir nur verhindern, wenn wir keine Gegenstände aus Plastik ins Meer werfen oder am Strand zurücklassen“, betonte Hesse.

„Das Thema ‚Plastik im Meer‘ ist bereits recht gut im Problembewusstsein der Öffentlichkeit angekommen. Gleichzeitig steht die Forschung speziell beim Mikroplastik und seiner Rolle als umweltbelastender Faktor in vieler Hinsicht noch am Anfang“, so Prof. Ulrich Bathmann, Direktor des IOW. „Die PlasticSchool bietet die einmalige Chance, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Wissenschaft bei der Arbeit an einem so wichtigen Thema über die Schulter schauen, zu lernen wie Wissenschaft funktioniert und so am aktuellsten Erkenntnisgewinn teilhaben zu können. In unserem Schülerlabor haben wir parallel zur Zusammenstellung der Lehrmaterialien Experimente ausprobiert, mit denen im Unterricht das Verhalten von Plastik in der Umwelt erkundet werden kann“, so Bathmann weiter.

„Das OZEANEUM Stralsund betreut jährlich über 1.500 Schulklassen und informiert Museumsbesucher über die Problematik Plastikmüll im Meer. Aus dieser Erfahrung heraus wissen wir sehr gut, wie komplexe Inhalte an Schülerinnen und Schüler vermittelt werden. Sich mit der PlasticSchool nun direkt an die Lehrerinnen und Lehrer zu wenden und so aktuelle Diskussionen dazu vor Ort in den Schulen voranzutreiben, war für uns ein ganz neuer, lehrreicher Weg“, so Dr. Harald Benke, Geschäftsführer OZEANEUM Stralsund, zur Beteiligung an der PlasticSchool.

Die Lehrmaterialien der PlasticSchool wurden in 18 Monaten gemeinsam vom IOW und dem OZEANEUM Stralsund in enger Zusammenarbeit mit engagierten Lehrerinnen und Lehrern in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt und mehrfach mit Schülerinnen und Schülern getestet. Angeboten werden Materialien für die Grundschule (Klassenstufen 3 und 4), die Orientierungsstufe (Klassenstufen 5 und 6), die Sekundarstufe I und die Sekundarstufe II. Obwohl die Materialien speziell für die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern konzipiert wurden, lassen sie sich bundesweit einsetzen, um das Thema „Plastik im Meer“ zu behandeln.

Die PlasticSchool verfolgt je nach Alter angepasste Lernziele: 


• Was ist überhaupt Müll? Wie kommt Plastikmüll ins Meer und was ist so schlimm daran? Und was kann man selbst gegen Plastikmüll im Meer tun? Mit solch einfachen Fragen soll bei Grundschulkindern eine erste Sensibilisierung für das Thema und für die Konsequenzen des eigenen Verhaltens erreicht werden.

• Aufbauend darauf geht es in der PlasticSchool Orientierungsstufe darum, die Wechselwirkungen im vernetzten Ökosystem Ostsee zu begreifen, in dem sich das Plastikproblem auf verschiedenen Ebenen potenziert. Außerdem will sie die Kinder auf das Problem Mikroplastik aufmerksam machen, das im Alltag in der Regel nicht wahrnehmbar ist.

• Welche Eigenschaften und welche Wirkung Mikroplastik in der Umwelt hat und wie das Thema wissenschaftlich untersucht wird, sind die Schwerpunkte der PlasticSchool für die Sekundarstufen I und II. Sie legt besonders Wert auf praktische Experimente und die Vermittlung neuester Erkenntnisse aus der Forschung.


Für jede der vier Jahrgangsstufen gibt es eine allgemeine Lehrerinformation mit Themeneinführung und konkreten Anregungen zur Unterrichtsgestaltung sowie Arbeits- und Lösungsblätter für den Einsatz im Unterricht.

Als zusätzlichen Service bietet das Portal www.plasticschool.de darüber hinaus in Kürze PowerPoint-Präsentationen an, mit denen vertiefend Themen in den Unterricht eingebracht werden können

Fragen zur PlasticSchool beantworten:

Dr. Sven Hille
Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde
Tel.: 0381 5197-3413
E-Mail: sven.hille@io-warnemuende.de

Ria Schmechel
Ozeaneum Stralsund
Telefon: 03831 2650-690
E-Mail: ria.schmechel@ozeaneum.de

Mittwoch, 15. März 2017

Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 23. bis 29. März 2017


Veranstaltungen im Naturerbe Zentrum Rügen vom 23. bis 29. März 2017



Täglich, 11.00 - 12.30 Uhr und 14.00 - 15.30 Uhr

Über den Horizont hinaus – Entdeckungen auf dem Baumwipfelpfad

Quelle: Erlebnis Akademie AG/Naturerbe Zentrum Rügen/FotoArt Mirko Boy

Mit mächtigen Baumkronen urwüchsiger Rotbuchen auf Augenhöhe sein, ein Erlebnis, das viele Besucher des Naturerbe Zentrums Rügen fasziniert. Gemeinsam mit dem Natur- und Landschaftsführer tauchen die Teilnehmer in die Heimat der Spechte und Baumläufer ein. Auf dem „Adlerhorst“ angekommen, können sie den Blick weit über die besonderen Landschaften der DBU-Naturerbefläche Prora und darüber hinaus schweifen lassen. Nicht selten zeigen sich bei diesen Führungen auch stattliche Exemplare der rund um das Zentrum beheimateten Seeadler.

Preis: Eintritt zzgl. 3 € pro Person

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse




Täglich, ganztags individuell

Comic-Rallye


Auf dem Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen findet ein kleiner Seeadler nicht mehr allein nach Haus zurück. Seine Adlereltern machen sich bestimmt schon Sorgen. Da bleibt nur eins: die kleinen Besucher schnappen sich einen Stift und helfen dem Adler wieder zurück in sein Nest. Oder wie heißt das bei Adlern nochmal? Mit einem Comic-Heft in der Hand und spannenden Aufgaben ist so manch junger Entdecker in Nullkommanichts oben angekommen. Hinterher gibt es für die fleißigen Teilnehmer noch einen kleinen Preis.

Preis: Eintritt zzgl. 1 € pro Comic Heft

ohne Anmeldung

Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen









Samstag, 25. März 2017, 15.00 – 16.30 Uhr

Offene Meisterklasse mit Nils Mönkemeyer, Festspielfrühling Rügen, Naturerbe Zentrum Rügen


„Da ist es!“ Zwei, drei Töne sind es oft nur, die beim Vorspiel zur Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule herausblitzen und dem lauschenden Professor das Besondere an einem Bewerber verraten. „Ich liebe diesen Moment“, sagt Bratschenstar Nils Mönkemeyer, der eine Professur an der Münchener Musikhochschule innehat. So, wie er sich dafür begeistert, junge Talente zu entdecken und bei ihrer Entwicklung zu begleiten, ist er die ideale Besetzung für die offene Meisterklasse in Binz. Mit seinen Schülern nimmt er einstudierte Werke Ton für Ton auseinander.
Preise: 15,00 € zzgl. VVK-/ AK-Gebühr (inklusive Besichtigung des Baumwipfelpfades)
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Umweltinformationszentrum

Tickets ausschließlich unter: kartenservice@festspiele-mv.de oder telefonisch: 0385 / 5918585





Samstag, 25. März 2017, 10.30 - 12.30 Uhr

Plattdeutsche Führung auf dem Baumwipfelpfad: "Een beten wat över Natur, Land un Lüd"

(c) FotoArt Mirko Boy

Der Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen ist der nördlichste seiner Art in Deutschland. Auch wenn das Modell ein bayerischer Export ist, hat der barrierefreie Pfad auf Rügen eine neue Heimat gefunden. In diese entführt der Natur- und Landschaftsführer Sie auf dieser auf Plattdeutsch gehaltenen Führung. Neben dem Naturerlebnis wird es einen kleinen Einblick in norddeutsche Lebensart und Mentalität geben. Bei Bedarf wird ins Hochdeutsche übersetzt, sodass auch Nichteinheimische folgen können.
Preise: Eintritt zzgl. 3 € pro Person
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00




Donnerstag, 30. März 2017, 10.00 - 13.00 Uhr

Wanderung zu den Feuersteinfeldern



Die Feuersteinfelder Mukrans gehören zu den großen Phänomenen der Insel Rügen. Entdecken Sie auf unserer Exkursion mit den Naturführern das einmalige steinerne Meer und spüren Sie die faszinierende Schönheit dieses Kleinodes. Gebildet wurden sie vor ca. 4000 Jahren und erzählen die wechselvolle Geschichte einer vergangenen Landschaft. Der in der Kreidezeit entstandene Feuerstein wurde durch die letzten Eisberge in Vorpommern umgelagert, empor gepresst und transportiert. Zu einer Zeit als der Wasserspiegel der Ostsee noch höher war, haben Sturmfluten die Feuersteine ins Inselinnere verlagert. Wandeln Sie zwischen Wacholderhainen und werden Sie Teil einer Jahrtausende alten Kulturgeschichte, die bis in die Steinzeit zurückgeht.
Hinweis: Bitte festes Schuhwerk mitbringen!
Preise: Erwachsene 10 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei
Treffpunkt: Parkplatz Feuersteinfelder, Neu-Mukran
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00




Freitag, 31. März 2017, 05.45 - 07.15 Uhr

Sonnenaufgang auf dem Baumwipfelpfad


Der Moment, in dem die Sonne hinter dem Horizont auftaucht, ist der vielleicht schönste am ganzen Tag. Bildet dabei die blaue Ostsee den Horizont und Rügens Boddenlandschaft die Kulisse, so ist dies ein ganz besonderes Erlebnis. Begleiten Sie uns an diesem Morgen über den Baumwipfelpfad zum Aussichtsturm „Adlerhorst“ und erleben Sie bei einem Glas Sekt einen exklusiven und spektakulären Sonnenaufgang über der Ostsee aus der Vogelperspektive.
Preise: Erwachsene 15 €, Kinder (6-14 Jahre) 8 € / bei Familien zahlen die Eltern & das erste Kind, jedes weitere Kind ist frei
Treffpunkt: Naturerbe Zentrum Rügen, Kasse
Anmeldung unter: info@nezr.de oder telefonisch: 038393 / 66 22 00






Ausstellungs-Tipp:

Wechselausstellung im Naturerbe Zentrum Rügen: Europäischer Naturfoto-Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT)

Quelle: GDT ENJ 2014, Jan-Michael Breider „Micky-Maus-Baer“

Ausgestellt wird der europäische Naturfoto-Wettbewerb "GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres" der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) aus dem Jahre 2014. Der Wettbewerb wird jährlich von der GDT ausgeschrieben. In den acht verschiedenen Kategorien - Vögel, Säugetiere, Andere Tiere, Pflanzen und Pilze, Landschaften, Unter Wasser, Mensch und Natur, Atelier Natur - sowie dem "Fritz Pölking Preis" und dem "Fritz Pölking Nachwuchspreis" können Arbeiten eingereicht werden. Der Preis wurde im Jahr 2014 von der GDT zum 14. Mal vergeben und richtet sich an Amateur- und Profifotografen aus ganz Europa. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der rund 13.800 eingereichten Arbeiten von Fotografen aus 35 Ländern sowie das Gewinnerbild "Lebendige Felszeichnungen" von Neil Aldridge. Zu sehen ist diese faszinierende Ausstellung bis 5. April 2017 im Naturerbe Zentrum Rügen. Der Eintritt ist kostenfrei.

Samstag, 11. März 2017

Bergener Schüler auf Müllsammelaktion in Prora

Foto: Kurverwaltung Binz

Zum Projekttag auf Müllsuche

Bergener Schüler auf Müllsammelaktion in Prora


Ostseebad Binz, März 2017 (kv) Lippenstift, Sonnenbrille, Schuhe und Socken – klingt wie die Packliste für den nächsten Urlaub. Doch all dies und noch mehr fanden die Bergener Schüler von der Regionalen Schule am Rugard am Mittwoch bei ihrer Müllsammelaktion am Strand von Prora. Angeregt durch die Bilder der vom Sturm verschmutzten Strände hatte Lehrerin Nicole Preuß zwei ihrer Wahlpflichtkurse aus den Klassenstufen sieben bis neun zusammengelegt und einen Projekttag zur Umwelterziehung initiiert. Schnell war der Kontakt zur Kurverwaltung Binz hergestellt, die für die geplante Müllsammelaktion am Strand von Prora Müllsäcke bereitstellte und die Abholung derselben organisierte. Der Fahrdienst des Deutschen Roten Kreuzes unterstützte die Aktion ebenfalls. Etwa vier Stunden schwärmten die 17 Jugendlichen zwischen nördlicher Kaimauer in Prora und dem Ortseingang Mukran aus. In den Müllsäcken landeten neben den erwähnten Kuriositäten auch der übliche Zivilisationsmüll aus Flaschen, Plastikteilen und Zigaretten. Größte Fundstücke waren ein verrostetes Fass und eine Matratze. In der Jugendherberge Prora fand der fleißige Sammeltrupp während einer Regenhusche spontan Zuflucht zum Aufwärmen und Stärken. „Ich denke, die Schüler haben heute viel für ihr künftiges Müll-Verhalten gelernt. Wer einmal selber stundenlang Zigarettenkippen und Glasscherben mit der Hand aus dem Sand aufgelesen hat, sieht das Thema Müll am Strand mit anderen Augen.“, stellte Nicole Preuß am Ende zufrieden fest. Sie betrachtet diesen Projekttag als Auftakt für weitere Aktionen und hat dazu den Rugard bei Bergen sowie eine Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Bereich Küstenschutz im Blick. Auch die Kurverwaltung Binz freut sich, wenn es im nächsten Jahr eine Wiederholung des Projekttages gibt und dankt den beteiligten Schülern und Lehrern für ihr Engagement.